Hämatothorax Therapie

Therapie mit Hämatothorax

Bei der Therapie geht es in erster Linie darum, das Blut durch eine Thoraxdrainage zu entwässern. Zur Sicherstellung einer gezielten Therapie sollte zunächst die Ursache des Hämatothorax ermittelt werden. Haematothorax am Anfang stündlich, später täglich)! Hämatothorax hat Blut im Pleuraraum. Man kann die Therapie in die Akutversorgung einteilen.

Hämatothorax, was ist das? Hämatothorax ist der Begriff, wenn sich im Pleuralraum anreichert. Hämatothorax ist ein "blutiger Pleuraerguss". Hämatothorax wird nahezu immer durch Verletzung (Trauma) oder Operation verursach. Bei Blutungen in den Pleuralspalt können Unfall oder Verletzung die Folge sein. Hämatothorax kann sich auch bei ärztlichen Interventionen entwickeln, z.B. während:

Hämatothorax kann sich auch ohne äussere Beeinflussung durch eine Krankheit ausbilden. Vor allem bei starkem Bluten kommt es zu einem zunehmenden Luftmangel und damit verbundenen schwerwiegenden Anzeichen von Sauerstoffmangel. Zudem wird die Menge des im Blutkreislauf des Körpers, vor allem bei starkem Bluten, reduziert. Ein solcher Mengenmangel tritt auch bei schwerem Blutverlust nach externen Schädigungen, Verätzungen und Flüssigkeitsverlust, z.B. durch Durchfall, auf.

Oftmals deutet bereits eine Thoraxverletzung oder eines der oben erwähnten Verfahren auf Hämatothorax hin. Im Falle von Unfallverletzungen kann oft auch ein Lungenbrust nachweisbar sein. Bei entsprechender Unfallhäufigkeit sollten Begleitverletzungen an Brustwirbelsäule, Brustwarzen, Brustbein oder Schlüsselbein im Bild abklärt werden. Im Falle einer pleuralen Punktion in Lokalanästhesie punktiert der Mediziner die Pleurahöhle mit einer Injektionskanüle und saugt die Flüssigkeit mit einer Injektionsspritze ab.

Die Therapie hängt im Wesentlichen von der Grunderkrankung ab. Die Wunden müssen richtig therapiert und die Blutentnahme unterdrückt werden. In den Bluterguss wird mit einer Hohlkanüle ein Catheter eingeführt und am äusseren Ende wird über ein Klappenventil ein Sauger generiert, der die Blutergussflüssigkeit abführt. Im Falle von schweren Blutungen, Gefässverletzungen, bronchialen Schäden, toten, verletzten Geweben und offenem Rippenfell muss der Brustbereich operativ eröffnet und die Schädigung therapiert werden.

Die völlige Leerung des Hämatothorax beugt der Bildung einer Rinde vor, die die Lungen verengt. Um bakterielle Infektionen bei offener Verletzung oder längerer Entwässerungstherapie zu verhindern, sind antibiotische Mittel vonnöten. Bei ungenügender Behandlung einer starken Einblutung in den Pleuralraum droht Gefahr für das Leben.

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