Grippewelle

Grippewelle

Der Grippevirus breitet sich aus. Neueste Nachrichten über die Grippeepidemie: Jahr für Jahr wird Deutschland im Winter von der Grippeepidemie heimgesucht. In den letzten Wochen haben sich Zehntausende von Menschen eine Erkältung oder Grippe zugezogen. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Flu wave" - französisch-deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von französischen Übersetzungen. In Österreich hat die aktuelle Grippeepidemie einen neuen Höhepunkt erreicht.

Influenza: Grippeepidemie hat ihren Zenit erreicht

In nur einer einzigen Wochen sind über 44.500 Menschen infiziert: Die Anzahl der Influenzafälle ist nach wie vor hoch. Der Grippevirus breitet sich seit Anfang des Jahres landesweit aus, aber das größte Problem für diese Jahreszeit ist wohl vorbei. Das Robert-Koch-Institut hat in der 11. KW etwas mehr als 45.500 Patienten dokumentiert, in der Vorwoche waren es noch mehr als 46.300. Die Grippeaktivität blieb hoch, aber der Gipfel der Grippeepidemie war durchschritten.

Besonders schlimm ist die Grippeepidemie in diesem Jahr. Es begann Ende des Monats November und seitdem steigt die Anzahl der Patienten von Woche zu Woche. 2. In dieser Jahreszeit wurden bereits mehr als 270.000 Menschen mit Influenza diagnostiziert. Im vergangenen Jahr waren es rund 50000 weniger nachgewiesene Krankheitsfälle während der ganzen Jahreszeit, aber auch die Grippeepidemie 2016/2017 war schwer.

Außerdem: Die Anzahl der Krankheiten ist wesentlich größer, da die Probe nicht von jedem einzelnen Patient mitgenommen wird. Rund 45.600 Menschen litten so stark unter der Influenza, dass sie ins Spital gingen. Landesweit sind 751 Menschen an Influenza gestorben, 86% der Opfer waren älter als 60 Jahre. Besonders hoch waren in diesem Jahr auch die Fälle von Influenza in Luxemburg, Finnland, Schweden und der Tschechischen Republik.

Die Grippewelle hat in einigen Gebieten Deutschlands Kliniken und Büros gelähmt. Die geplanten Eingriffe mussten teils aufgeschoben werden, weil Ärztinnen und Ärzte fehlen, die Spitäler überbelegt waren oder das Infektionsrisiko zu hoch war. Einfach eine Schnupfen - oder die richtige Influenza? Von Influenza spricht man oft, wenn man nur eine grippeähnliche Infektion hat. Es gibt jedoch einen großen Gegensatz: Während eine grippeähnliche Infektion in der Regel unbedenklich ist und von vielen unterschiedlichen Grippeviren hervorgerufen wird, wird eine wirkliche Influenza allein durch Grippeviren ausgelöst.

Grippesymptome sind viel ausgeprägter als bei einer grippeähnlichen Infektion. "Selbst wenn beide oft durcheinander gebracht werden, ist die Influenza eine ganz andere Zahl als eine grippeähnliche Infektion", sagt der Virologe Stephan Ludwig von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. "Bei einer echten Erkältung wissen Sie das.

"Die alljährliche Grippeschutzimpfung dient dem Schutz vor Grippeviren. Dreiviertel der Krankheiten in diesem Jahr wurden durch Grippeviren der Yamagata-Linie verursacht - eine Variante des Virus, vor der der aktuelle Impfschutz nicht unmittelbar schützen kann. Nach Expertenmeinung kann dies ein wichtiger Faktor dafür sein, dass sich in diesem Jahr besonders viele Menschen mit der Influenza erkranken.

Experten empfahlen den Betroffenen daher, nach Beginn der Grippeepidemie vier Impfstoffe einzunehmen.

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