Grippevirus

Influenzavirus

Das Grippevirus ist nur wenige Tausendstel Millimeter groß. Gegen Grippeviren, Grippe und Erkältungen. Influenzaviren bevorzugen Zellen des Flimmerepithels. Influenza-Virus. bag_ggg_logo_de.

png Influenza ist eine akute Infektionskrankheit, die durch Influenzaviren verursacht wird. Man nennt sie A, B oder C und kommt in Scharen: die Grippeviren.

Neuigkeiten und Informationen

Aber welche Krankheitserreger haben das Zeug dazu? Gentechnisch veränderte Maus soll dabei behilflich sein. Ein Schaubild verdeutlicht, welche Krankheitserreger im vergangenen Jahrzehnt schwer wiegen. Kalt: Lindert Kirschensaft das Wachstum? Dieses Rätsel enthüllt, warum viele gerade jetzt gefangen werden und ob Ingwer-Tee, Wadenkompressen oder Kirschensaft aushelfen. Dies zu wissen ist sehr hilfreich für die Vorhersage von Grippeepidemien.

Welcher ist der optimale Grippeschutz? Woher wissen Sie das? Vom US-Präsidenten Ford als "eine Angelegenheit von außergewöhnlicher Bedeutung für alle Amerikaner" bezeichnet, von der New York Times als "Fehlalarm" in Zweifel gezogen, selbst als "eine dieser unverständlichen Fehlentwicklungen und Übertreibungen, die bisweilen in den Wahlkampfjahren auftreten" - in den USA gibt es ein großes Geheimnis, das auf den großen Fremden aus der Mikrobenwelt wartet, der die Amis in einigen Wochen verfolgen wird, oder auch nicht.

Das Grippevirus verbreitet sich auf dem ganzen Globus.

Virusinfektionen: Influenzaviren - Virusinfektionen - Mikroorganismen auf der Erde - Nature

Influenza breitet sich in der Regel durch Tropfeninfektion, z.B. durch Erkältung oder Durchfall aus. Bei längerem kalten und trockenen Klima übersteht das Erregergewebe vor allem außerhalb des Körper. Daher kommen die Grippewelle in der Regel in gemäßigtem Klima im Sommer vor. Nach Schätzungen der WHO kommen jedes Jahr drei bis fünf Mio. schwere Grippefälle auf der ganzen Welt vor, bei denen zwischen 250.000 und 500.000 Menschen umkommen.

Grippeviren verursachen die meisten Todesfälle unter den Erregern. Diese können große Grippe-Epidemien, einschließlich einer Pandemie, hervorrufen und sind durch schwerwiegende Krankheitsprogressionen charakterisiert. Forschende reden von einer Pandemie, wenn sich ein Erreger in mehreren Staaten verbreitet. Das Grippevirus ist wie andere Erreger auf die Vermehrung von Zellen in der Wirtszelle angewiesen. Auch hier gilt.

Der Grippevirus hat zwei Proteine auf seiner Oberfläche: Blutglutinin (H) und Nervengas. Mit dem Zellrezeptor reagieren die Hämagglutinine, d.h. sie docken an die Zellen an und öffnen sie für das Erregervirus. Wenn er in seinem neuen Heim ankommt, bringt der Krankheitserreger sein genetisches Material in den Kern der Zellen ein und veranlasst die Zellen, neue Krankheitserreger nach diesem Plan zu produzieren.

Damit sie die Zellen danach zurücklassen können, nutzen die Erreger das Protein N, das die Zellenhülle zersetzt. Sie zerbricht und setzt die Erreger in ihre Umwelt frei. Infektionen mit Influenzaviren mobilisieren das Abwehrsystem. Durch die im Blutsystem enthaltenen Abwehrstoffe wird das Erbgut neutralisiert, wenn sie es bereits von einer früheren Krankheit kennen.

Das genetische Material von Computerviren ändert sich in jedem Reproduktionszyklus: wenigstens ein einziges Erbgut ist mutant. Wissenschaftler sprechen von einer Antigen-Drift. Dadurch ändern sich die Proteine auf der Erregeroberfläche. Neue Virusvarianten zeichnen sich ab. Diese sind mit dem Originalvirus verbunden, haben aber unterschiedliche Ausprägungen.

So täuscht der HIRSCHVirus das Immunsystem: Jetzt muss der Organismus neue Abwehrmechanismen aufbauen, die das Gift identifizieren und anpacken. Deshalb müssen auch die Vakzine laufend an die neuen Variationen angepaßt werden. Wissenschaftler bezeichnen dies als antigene Verschiebung. Dies kann passieren, wenn zwei verschiedene Virusarten zur gleichen Zeit eine bestimmte Stelle attackieren.

"H1N1 " steht für die Unterarten der Proteine Hämagglutinin und Nervenzelle. Zum Schluss wird die Virusvariante angezeigt - mit dem Fundort, einer Seriennummer und dem Jahr der Auffindung. Pandemien mit mehreren Mio. Todesopfern, wie die "Spanische Grippe" von 1918/19 Das letzte Auftauchen eines neuen Untertyps erfolgte in Asien in den Jahren 1997, 2003 und 2005.

Influenza A/H5N1, ein vom Vogel auf den Menschen übertragenes und daher als Geflügelpest bekanntes Erregervirus, bricht aus. Bislang wurde eine Seuche mit vielen Toten vermieden. Im Gegensatz zur Schweingrippe kam es im Frühling 2009 zu einer von den Forschern seit einiger Zeit erwarteten Epidemie. Die Schweingrippe, auch neue Influenza bekannt, hat ihren Anfang in Mexiko.

Es handelt sich um eine neue Virusvariante des Typ H1N1, die bei Menschen, Tieren und Tieren auftreten kann. Die WHO hat im Juli 2009 die Schweine-Grippe wegen ihrer Ausbreitung auf 74 Länder für pandemisch befunden. Mehr als ein Jahr später, im Monat September 2010, wurde die Seuche erneut ausgerufen.

Laut einer von der WHO in Auftrag gegebenen Untersuchung kamen auf der ganzen Welt wenigstens 20.000 Menschen an der Schweine-Grippe ums Leben.

Mehr zum Thema