Frühkindliches Asthma

Asthma in der frühen Kindheit

Frühkindliches Bronchialasthma versteckt sich in einer Gruppe von Kindern mit dem Leitsymptom Giemen (Keuchen). tis" und "frühkindliches Bronchialasthma", das die Entwicklung von Bronchialasthma bei Kindern fördert, sind besonders pränatale und frühkindliche Lebensabschnitte. Ein Verdacht auf infektiöses frühkindliches Asthma besteht, wenn die folgenden Kriterien erfüllt sind:

Heutige Forschungsansätze in der Asthma-Forschung

Seit 2009 ist beispielsweise das vom BMBF finanzierte "Krankheitsbezogene Kompetenznetzwerk Asthma und COPD" an mehreren Hochschulen und Fachzentren mitbeteiligt. Es geht darum, das zunehmende Wissen über die Molekular- und Zellmechanismen von Asthma in die Entstehung von neuen, effizienten Therapieansätzen zu übersetzen. Die Asthmaforschung ist auch ein Schwerpunkt des 2011 von der Regierung ins Leben gerufenen Zentrums für Lungenerkrankungen. 22 Forschungsinstitute an fünf unterschiedlichen Orten sind dabei.

In interdisziplinären Arbeitsgruppen aus Ärzten, Physikern, Biochemikern und Apothekern forschen Forscherinnen und Forscher in aller Welt an den Folgen von Asthma: Wie entwickeln sich die Änderungen in den Atemtrakten? Welchen Einfluss hat die genetische Struktur auf die Entwicklung von Asthma und wann und in welcher Form können gewisse Umgebungseinflüsse auftreten? Inwiefern kann man Menschen mit erhöhtem Asthma-Risiko früh erkennen und was kann man vorbeugend tun?

Weshalb wird Asthma zu einem chronischen Problem und sind diese Vorgänge irreversibel? Nicht nur Asthma - wer hat welchen Nutzen von welcher Behandlung? Weshalb nimmt die Anzahl der Asthmatiker zu? Wichtigster Grund für diese Entwicklungen scheint eine Veränderung der Lebensbedingungen zu sein. Aus diesem Grund wird Asthma oft als Zivilisationserkrankung beschrieben. Was dazu beiträgt, dass Asthma in den Industrieländern so kräftig angestiegen ist, darüber gibt es bisher vor allem Annahmen.

In 60 Forschungsinstituten in ganz Deutschland erforschen Naturwissenschaftler den Genanteil und die Auswirkungen auf die Umwelt bei der Entwicklung von Asthma. Anhand von Ergebnissen der GABRIEL-Studie konnten die Forschenden zum Beispiel nachweisen, dass die größere Artenvielfalt der Keime dafür sorgt, dass die Wahrscheinlichkeit von Asthma bei Kindern, die in landwirtschaftlichen Betrieben aufwachsen, geringer ist.

Die Weichen für Asthma/Kindheitsrisiko von Asthma vor der Entbindung stellen? Verschiedene Untersuchungen zeigen eine Vielzahl von Einflussfaktoren auf das Asthma-Risiko von Kindern bereits vor der Entbindung. Andererseits steigt durch das rauchen während der Trächtigkeit die Gefahr, dass das Baby Asthma entwickelt. Wissenschaftler des Umfassenden Pneumologischen Instituts des Helmholtz-Zentrums und der Münchener Universität erarbeiten deshalb ein Testmodell, mit dem sie die Wirkungsweise der Frühprägung ergründen.

Dabei wird sowohl der Einfluß von Umwelteinflüssen auf die so genannte epigenetische Wirkung als auch die zielgerichtete Belastung durch günstige Umwelteinflüsse untersucht, um frühzeitige Programmierfehler zu vermeiden oder zu beheben. Daher sollte das allergische Asthma verzögert oder sogar nachhaltig verhindert werden (Primärprävention). In der Allianz-Untersuchung, einer Multicenterstudie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DZL), suchen Forscher nach Lösungen für die Fragestellung, warum manche Patienten, die in den ersten Jahren ihres Lebens oft spastische Atemwegsinfektionen hatten, später Asthma bekommen, während andere diese Symptome völlig ausbleiben.

Über 700 Kinder und Jugendliche mit und ohne Asthma werden an unterschiedlichen Orten in der Bundesrepublik betreut (Hannover, London, Leipzig, München, Grosshansdorf sowie in den angeschlossenen Einrichtungen in Koeln und Marburg). Angesichts der bloßen Grösse (ca. drei Mrd. Basenpaare) des Humangenoms erscheint die Identifizierung krankheitsrelevanter Veränderungen wie die sprichwörtliche Suche nach einer Nadel im Heuschober.

So konnten Wissenschaftler der Universitäten Ochsenfurt und Ludwig-Maximilians-Universität MÃ? Dabei zeigte sich, dass gewisse Variationen des neuen Genes 0RMDL3 das Asthmarisiko im Kindesalter signifikant anheben.

Im Rahmen des GABRIEL-Konsortiums konnten fünf mit Asthma assoziierte Gen-Varianten identifiziert werden. Auch die Arbeitsgruppe von Frau Professorin Dr. med. Erika v. M. an der Kinderklinik Dr. von Hauner an der Universität ist an einer Vielzahl anderer Untersuchungen zur Asthma-Genetik beteiligt. Von zentraler Wichtigkeit für die Entwicklung von Asthma ist schliesslich das eigene Abwehrsystem mit seinen unterschiedlichen Arten von körpereigenen Zellen und Botschaftersubstanzen.

Die beiden Genen haben Einfluß auf die Unterscheidung von TH2-Zellen (überaktiv bei allergischen Asthma) und TH1-Zellen (wirken einer übermäßigen Reaktion des immunologischen Systems entgegen). Die in der GABRIEL-Studie ermittelten neuen Genen machen jedoch nach Berechnung der Wissenschaftler nur ein gutes Drittel aus. Hygienehypothese: Mikroorganismen als Asthmaschutz? In der " Hygiene-Hypothese ", an der die Wissenschaftler seit einigen Jahren arbeiten, liegt es einfach daran, dass der Umgang mit mikrobieller Kontamination das Asthma- und Allergierisiko reduzieren kann.

Die an dieser Studie teilnehmenden Wissenschafter der Dr. von Hauner Kinderklinik in MÃ? Bei schwangeren MÃ??usen dribbelten die Forschenden das Bazillus Bacter lwoffi in die Nasennase und schÃ?tzten so ihre Nachkommen vor Asthma. Die Wichtigkeit der Luftverunreinigung durch den Straßenverkehr und die Wirtschaft für die Entstehung von Asthma ist nach wie vor Gegenstand kontroverser wissenschaftlicher Diskussionen.

Die klassischen Schadstoffe wie z. B. Schwefeloxid und Schwebstoffe sind nach heutigem Wissensstand nicht kausal an Asthma erkrankt. Es zeigt sich jedoch, dass insbesondere die Verkehrsbelastung die Atemwegsbeschwerden bei Menschen mit Asthma erhöht, die Lungenfunktionen verschlimmert und die Empfindlichkeit gegenüber Allergien erhöht. Zusammen mit Forschern der Universitäten und der argentinischen Uni haben sie herausgefunden, dass etwa ein Viertel bis ein Viertel der im Industriegebiet von la Plata wohnenden Kindern verschiedene Anzeichen von Atemwegskrankheiten aufweisen, darunter Asthmaattacken und asthmatische Atemprobleme.

Ein Überblick über alle im Jahr 2011 publizierten Untersuchungen zu Asthmarisikofaktoren ergab auch Anhaltspunkte für einen Zusammenhangs zwischen urbaner Luftbelastung und bronchialen Entzündungsreaktionen. Ein typischer Verlauf von Asthma ist durch wiederholte Asthmaattacken charakterisiert, dazwischen können die Erkrankten völlig symptomfrei sein. Bei einer chronischen Lungenentzündung kann es zu einem Strukturumbau des Lungengewebes kommen, dem so genannten Atemwegsumbau.

Der Umbau der Luftwege kann zu einer irreversiblen Atemwegsverengung und einer dauerhaften Beeinträchtigung der Lungenfunktionen beitragen. Aus diesem Grund haben Forscher der Medizinischen Fakultät der Uni Marburg ein Modell für Tiere erarbeitet, das die Untersuchung der Moleküle und Zellen ermöglicht, die dem Umbau der Luftwege bei Asthma zugrundeliegen. Im Zentrum für translationale Lungenforschung in MÃ??nchen (CPC) konzentrieren sich die Ulmer mit Blick auf die Neuauslegung der Luftstrassen, um daraus neue Therapieoptionen abzuleiten.

Wissenschaftler der Abteilung für Asthma, Allergie und Lungenbiologie am King's College Berlin haben ein wichtiges Element für die Auslösung der Krankheit aufgedeckt. Beim Asthmatiker beispielsweise wirkt ein Eiweiß, das Calcium in die Muskelzelle der Bronchienwand einpumpt, nur mit verminderter Ausdauer. Es ist bekannt, dass TH2-Zellen, eine Nebenpopulation von T-Lymphozyten, häufiger bei allg.

Tierstudien und Bluttests bei Patientinnen und Patienten legen einen Hinweis auf einen Korrelation zwischen regulierenden T-Zellen (Tregs) und der Übersteuerung von TH2-Zellen bei allg. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Anzahl der regulierenden T-Zellen in der Lunge von an Asthma erkrankten Kinder ebenfalls reduziert ist und ihre Funktionen beeinträchtigt sind. Die genaue Bedeutung bei chronischen Entzündungskrankheiten wie Asthma wird zurzeit weiter erforscht.

Ein neuer Ansatz für die Asthmatherapie ist der Einsatz in der TH2-Entzündungskaskade. Wird Asthma im Einzelnen durch eine andere Entzündungsart verursacht (Nicht-TH2), sind die Arzneimittel nicht besser als vergleichbare Arzneimittel ohne Wirkstoffe (Placebo). So genannte Mikro-RNAs sind kleine RNA-Moleküle, die eine wichtige Funktion im komplizierten Netz der Genregulierung haben und wenigstens dazu beitragen, festzustellen, welche Genen wann wirksam sind und daher für die Produktion von Eiweißen verwendet werden.

Diese werden immer mehr in den Mittelpunkt der Asthma-Forschung gerückt. Sie gelten als wichtiger Faktor für das Asthma-Risiko im frühen Kindesalter durch Umgebungseinflüsse. Die Identifizierung und Charakterisierung von fehlregulierten regulatorischen Mikro-RNAs, die die Genexpression von Asthma-relevanten Genen kontrollieren, ist eines der zukünftigen Ziele der Forschung. Ziel ist es festzustellen, ob diese MolekÃ?le als Marker fÃ?r die FrÃ?herkennung der Erkrankung selbst oder fÃ?r Patientinnen und Patienten ein erhöhtes Krankheitsrisiko bieten könnten.

Zum anderen wird untersucht, ob der frühzeitige Einfluss dieses microRNA-Gennetzwerks, beispielsweise durch die Modulation des Immunsystems, Behandlungsmöglichkeiten für die Krankheit eröffnet - idealerweise noch bevor sie ausbricht. Die Wissenschaftler konnten Asthma bei der Maus durch die Blockierung einer defekten Mikro-RNA mit Medikamenten bekämpfen. e. h. b., s. e. j. t. Wenzel, P. J. thomson, u. a. Orale glukokortikoidsparende Wirkung von Metropolis bei eosinophilem Asthma.

English P May 2014; 371(13): 1189-97. H.G. Ortega, M. C. Lisu, I.D. Babord, et al. until today e. g. H.G. Ortagas, M.C. Lisu, I.D. Babord, et al. until today eosinophilus in heavy asthma sufferers. iu, S. shang, D.W. Li, et al. Effectiveness of anti-interleukin-5 therapies with leukin 5 in asthma patients: a meta-analysis of randomised placebo-controlled studies. Aiming at the intraleukin way in the management of asthma.

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