Fev1 Copd

Ov1 Copse

Schweregrad I ist gekennzeichnet durch eine leichte Obstruktion der Atemwege (FEV1/VK < 70 %, aber FEV1 80 % Ziel), meist chronischer Husten und/oder Auswurf. COPD Patienten sollten sich bewusst sein, dass ihre Ein-Sekunden-Kapazität (FEV1) weiterhin um etwa 30 ml pro Jahr abnimmt. Danach nimmt die FEV1 um ca. 90 ml pro Jahr ab. Schweregrad II der akuten exazerbierten chronischen Bronchitis ist gekennzeichnet durch eine längere Anamnese (> 3 Jahre) mit weniger als drei Exazerbationen pro Jahr bei leichter bis mittlerer Obstruktion mit einem FEV1 35 bis 50%/Ziel und in einigen Fällen Komorbidität.

Eine reduzierte Ein-Sekunden-Kapazität (FEV1) im Verhältnis zur erzwungenen Vitalkapazität (FEV1/FVC < 0,7) signalisiert eine obstruktive Belüftungsstörung.

Lungenfunktionsprüfung - Wie gut ist Ihre Lungenfunktion?

Bei der COPD werden oft Fremdworte und Fachausdrücke benutzt. In dem Wortschatz befinden sich die bedeutendsten Ausdrücke und ihre Bedeutungen für Lungenerkrankungen. FEV1 (Forced Exspiratory Druck in 1 Sekunde) ist die maximal mögliche Luftmenge, die Sie in 1 Sek. atmen können.

Die FEV1-Werte sind Teil der Lungenfunktionen und können in einem Lungenfunktionstest bestimmt werden. Die FEV1 nimmt mit steigendem Lebensalter ab. Doch bei Lungenerkrankungen wie COPD nimmt die Kapazität von einer Sekunde viel mehr ab. Daher werden die Stadien der COPD auch durch das Auslaufen von FEV1 bestimmt. Der einzelne FEV1-Wert eines Probanden bezieht sich auf die Soll- oder Normalwerte.

Die Zielwerte sind altersabhängig, groß und geschlechtsspezifisch. In den nachfolgenden Übersichten sind die FEV1-Zielwerte für Damen und Herren in Abhängigkeit von Körpergrösse und Lebensalter dargestellt. Eine Lungenfunktionsprüfung gibt Aufschluss über die wesentlichen Daten der Lunge. Die Sauerstoff-Therapie (LOT) steigert die Stresstoleranz und die Lebensdauer bei COPD. Welchen Nutzen haben die Betroffenen?

Früherkennung der COPD: Kennst du deinen FEV1-Wert?

Ejektion - Erkältung - Atemnotsyndrom, kurz gesagt COPD, charakterisieren die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, die gegenwärtig im Fokus des Forschungsinteresses steht. Zu lange wurde die medizinisch-wirtschaftliche Relevanz der COPD vollkommen unterbewertet. Die bronchiale Häufigkeit und Krankheitshäufigkeit nimmt bei der Asthmaerkrankung ab, vor allem durch die Aufnahme von inhalativen Kortikoiden in die Therapie, während die COPD steigt.

Das Vorkommen in der Bundesrepublik wird auf 3 bis 7 Prozentpunkte geschätz. Nicht jeder Rauchende hat eine COPD. Die COPD ist ein Oberbegriff. Die Wirkung der COPD ist jedoch nicht auf die Funktion der Lunge beschränkt. Bei der COPD ist das größte Problem die Nachdiagnose. 7,2 Prozentpunkte hatten einen FEV1-Wert < 70 Prozentpunkte vom Sollwert.

Das Wichtigste ist die Unterscheidung zwischen COPD und asthmatischem Syndrom durch die Differenzialdiagnostik der Bronchien (siehe DZ 15/2003, S. 71). Ähnlich wie bei der Behandlung von Bronchialasthma wird die COPD nach einem Schritt-für-Schritt-Plan mit Schwerpunkt auf anticholinergischen Mitteln und Beta-2-Sympathomimetika behandelt. Die Resultate der ersten medizinischen Kostenstudie zu COPD in der Bundesrepublik belegen, dass diese besonders aufwendig sind.

Die Arzneimittelkosten für COPD betragen übrigens nur 23 Prozentpunkte. Professor Dr. D. Novak, MÃ??nchen; Dr. E. S. Dietrich, Köln; Professor Dr. P. Oberender, Bayreuth: Presserunde "COPD - unentdeckt und kostenintensiv", MÃ?nchen, 21. MÃ?rz 2003, organisiert von der Boehringer Ingelheim Pharma KG, Imgelheim und Pfizer GmbH, Karlsruhe.

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