Facharzt Lebensmittelunverträglichkeit

Spezialist für Lebensmittelunverträglichkeit

Wieviele Menschen leiden tatsächlich unter Nahrungsmittelintoleranz? Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten können Sie sich von einer erfahrenen Ernährungsberaterin helfen lassen. Fachärztin für Innere Medizin/Nephrologie (Umweltmedizin, Mitochondrienmedizin, funktionelle Medizin, persönliche Lebensweise, Ernährungsgewohnheiten und Familiengeschichte). Nahrungsmittelunverträglichkeiten Bestimmte Lebensmittel, Konservierungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel verursachen Durchfall und Bauchschmerzen.

Lebensmittelallergie & Lebensmittelintoleranz - Information, Diagnostik & Therapie

Die allergische Reaktion auf gewisse Speisen geht vom Abwehrsystem des Menschen aus - das Abwehrsystem des Körpers erkennt Teile solcher Speisen falsch als ungewollte Fremdkörper und kämpft gegen sie. Im Gegensatz dazu basiert die Nahrungsmittelunverträglichkeit meist auf einem Enzymmangel - der Enzymabbau der einzelnen Inhaltsstoffe ist bei den betreffenden Patientinnen und Patienten gestört, weshalb es zu krankheitsspezifischen Symptomen kommt.

Im Falle einer Nahrungsmittelintoleranz oder Nahrungsmittelintoleranz ist der Erreger nicht in der Position, gewisse Lebensmittelbestandteile zu verarbeiten oder über den Metabolismus zu nutzen. Im Falle einer giftigen Immunschwäche reagieren die Organismen auf ein giftiges Mittel. Giftige Nebenwirkungen entstehen z.B. beim Verzehr von Lebensmitteln, die mit Keimen oder Pilzen verunreinigt sind (Lebensmittelvergiftung). Lebensmittelvergiftungen können auch gravierender sein und im Notfall lebensgefährlich werden.

Im Falle einer ungiftigen Intoleranz spricht der Organismus sensibel auf eine Lebensmittelkomponente an. Es gibt zwei verschiedene Arten, je nachdem, ob das Abwehrsystem an der Umsetzung mitwirkt. Im Falle von Inkompatibilitäten ohne Mitwirkung des Immunsystems (Intoleranzreaktionen) hängt die Stärke der Reaktionen von der Auslösung ab. Darüber hinaus können auch psychologische Abneigungen gegen gewisse Lebensmittel Symptome einer Intoleranz auslösen.

Grundsätzlich können alle Lebensmittel eine Allergie hervorrufen. Die meisten Menschen zeigen jedoch Defensivreaktionen in Molkereiprodukten, Eier, Nüsse (vor allem Erdnüsse und Haselnüsse), aber auch Fisch und Schalentiere. Reale Lebensmittelallergien sind sehr rar und treten in der Regel bei Kinder bis zu sechs Jahren auf. Milchzuckerunverträglichkeit ist die häufigste Nahrungsmittelunverträglichkeit in der EU, von der 10 bis 30 % der Menschen betroffen sind.

Über ein Transportprotein wird der Diabetes aus dem Verdauungstrakt in das Innere des Blutes transportiert. Der Transport auf einmal ist natürlich limitiert - daher kann jeder Mensch Fructose nur in maßvollem Maße vertragen. Bei eingeschränkter Funktion der Fruktoseschleuse reagiert der Betreffende schon auf geringe Fruchtsüßen. Als körpereigene Botenstoffe kommen Histamine einerseits, andererseits in einigen Nahrungsmitteln vor.

Ein oder mehrere Fermente dürften hier eine wichtige Funktion haben. Es ist nicht klar, ob nur histaminhaltige Speisen zu Unbehagen anregen. Treten solche Symptome mehrmals binnen 90 min nach einer Essensmahlzeit auf, kann eine Untersuchung der vorher verzehrten Speisen den Hinweis auf eine Nahrungsmittelintoleranz geben. Zusätzlich zu den üblichen Verdauungsproblemen wie Blähung, aufgeblähter Bauch und Durchfall gibt es auch unmittelbar nach dem Essen auftretende Erkrankungen.

Diagnostische Tests zur Feststellung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten umfassen unter anderem Tests für Atemprobleme, genetische Diagnostik und Stuhltests. Die Patientin nimmt eine gewisse Anzahl einer Prüflösung auf leeren Bauch. Dieser wird in das Blutsystem eingeleitet und über die Lungen ausgeschieden. In der Folge wird eine sehr kleine Blutmenge des Pflegebedürftigen zur Erstellung des individuellen Sensibilisierungsprofils gebraucht.

Die neue Allergiebestimmungsmöglichkeit erlaubt aufgrund der ausführlichen Befunde eine sehr präzise Allergenbestimmung und eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten, die gegen mehrere allergieauslösende Stoffe reagieren und für die konventionelle Untersuchungen keine klaren Resultate vorlegen. Der Allergiechip oder ISAC-Test ist besonders für Säuglinge und Kleinkinder gut verträglich, da nur kleinste Blutmengen vonnöten sind.

Bei Lebensmittelunverträglichkeiten beruht eine gelungene Behandlung vor allem auf einer so genannten Eliminationskur. Besonders bei einer Intoleranzreaktion auf mehrere Produkte oder auf Lebensmittelbestandteile, wie z.B. Milchzucker, ist dies oft nicht so leicht. Zur Vermeidung von unausgewogener und diätetischer Belastung empfiehlt es sich, mit Hilfe eines Spezialisten oder Ernährungswissenschaftlers einen eigenen Speiseplan zu erarbeiten, der sinnvolle allergische Speisen ablöst und nicht das Vergnügen am Verzehr hat.

Bei Lebensmittelallergikern: Öffnen Sie die Nase beim Einkaufen. Alle verpackten Lebensmittel unterliegen einer Etikettierungspflicht für die gängigsten allergenen Zutaten. Selbst wenn eine Nahrungsmittelunverträglichkeit nicht zu heilen ist - eine angemessene Diät oder, wenn nötig, gewisse Enzymzubereitungen können zu einer Symptomfreiheit führen.

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