Erkrankungen des Atemsystems

Atemwegserkrankungen

Dieses Kapitel gibt einen kurzen Überblick über die Erkrankungen der Atemwege. Zu den typischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen gehören Erkältungen, Grippe, Bronchitis, Lungenentzündung und Heuschnupfen. Bei Patienten mit Atemwegserkrankungen sind diese je nach Erkrankung stark eingeschränkt. Zu den typischen Beschwerden und Erkrankungen der Atemwege bei Kindern gehören Bronchitis, Lungenentzündung und Pseudokrupp, die alle durch Erkrankungen der Atemwege und des Bewegungsapparates gekennzeichnet sind.

Atmungsorgane - Lungenkrankheiten und Lungenerkrankungen

Die Atmungsorgane beginnen mit der Nasen- und Mundöffnung und führen über die Luftwege zur Lungen. Über den Nasen- und Mundraum dringt die Atemluft in die Atmungsorgane und über den Schlund und die Kehlköpfe in den Organismus ein. Die Kehlkopföffnung wird durch einen kleinen Gewebelappen (Epiglottis) abgedeckt, der sich beim Verschlucken selbständig verschließt und das Eindringen von Nahrungsmitteln oder Flüssigkeit in die Atmungsorgane unterbindet.

Dieser zweigt in die beiden kleinen Luftwege der rechten und rechten Bronze, die ihrerseits in die jeweilige Lunge einmünden. Etwas kleiner als die rechte Lunge ist die Lunge, weil sie den verfügbaren Platz in der rechten Hälfte der Brust mit dem Herz aufteilt. Vielfach verästeln sich die Lungen selbst in kleine Luftwege und münden in die schmalsten Luftwege (Bronchiolen), die einen nur etwa einen halben Zentimeter großen Querschnitt haben.

Der Atemweg ähnelt einem umgekehrten Bäumchen. Deshalb wird dieser Teil der Atmungsorgane oft als Bronchienbaum bezeichnet. Grosse Luftwege werden durch halbflexibles, fibröses Gewebe (Knorpel) offen gehalten. Geringere Luftwege werden durch das umgebende Bronchialgewebe unterstützt. An den Wänden der kleinen Luftwege befindet sich eine dünne, ringförmige Lage glatter Muskel.

Der Atemwegsmuskel kann sich erweitern oder kontrahieren und die Grösse der Luftwege ändern. An den Enden jeder Bronchien liegen mehrere tausend kleine Bläschen. Gemeinsam ergeben die millionenfach vorhandenen Lungenalveolen eine Fläche von mehr als 100qm. Bei dieser sehr feinen Grenzfläche zwischen den Luftkapillaren gelangt der Luftsauerstoff aus den Zellen ins Innere des Blutes und das Kohlendioxyd aus dem Inneren des Blutes in die Zellen.

Die Rippenfellmembran ist eine weiche Membrane, die sowohl die Lungen als auch die Brustwand umhüllt. Es erlaubt der Lungen, sich sanft zu bewegen, während sie atmet und sich bewegt. Wenn sich die Größe oder Form der Lungen ändert, rutschen diese beiden Lagen sanft aufeinander.

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