Erkrankung der Oberen Atemwege

Obere Atemwegserkrankung

Nachfolgend finden Sie Informationen zu den typischen Erkrankungen der oberen Atemwege von der Nase bis zum Kehlkopf. Eine akute Infektion der oberen Atemwege ist meist unkompliziert. Hier finden Sie alle Informationen über die Krankheit und wie sie behandelt wird. Prüfung der tiefen Atemwege: Erkrankungen der tiefen Atemwege äußern sich häufig in Leistungsschwäche, Husten oder Nasenausfluss. Häufige Erkältungen sind in der Regel Viren, die die oberen Atemwege befallen.

Atembeschwerden - Ursachen: Krankheiten der oberen Atemwege

Bei Angioödemen (vormals Quincke-Ödem): Das Gefäßödem verursacht krampfartige Schwellung in den Tiefen der Gesichtshaut und der Schleimhäute im Rachen und Munde! Oft entstehen Bienenstöcke (Urtikaria)! Es wirkt nur auf die Oberhaut, die oberen Hautschichten. Weshalb der Begriff des Angioödems? Histaminvermittelte Angioödeme: Das Gewebehormon ist für die häufigste Form des Angioödems, einschließlich der Nesselausschlag.

Nicht verträgliche oder allergische Substanzen ziehen Histamine aus dem Reservat an: z.B. ein Schmerzmittel oder Rheumaerreger wie z. B. Azetylessigsäure, ein antibiotisches Mittel, eine allergene Komponente in Lebensmitteln, ein Röntgen-Kontrastmittel in der Blutzirkulation, Schädlingsgift, Latex? Auch die kleinen Bronchen können sich durch Histamine einengen.

Dabei kann es auch zu einem angioneurotischen Ödem kommen. Angioödeme sind flache, manchmal leicht rötliche Schwellungen in tieferen Hautschichten oder Schleimhäuten. Sie wirkt vor allem auf die Gesichtshaut, insbesondere auf die Lefzen und die Augenpartie. Grundsätzlich kann ein angioneurotisches Ödem jedoch an allen Stellen vorkommen, auch an Arm, Hand, Bein, Fuß, Genitalbereich und Oberkörper.

Ab und zu kommt es vor, dass keine unmittelbaren Trigger oder Gründe für ein angioneurotisches Ödem festgestellt werden können (idiopathisches Ödem, mit oder ohne Histamin). Braunkinin-vermittelte Angioödeme: Andere Gewebehormone wie z. B. Braunkinin sind bei angioneuropathischen Ödemen weniger häufig. Aus diesem Grund wird beispielsweise für Patientinnen und Patienten mit hereditärem Gefäßödem eine präventive Versorgung vor zahnmedizinischen Interventionen vorgeschlagen (Kurzzeitprophylaxe, s. u. "Therapie").

Das durch Bradykinin vermittelte Gefäßödem ist teilweise auf einen Defizit oder Fehler eines Proteins zurückzuführen, dem C1-Esterase-Inhibitor (C1-INH; ein körpereigener Wirkstoff mit der Bezeichnung Complement, ein Hemmstoff INH). Beim hereditären Gefäßödem (internationale Bezeichnung für die Bezeichnung HE, 50% Vererbungsrisiko, beide Geschwister leiden gleich häufig) tritt die Schwellung oft schon in der Kindheit und Jugend auf.

Das hereditäre angioneurotische Ödem ohne C1-INH-Mangel, das nahezu nur bei der Frau auftritt, wird durch hormonelle Veränderungen wie z. B. Trächtigkeit oder östrogenhaltige Hormone (Pille oder ein Hormonersatzpräparat) verursacht. Symptomatik: Schwellung der Epidermis und des Magen-Darm-Traktes mit kolikartigem Bauchschmerz und Brechreiz sind hier die häufigsten Erkrankungen. Außerdem kann eine Schwellung der Halsschleimhaut zu einer drohenden Kurzatmigkeit führen.

Eine Schwellung des Magen-Darm-Traktes kann durch Bildgebungsverfahren wie z. B. den Einsatz von Ultraschallgeräten erkannt und gleichzeitig andere Gründe, die zu ähnlichen Erkrankungen führen können, ausgeschlossen werden. Auch andere Grundkrankheiten, wie z. B. Erkrankungen der Oberhaut, eine allergische Reaktion, möglicherweise auch eine so genannte systemische Erkrankung (Autoimmunerkrankung), werden vom behandelnden Arzt abklärt. Ein alle vierwöchentlich injizierter IgE-Antikörper kann gegen chronischen Nesselsucht, die nicht auf ein Antihistaminum reagiert, wirken.

Wenn sich beispielsweise unter Verwendung eines ACE-Hemmers ein angioneurotisches Ödem gebildet hat, ist diese Gruppe von Medikamenten endgültig eliminiert. Bei akuter Schwellung mit bevorstehender Kurzatmigkeit bei hereditärem angioneuropathischem Ödem / C1-INH-Mangel wird im Zuge der Notfall-Therapie, sonst auch zur Kurzzeit-Prophylaxe, ein so genanntes C1-Inhibitor-Konzentrat in die Blutzirkulation eingebracht. Diese können unter die Gesichtshaut injiziert werden (derzeit ein Mittel in Deutschland), was die Betroffenen selbst tun können.

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