Entzug

Untersagung

Bei der Bekämpfung der Alkoholabhängigkeit treten Entzugserscheinungen auf. Der Austritt muss daher immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Ausführliche Informationen zu den ambulanten und stationären Entnahmemöglichkeiten finden Sie in der Praxis Suchtmedizin Schweiz. Der Beginn der Alkoholabstinenz kann zu Entzugserscheinungen führen. Leichter Entzug beinhaltet Zittern der Extremitäten, Schlaflosigkeit, Angst, Tachykardie oder erhöhten Blutdruck.

Befreiung des Körpers von Giftstoffen

Wodurch werde ich den Spiritus auf Dauer los? Abseits des Alkohols zu stehen, ist eine Sache, permanent enthaltsam zu sein. Diejenigen, die seit einigen Jahren keine nüchterne Tage mehr kennen, müssen mit schweren Entzugssymptomen kalkulieren. Die Entzugssymptome können lebensgefährlich sein und erfordern eine dringende Behandlung. Im Falle einer beabsichtigten Entnahme ist der erste Arbeitsschritt immer ein Arztbesuch.

Die Entnahme in Begleitung eines Arztes kann sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich stattfinden. Ein ambulanter Entzug ist für etwa zwei Wochen geplant. Sie gehen in der ersten Schwangerschaftswoche in der Regel jeden Tag zum Arzt, werden dort kontrolliert und bekommen bei Notwendigkeit ein Gegenmittel. Jeder, der an einer Entziehungskur teilnehmen möchte, bekommt für diesen Zeitraum eine medizinische Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit (Krankenschein).

Wenn Sie sehr abhängig sind oder große Entzugsängste haben, sollten Sie diese im Spital durchführen. Geschultes medizinisches und pflegerisches Personal überwacht nicht nur den physischen Entzug, sondern bietet auch Begleitgespräche und weitere Information und ggf. die Mitarbeit in einer Selbsthilfe-Gruppe an.

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Nähere Auskünfte zu den Möglichkeiten der Entnahme im Rahmen der Ambulanz und des Krankenhauses erhalten Sie in der Abteilung für ambulante und stationäre Entnahmen der Zahnärzte. Der Ausbruch von Alkohol-Abstinenz kann zu Entzugserscheinungen führen. Leichter Entzug beinhaltet Tremor der Gliedmaßen, Schlaflosigkeit, Angst, Tachykardie oder erhöhten Druck im Blut. Bei schwerem Entzug, Orientierungslosigkeit, optischen, akustischen oder taktilen Beeinträchtigungen und Schwierigkeiten wie verallgemeinerte Anfälle oder das vollständige Bild des Wahnes können auch in etwa 5% der Fälle auftauchen.

Die Entzugserscheinungen können prinzipiell in jedem Alter festgestellt werden. Der Schweregrad und die Erkrankungsdauer sowie die Zahl der bereits erfolgten Entzugstherapien haben einen Einfluß auf die Erkrankungsstärke. Dadurch besteht bei langfristiger Alkoholsucht, wie z.B. früh einsetzender Alkoholsucht, auch die Gefahr von schwereren Entzugsprozessen oder häufigeren Entzugserscheinungen.

Zudem wirken sich somatische Krankheiten wie hoher Blutdruck oder Zuckerkrankheit, die im hohen Lebensalter vermehrt auftreten, auf den Verlauf des Entzugs aus. Die Haupteinsatzgebiete sind die Bekämpfung von Benzodiazepinen oder Clomethiazolen. Entzugstherapien können in allen Bereichen - Ambulanz, Tagesklinik und Stationäre - vorgenommen werden. Das Angebot ist auf searchtindex.ch zu sehen. Clomethiazole erhöht die Hemmwirkung der zerebralen Gamma-Aminobuttersäure (GABA) und hat eine beruhigende, anxiolytische und antikonvulsive Funktion.

Aufgrund des vorhandenen Abhängigkeitspotentials sollte das Medikament binnen 8 bis 10 Tagen eingestellt und nicht stationär, sondern nur in einer Fachklinik eingenommen werden. Clomethiazole normalisiert Blutdruck und Puls. Die Schlafapnoe kann zu einer lebensbedrohenden Lähmung der Atemwege führen. Durch die erhöhte Wirkung gibt es auch eine Gegenanzeige bei gleichzeitigem Einsatz von Beruhigungsmitteln (Cave: Benzodiazepine), Psychopharmaka oder Alkohole.

Für bestimmte altersbedingte Krankheiten, wie oben beschrieben, müssen jedoch Kontraindikationen für Clomethiazole berücksichtigt werden. In den letzten Jahren wurde das lang wirkende Benzediazepindiapamid oft verwendet. Kürzere wirkende Benzoodiazepine wie z. B. Lenze oder Hexazepam werden heute aufgrund ihrer verbesserten Kontrollierbarkeit routinemäßig verwendet, mit dem weiteren Plus einer niedrigeren Akkumulation in der Haut und einer reduzierten Seiteneffektquote.

Benzoodiazepine arbeiten durch eine Kreuzverträglichkeit mit Spiritus, sie weisen eine große Therapiebreite und einen schnellen Einfluß auf. Außerdem sind sie weniger giftig als Clomethiazole, und allergische oder pulmonale Erkrankungen sind selten. Mit Benzodiazepinen sollte keine Myasthenie oder Schlafapnoe-Syndrom behandelt werden. Aufgrund des vorhandenen Abhängigkeitspotentials sollte die Therapie nicht mehr als 7 bis 10 Tage dauern.

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