Entzündliche Bronchitis

Inflammatorische Bronchitis

Eine akute Bronchitis entsteht oft nach einer Infektion der oberen Atemwege, zum Beispiel nach einer Erkältung oder Pharyngitis. Bronchitis, auch Tracheobronchitis genannt, ist eine häufige Atemwegserkrankung und eine der häufigsten Ursachen für einen Arztbesuch. Bronchitis ist die Entzündung der Bronchialschleimhaut. Besonders im Frühjahr und Herbst die akute Bronchitis-Saison. Diese Bronchien befinden sich in der Lunge und sind ein System von Röhren, die für den Transport der Luft verantwortlich sind.

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Bronchitis kann durch verschiedene störende Faktoren verursacht werden. Eine Vielzahl von Schadstoffen kann über die Atemwege und die Blutbahn ins Gewebe der Lunge gelangen und dort eine entzündliche Verteidigungsreaktion auslösen. Durch eine gut abgeschirmte Mukosa und ein ausreichend reaktives Immunsystem können Störungen und Beschwerden verhältnismäßig rasch beseitigt und vor allem durch die Zufuhr spezifischer Antikörper vor wiederkehrenden Infektionen geschützt werden.

Wenn jedoch eine dauerhafte Irritation auf die Bronchialschleimhaut einwirkt oder das Abwehrsystem geschwächt ist, kann die schwächere Person diese Erkrankung nicht mehr ohne Hilfe heilen. Weil sich der Großteil der Abwehrzellen in der Darmschleimhaut (schleimhautassoziiertes Immunsystem) befindet, kann die Darmbehandlung auch die andere Mukosa beeinflussen.

Entsprechende bakterielle Präparate regen die Zellen an, ihre Aufgabe bestmöglich zu erledigen. Je nach Medikamentenwahl und Dosis kann die Immunfunktion stimuliert oder reduziert werden. Solche Darmimmunzellen, die durch die Behandlung beeinflusst werden, können den Verdauungstrakt durchwandern.

Auf den Bronchen aktiviert sie gewisse Immunzellen und hilft so, die Erreger unmittelbar "vor Ort" zu bekämpfen. 2. Darüber hinaus werden gewisse schützende Immunoglobuline (Antikörper) auf der Schleimhaut der Atemwege ausgebildet, die ebenfalls zur direkten Bekämpfung der Erreger beitragen. Ein artgerechter, bakterieller Befall des Darms ist daher die Voraussetzung, um die Bereitschaft zur Selbstverteidigung (=Immunität) zu erlangen.

Dadurch wird ein fehlreguliertes Abwehrsystem gelindert (oder stimuliert), um eine chronische Entzündung der Bronchienschleimhaut langfristig zu heilen. Mit der Verabreichung von lebendigen bakteriellen Präparaten oder deren zellulären und/oder metabolischen Komponenten werden die Immunzellen in ihrer Aufgabe gestärkt (Anregung von so genanntem Ess- und Entzündungsgeschehen, Immunglobulinbildung). Zusätzlich wird die pH-abhängige Schleimhautumgebung normiert und ein wirksamer "Biofilm" auf der Hautoberfläche aufgebaut, der die verschiedenen schädlichen Wirkungen abwehren oder aufheben kann.

Bronchitis: Wenn die Atemluft nicht mehr fließt

Was ist die Funktion der Bronze? Der Nasenrachenraum wird von den Atemwegen in die beiden Lungen geleitet und verteilt. Zusätzlich zur Atemluftverteilung ist es Sache der Lungen, die Raumluft zu erhitzen, zu befeuchten und zu säubern. Der Bronchialschleim bildet einen Mundschleim, mit dem er Staubteilchen, tote Hautzellen und andere Unreinheiten in die Mundhöhle transportiert.

Was sind die Gründe für eine Bronchitis? Der Hauptgrund für die Entstehung einer chronischen Bronchitis ist das Tabakrauchen. Bei 90 % aller chronisch Bronchitis-Patienten handelt es sich um Nichtraucher und jeder zweite über 40 Jahre alte Raucher leidet an dieser Erkrankung. Häufig auftretende oder hartnäckige Infektionen führen zu einer kontinuierlichen entzündlichen Aktivität in den Atmungsorganen - Vorstufe der chronischen Bronchitis.

Entzündungen und Schädigungen sind Stimuli, auf die die Atmungsorgane letztendlich mit Umstrukturierungsprozessen reagieren. Dies kann die Funktionen der Atmungsorgane und der Lungen weiter eingrenzen. Inwiefern zeigt sich die Bronchitis? Bei der chronischen Bronchitis kommt es in mehreren Stadien zu einer zunehmenden Zunahme der Symptome: Wenn dies nicht der Fall ist, kommt es bei einigen Patientinnen und Patienten zu einer progressiven Beeinträchtigung der Atmungsorgane.

Tritt eine Verschmälerung in einem Teil der Atemwege auf, können sie die Luft nur gegen erhöhte Widerstände ein- und atmen. Schon jetzt spricht man von einer chronischen Bronchitis (COPD). Mit fortschreitender Krankheit bleibt mehr und mehr Luft in der Luft in der Lunge, die Lungen überflachen.

Diese Erkrankung wird als pulmonales Emphysem beschrieben, das die Lungen nachhaltig beschädigt. Zudem kann das Herz nur gegen großen Widerwillen aus dem rechten Herz in die Lungen gedrückt werden. Bei fortschreitender chronischer Bronchitis spüren die Erkrankten auch in der Ruhephase Atemnot und sind nicht mehr in der Lage, selbst einfachen alltäglichen Anforderungen gerecht zu werden.

Wodurch wird bei einer chronischen Bronchitis festgestellt? Beim Zuhören und Klopfen der Lungen kann es zu einer Verschmälerung der Luftwege kommen, die sich oft durch Pfeifgeräusche in der Ferne zeigt. Gibt es keine Einengung der Luftwege, basiert die Diagnostik nur auf dem Gespräch des Pat. Wenn der Betreffende auf Gefahrenfaktoren wie z. B. Rauch, passives Rauchen oder Schadstoffexposition am Arbeitplatz hinweist, ist dies kein Hinweis auf eine behindernde Bronchitis.

Bronchoskopien sind in einigen FÃ?llen hilfreich, um schwerwiegende Krankheiten wie z. B. Lungenkarzinom oder andere Krankheiten auszuschlieÃ?en. Mit einer kleinen am Ende eines schmalen Schlauchs installierten Fotokamera kann der Doktor den Atemwegszustand nachvollziehen. Die röntgenologische Untersuchung kann Auskunft über die akuten entzündlichen Änderungen und Vernarbungen des Bronchialgewebes liefern, die auf eine chronische Bronchitis hindeuten.

Eine Lungenfunktionsprüfung, die so genannte Spyrometrie, liefert unmittelbare Aussagen über die Leistung der Atmungsorgane und der Lungen. Wird das Ausatmungsvolumen reduziert, besteht der begründete Verdacht einer chronischen Bronchitis. Im Falle eines Verdachts auf einen chronischen Bronchitis kann auch ein elektrokardiographisches Bild (EKG) mitgenommen werden. Was ist die Behandlung der chronischen Bronchitis?

Bei chronischer Bronchitis oder chronischer obstruktiver Bronchitis besteht die erste Behandlungsmassnahme darin, zusätzliche Schäden wie z. B. Rauch oder Verbleib in einer kontaminierten Umwelt zu vermeiden. Zur Vorbeugung einer Lungenentzündung sollten Patientinnen und Patienten auf eingeatmete Luftschadstoffe verzichten. Arzneimittel weiten die Atemwege und fördern die Atmen. Weitere wichtige Massnahmen sind die Beteiligung an Patiententrainings, die bronchiale Versorgung mit Krankengymnastik, das ständige, dem Alter und dem Pflegebedürftigen angepasste körperliche Ertüchtigung, die Schutzimpfung gegen Lungenkokken und die "echte" Virusinfektion.

Wie wirkt sich die Bronchitis auf den Lebensstil aus? Besonders ein Nikotinstop kann die Entstehung einer chronischen Bronchitis dämpfen. Moderate körperliche Betätigung ist auch wichtig für die Erhaltung der Lungenfunktion bei begrenzter Resilienz durch Bronchitis.

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