Emphysem Röntgenbild

Röntgenbild des Emphysems

X-Ray (Röntgen-Thorax) - Patienten mit Emphysem bemerken: das Zwerchfell wird gerade; der Raum hinter dem Brustbein vergrößert sich; der Thorax wird runder und breiter, weil die elastischen Lungenfasern zerstört werden und der Thorax dadurch seine Form verändert. Bisher wurde diese Helligkeit vor allem durch einen erhöhten Luftgehalt in der Emphysemlunge sowie durch Gewebeverlust und Lungenanämie erklärt. Weitere Kriterien sprechen für ein Lungenemphysem in der klinischen Untersuchung und bei der Betrachtung der Röntgenbilder.

Das Lungenemphysem verursacht im Gegensatz zu Lungenzysten sehr früh, fast ausnahmslos im ersten Lebensmonat, Symptome. Grosse Emphysembulla im linken Oberlappen (Pfeile).

Lungenemphysem der Lunge

Die sogenannte FEV 1 (= forced expiratory volume in one second) - das ist die Menge an Atemluft, die der Pflegebedürftige mit aller Stärke und so rasch wie möglich innerhalb einer Minute atmen kann. Zwangsexspirationsvolumen in einer Sekunde). Um so schmaler die Bronchen sind, desto weniger Atemluft kann der Betreffende in einer Minute atmen.

Hierzu zählt vor allem die CO-Diffusionsmessung, die von einem Lungenfachmann durchführt wird. Zur Unterscheidung von chronischer obstruktiver Lungenentzündung ist der so genannte Asthmatest (Bronchospasmolyse) die geeignetste Methode: Im Grenzfall verfügt der Lungenmediziner über andere Verfahren zur Unterscheidung dieser Erkrankungen (z.B. Bronchialprovokationstest). Anhand von Röntgenaufnahmen können die typischen Zeichen eines Emphysems erkannt werden, wie z.B. "dunkle Lungen" mit möglicherweise großen Lungenbläschen, eine tiefe Membran, die sich bei Atmungsbewegungen kaum bewegt, und durch die tonnenförmige Deformation (Überdehnung) der Brust waagerecht (statt schräg) verlaufen.

Ein besonderes Hilfsmittel in der Diagnose ist das Computer-Tomogramm. Die vom Emphysem befallenen Lungenareale können auch mit Unterstützung eines Lungen-Szintigramms erkannt werden. Dieses Verfahren ist erforderlich (z.B. in Zusammenhang mit einem Computer-Tomogramm, um zu prüfen, ob eine OP vonnöten ist.

Röntgenaufnahme und Luftinhalt der Lunge beim Emphysem

Bisher wurde diese Helle vor allem durch einen erhöhten Luftanteil in der Emphysem-Lunge sowie durch Gewebeverlust und pulmonale Anämie verursacht. Spirografische Studien haben gezeigt, dass die Gesamtkapazität der Lunge im Emphysem nicht erhöht, sondern in der Regel reduziert ist. Der Emphysemist erhöht in einigen Fällen die Leuchtkraft durch Erhöhung des Sagittaldurchmessers der Lunge.

Stark hervorstehende Gefäßmarkierungen in der Emphysem-Lunge sind kontrastbedingt. Zur Ursachenforschung für die Entwicklung von scharfen Lungenmarkierungen beim Emphysem wird vermutlich eine Verödung der Pulmonalarterien durchgeführt. H. 3-4. Röntgenaufnahme der Brustwand. 1927 "Klinische Diagnostik von internistischen Krankheiten, Ausgabe 1927 "Lungen in Aschoff' Anatomielehre.

In Sauerbruch's Thoracic Surgery, Vol. 1. 1930. and In Rieder-Rosenthal, Lehrbuch für Strahlentherapie, 2nd ed. Die krankhafte Atmungsphysiologie im Manual der Normal- und Pathophysiologie von Bethe-Embden, 2. pathologischer Körperbau. Die Röntgendiagnose von intraorakalen Geschwülsten. Tbk und Tbk2, 1930, In Henke-Lubarschs Buch der besonderen Pathologie und Pathologie, Band 3, Lungen.u. .

Schulbuch der Klinikdiagnostik, Band 1, 1930: Das Lungenemphysem in Klempererers Neuer Deutscher Praxis. Im Jahre 1930, Fachbuch der Strahlendiagnostik mit Schwerpunkt Operation. Lungenerkrankungen in Mohr-Staehelin's Handbook of Internal Medicine. 1930.

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