Emphysem Lunge Lebenserwartung

Lungenemphysem Lebenserwartung

Konsultation: Der Patient mit Emphysem hat eine begrenzte Autonomie. So werden Herz und Lunge entlastet. Ein Emphysem) ist ein Zustand, in dem mehr Luft in der Lunge vorhanden ist. Bei fortgeschrittenem Emphysem ist die Lunge viel zu groß für die Brust und drückt den wichtigsten Atemmuskel, das Zwerchfell, so dass es nicht mehr funktioniert. Die Obstruktion der Atemwege kann in einer Lungenfunktionsanalyse gemessen werden.

Pulmonales Emphysem (Raucherlunge)

Uniklinik Spital München

Die Lungenemphyseme sind eine unumkehrbare Überinflation der Lunge oder der Kiefer. In der Regel tritt dies als Ergebnis einer chronischen Atemwegserkrankung auf. Entzündliche Prozesse und vor allem der ständige Luftdruck durch ständig erhöhte Atemwiderstände bewirken eine Überstreckung der Luftsäcke, die mit den angrenzenden Bläschen reißen und zu größeren Bläschen zusammenschmelzen.

Daraus resultieren Luftnot und Luftnot, was auf Dauer auch zu einer Herzinsuffizienz führt. In einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium wird die Lebensdauer erheblich reduziert. Das Rauchen von Zigaretten ist der größte Gefahrenfaktor, und die meisten Patientinnen und Patienten mit einem fortgeschrittenen Emphysem sind aktiv oder ehemalig Raucherinnen und Raucher. Die meisten von ihnen haben ein erhöhtes Selbstwertgefühl. Auch der Verzehr von Cannabis steigert das Infektionsrisiko für chronische obstruktive Lungenerkrankungen erheblich.

Ein erblicher Defekt des Blutproteins Alpha-1-Antitrypsin (AAT) kann ebenfalls ein Emphysem auslösen. Der Befund der chronischen Atemwegserkrankung wird bei Patientinnen und Patienten mit Atemwegserkrankungen, mit oder ohne Sputum und Atemwegsverstopfung im Lungenfunktions-Test erhoben. In der Regel kommt es zu einem Lungenemphysem, welches im allgemeinen Röntgenbild und im Computer-Tomogramm auftritt. Im fortgeschrittenen Stadium gibt es Anzeichen einer pulmonalen Hyperinflation (z.B. niedrige Membrankuppeln, breite Interkostalräume, vergrößerter Platz hinter dem Brustbein).

Eine Computertomografie der Lunge stellt die Zerstörung der blisterartigen Lungenbereiche dar. Zusätzlich können die am meisten beschädigten Lungenbereiche (= rotes Feld) über ein farbcodiertes Display angezeigt werden. Entfernung der am meisten beschädigten Teile der Lunge. In fortgeschrittenem Alter trägt er dazu bei, die Kurzatmigkeit zu reduzieren und die Lebenserwartung zu verlänger. Hier haben sich zwei operative Eingriffe etabliert: die Lungenvolumenreduktionschirurgie (LVRS) und/oder die Transplantation der Lunge (TPL).

Die Lungenvolumenreduktion ( "LVRS") entfernt die am meisten beschädigten Teile der Lunge, so dass die übergroße Lunge auf normale Größe reduziert wird. Bei fortgeschrittenem Emphysem ist die Lunge viel zu groß für die Brust und schiebt den bedeutendsten Atmungsmuskel, das Diaphragma, nach vorne, so dass es nicht mehr funktioniert. Durch die auf Normalgröße verkleinerte Lunge kann die Membranfunktion wiederhergestellt und die Atmungsmechanik wieder normalisiert werden.

Das Entfernen der am stärksten überblasenen und beschädigten, funktionsunfähigen Lungenbereiche führt auch zur Entwicklung komprimierter, noch funktionstüchtiger Lungenbereiche. Die wichtigsten Inklusionskriterien für die operative Volumenreduktion der Lunge sind eine starke Kurzatmigkeit durch Emphysem und eine klare Überinflation der Lunge, die an der Atmungsmechanik des Pflegebedürftigen und im Lungenfunktions-Test ersichtlich ist. Wichtigster Bestandteil der Untersuchung ist die Computertomographie der Lunge, mit der die Zerstörung der Lunge lokalisiert werden kann.

In vielen Kliniken werden nur Patientinnen mit heterogenem Lungenemphysem behandelt. Bereits vor Jahren hat unser Forscherteam als erste Forschergruppe der Welt in einer großen Forschergruppe gezeigt, dass auch ausgesuchte Patientinnen und Patienten mit homogenen Emphysem-Infektionen von dem Verfahren Nutzen ziehen können (W. Weder). Das Ergebnis der Volumenreduzierung ist für ausgesuchte Patientinnen und Patienten sehr gut und die Patientinnen und Patienten haben einen enormen Lebensstandard.

Sie erhöhen auch ihre Lebenserwartung durch bessere Atmen. Bei vielen Patientinnen und Patienten können auch vier bis fünf Jahre nach der Operation noch gute Ergebnisse erzielt werden. Die Resektion von etwa einem Drittel der schwer aufgeblähten Lunge erfolgt bei der stationären Behandlung mittels videogestützter Thoraxspiegelung (Kameratechnik über drei Zugänge). Wir konnten jedoch in den vergangenen Jahren beweisen, dass dies in versierten Kliniken mit der richtigen Patientenwahl nicht der Fall ist.

Die Resektionsgrenze wird aufgrund der bildgebenden oder intraoperativen Präsentation der Lunge bestimmt. Die Lungen-Fasszange hält die Lunge an einer Seite und die Resektionsgrenze wird mit einer zweiten Lungenklammer bestimmt. Anschließend werden ca. 20 bis 30 % des Lungevolumens in mehreren Arbeitsschritten mit einem Hefter und Cutter (dem sogenannten Stapler) zerkleinert.

Viele Leckagen verheilen innerhalb weniger Tage nach der OP von selbst. Bei der perioperativen Mortalität (2 bis 7 Prozent) ist die Zahl der Fälle in Kliniken mit Erfahrungen in der Emphysemchirurgie und Patientenauswahl gering. Lungenemphyseme sind die häufigsten Indikationen für eine einseitige oder bilaterale Transplantation und werden bei jungen Menschen unter 60 Jahren mit erschöpften Behandlungsoptionen angewendet.

Es ist sehr zeitaufwendig, erfordert lebenslängliche Medikamentenzufuhr und regelmäßige Nachuntersuchungen.

Auch interessant

Mehr zum Thema