Diffusionsstörung Lunge Ursachen

Die Diffusionsstörung der Lunge verursacht

Das Ende der Atemwege in der Lunge wird als Lungenbläschen bezeichnet. Aufgrund einer sogenannten idiopathischen Lungenfibrose (ohne erkennbare Ursache). Das Diffusionsvermögen in der täglichen Praxis. Die Lungenfunktion: Einschränkung mit reduziertem Lungenvolumen und Diffusionsstörung. Lungenemphysem und schwere Diffusionsstörung.

Sauerstoffmangel in der Gebärmutter (intrauterine Hypoxie)

Beim Sauerstoffmangel wird dem Organismus oder einem Teil des Körpers zu wenig zugeführt. Die Ursache ist zum Beispiel eine Lungenkrankheit, eine schwere Brustverletzung (Brusttrauma) oder eine Blutvergiftung. Besonders sensibel auf Sauerstoffmangel reagieren: Schon nach wenigen Augenblicken stirbt das Nervensystem ab.

Hier finden Sie alles, was Sie über Sauerstoffmangel wissen müssen: Ursachen, Beschwerden und Therapie. Die Sauerstoffzufuhr im Organismus oder in einem Teil des Körpers ist bei Sauerstoffmangel nicht ausreichend. Für die Energieproduktion in den Körperzellen (Zellatmung) ist allerdings der Einsatz von Stickstoff unerlässlich - ohne ausreichenden Sauerstoffvorrat werden die Körperzellen beschädigt. Die unterschiedlichen Körpergewebe sind verschieden sensibel auf Unterzuckerungen.

Das Hirn ist besonders empfindlich - ein akuter Sauerstoffmangel verursacht bereits nach wenigen Augenblicken ein Sterben der Hirnzellen und damit irreparable Hirnschädigungen (hypoxische Hirnschäden). Es gibt neben der akutem Sauerstoffmangel auch ein chronisches Sauerstoffmangel, beispielsweise durch COPD oder neuromuskuläre Krankheiten wie Maysthenia gravis oder amyotrophe Lateralsklerose (ALS).

Ist nicht nur zu wenig und kein Luftsauerstoff (Hypoxie) in einem Körpergewebe enthalten, spricht man von anoxia. Als Asphyxie wird eine Erkrankung des Gasaustauschs in der Mutterkuchen- oder Lunge des Babys bezeichnet. Die Ursache für die Sauerstoffunterversorgung des Feten kann zum Beispiel eine funktionelle Beeinträchtigung der Mutterkuchen (Plazentainsuffizienz), eine Herzkrankheit der Frau oder fötale Erkrankung sein.

Die Ärzte differenzieren zwischen verschiedenen Formen der Hypoxie, die sich unterschiedlich entwickeln können: Die häufigste Art der Hypoxie ist diese. Es ist durch einen zu geringen Sauerstoffgehalt im arteriellen Gefäßblut charakterisiert, was bedeutet, dass das Gefäß nicht ausreichend mit Stickstoff anreichern kann. Dies kann z.B. daran gelegen sein, dass die Atmungsluft zu wenig Luftsauerstoff aufweist (z.B. die feine Höhenluft ) oder die Lunge nicht ausreichend gelüftet werden kann (Lüftungsstörung).

Eine mangelnde Lungenzirkulation (Perfusionsstörung) und ein störender Austausch von Gasen in den Alveolen (Diffusionsstörung) können ebenfalls eine Sauerstoffunterversorgung induzieren. Eine weitere Möglichkeit der hypoxischen Sauerstoffmangelhaftigkeit besteht im pulmonalen Rechts-Links-Shunt, bei dem dem angereichertem Gewebe Sauerstoffarmut zugesetzt wird, so dass der Gesamtsauerstoffgehalt verringert wird.

Es wird zwischen einem funktionalen und einem anatomisch rechts-links Shunt unterschieden, die beide zu einer Sauerstoffunterversorgung führen: Mit dem funktionalen Rechts-Links-Shunt werden einige der Luftsäcke mit Durchblutung versorgt, aber nicht mehr durchlüftet. Er mischt sich mit dem angereichertem Luftbeutelblut und reduziert so den Gesamtsauerstoffgehalt im Bluten. Die zugeführte Körperhaut wird zu wenig mit Luft versorgt - die Folge ist eine Unterzuckerung.

Sie kann auch das Ergebnis eines anatomisch bedingten Rechts-Links-Shunts sein. Beispielsweise verhindern kurze Schlüsse zwischen Pulmonalarterie und Pulmonalvene, dass ein Teil des in die Lunge strömenden Sauerstoffmangels zur Aufnahme von Sauerstoff in die Alveolen eindringt. Stattdessen fließt es in die Abführgefäße (Lungenvenen) und durch die linken Herzkammern in den Kreislauf des Körpers.

Da sie die Zellen des Körpers jedoch nicht genügend mit frischem Stickstoff versorgt, kommt es zu einer Unterzuckerung. Schliesslich kann eine Sauerstoffunterversorgung auch durch Erkrankungen der Atemwege im Hirn (Vergiftung mit Alkoholika, Schlaftabletten oder Anästhetika) verursacht werden. Die Sauerstoffzufuhr erfolgt im blutgebundenen Hämoglobin - dem Pigment in den Blutzellen (Erythrozyten).

Im Falle einer Blutarmut wird die Sauerstofffähigkeit des Bluts - seine Sauerstofftransportfähigkeit - reduziert. Dies kann auf einen fehlenden Hämoglobinspiegel zurückzuführen sein, wie z.B. Eisenmangelanämie (Eisen ist ein Hauptbestandteil des Hämoglobins). Fehlende rote Blutzellen - zum Beispiel durch einen schweren Blutverlust oder eine gestörte Bildung von Erythrozyten - können ebenfalls zu einer Blutarmut führen.

Bei einer anämischen Hypoxie ist die Sauerstoffbindungsfähigkeit an das Hämoglobin beeinträchtigt. Im letzteren Fall ist der Blutanteil des Methämoglobins höher - ein Derivat des Hämoglobins, das nicht in der Lage ist, Luftsauerstoff zu bindet. Kohlenmonoxidvergiftung begrenzt auch die Anbindung von Hämoglobin: Bei Verbrennungsvorgängen ohne ausreichenden Sauerstoffvorrat (z.B. in einem schadhaften Backofen, beim Räuchern oder in Automotoren) fällt es an.

Wird das geruchslose Erdgas in größeren Mengen eingeatmet, so wird der Luftsauerstoff aus dem Hämoglobin entfernt, da es eine höhere Neigung zum Blutpigment hat. Zugleich wird die Freisetzung von bereits an die Körperzelle gebundenen Sauerstoffen durch CO2 schwieriger. Die Folge ist eine lebensbedrohliche Organhypoxie. Wird nicht genügend Blut in den Geweben oder Organen zugeführt, steht den betroffenen Patienten zu wenig Blut zur VerfÃ?gung.

Zu den möglichen Ursachen einer solchen Ischämie gehören ein Infarkt oder eine andere Art von Thrombosen (Gefäßverschluss durch ein lokal ausgebildetes Blutgerinnsel) und Embolien (Gefäßverschluss durch ein mit dem Körper angespültes Blutgerinnsel). Diese Hypoxieform lässt genügend Luftsauerstoff in die Zelle eindringen. Die möglichen Ursachen sind z.B. eine Cyanidvergiftung (Salz der Blausäure) oder ein bakterielles Toxin.

Hypoxia: Wann brauchen Sie einen Doktor? Der Sauerstoffmangel lässt die Schleimhaut und die Schleimhaut bläuen, vor allem um die Lefzen, Fingernägel, Ohren, Mund- und Zungenschleimhaut. Im Falle einer solchen Cyanose sollte der behandelnde Arzt informiert werden. Doch nicht jede Sauerstoffmangel ist bei Cyanose spürbar.

Beispielsweise bei einer durch Kohlenmonoxidvergiftung verursachten anaemischen Hypoxie: Weil das mit Kohlenmonoxid angereicherte Blutfarbstoff mit einer rötlichen Färbung auftritt, zeigt der Patient eine Fleckenrötung der Epidermis. Darüber hinaus gibt es je nach Schweregrad der CO2-Vergiftung weitere Anzeichen, bei denen ein Doktor schnell alarmiert werden sollte - von Kopfweh, Herzrasen und Atemnot während des Trainings, über Schläfrigkeit, Bewußtlosigkeit, Kreislaufschock bis hin zu Atemlähmungen.

Häufig tritt ein solches Symptom auch bei Sauerstoffmangel einer anderen Erkrankung auf. Im Falle einer solchen Erkrankung sollte sofort ein Notarzt gerufen werden. Hypoxia: Was macht der Doktor? Zur Abklärung einer Sauerstoffunterversorgung und deren Ursachen erkundigt sich der behandelnde Arzt über die Erkrankungen, mögliche Unfälle und Grundkrankheiten und untersucht den Erkrankten. Mit Hilfe der Gasanalyse wird unter anderem der Sauerstoffgehalt und der Kohlendioxidgehalt im Blutsystem bestimmt - bei vermuteter Kohlenmonoxidvergiftung auch der Kohlenmonoxidgehalt.

Zu diesem Zweck wird ein Pulsoxymeter - ein kleines Messinstrument in Clipform - am Patientenfinger befestigt. Abhängig von der Hypoxieursache oder dem entsprechenden Argwohn können weitere Prüfungen folgen. Zur Vermeidung gefährlicher Zellschädigungen durch Sauerstoffmangel muss so rasch wie möglich genügend Luftsauerstoff nachgereicht werden. Dies erfordert oft die Verabreichung von Luftsauerstoff (z.B. über eine Sauerstoffmaske).

Durch die weitere Therapie der Sauerstoffmangelursache (Grunderkrankung, schwerer Blutverlust, Vergiftungen, etc.) soll die weitere Therapie der Sauerstoffmangelursache beseitigt oder therapiert werden. Hypoxia: Was können Sie selbst tun? Hypoxia muss immer von einem Doktor oder einer Ärztin aufbereitet werden. Sie kann die Ursachen klären und nachvollziehen.

Mehr zum Thema