Die Vogelgrippe

Vogelgrippe

Vogelgrippe gilt als Naturkatastrophe und ihre Bekämpfung wird aus Steuermitteln finanziert. Vogelgrippe ist immer noch nur eine Tierkrankheit. Die waren mit der Vogelgrippe infiziert. Aber nicht alle Vogelgrippe ist gleich. Die Welt verbündet sich gegen die Vogelgrippe.

neue Epidemie

Die Vogelgrippe trifft Deutschland wieder. Erstmals wurde im vergangenen Monat das derzeit um sich greifende Geflügelpest Virus H2N8 bei einem wilden Vogel in Deutschland entdeckt - bisher sind etwa 500 weitere bestätigt. Sie forderten die Bevoelkerung auf, das Veterinaeramt, die Bundespolizei oder die Bundeswehr zu informieren, wenn tote Wasservoegel gefunden werden.

Die Vogelgrippe bei wild lebenden Vögeln betrifft bisher alle Länder außer dem Saarland. Auch in mehreren zehn Geflügelfarmen in Deutschland wurde das H5N8-Virus gefunden. 2014/15, als der Stamm in Europa zum ersten Mal auftauchte, wurde er in Deutschland nur sporadisch in scheinbar gesunden wildlebenden Vögeln und in einigen wenigen Tierhaltungsbetrieben gefunden.

Der FLI nennt die vorangegangene Epidemie bei wilden Vögeln eine Virusepidemie, da die Anzahl der gefundenen Exemplare nur die "Spitze des Eisbergs" ist. Die FLI kann jedoch nicht ausschliessen, dass dieses Vogelgrippevirus auch für den Menschen eine Gefahr darstellen könnte, da sich die Influenza-Viren ständig ändern. Laut FLI ist es allerdings zurzeit nicht wahrscheinlich, dass Menschen mit dem Virentyp H2N8 infiziert werden.

Auch für das BfR hält das Bundesinstitut für Risikoabschätzung die Infektion mit dem H5N8-Virus über angesteckte Nahrungsmittel für nicht wahrscheinlich - wenn auch prinzipiell möglich. Die Vogelgrippe Subtyp H5N1 war bisher besonders für den Menschen schädlich. Im Jahr 2003 verbreitete sich dieser Typ Virus von Südostasien aus auf der ganzen Welt und hat seither rund 850 Menschen infiziert, von denen mehr als die HÃ?lfte erloschen ist.

In der Zwischenzeit setzen die Versuchstiere das Erreger in großen Mengen über Kot und Schleim aus. Beim Wasservögel (einschließlich Wasservögel wie z. B. Ente, die zur Fleischerzeugung gehalten werden) verursacht das Huhn fast unsichtbare Beschwerden. Gemäß der Vogelgrippe-Verordnung müssen alle in einer Herde lebenden Vogelarten nicht nur bei offizieller Erkennung der Vogelgrippe, sondern auch bei Vorliegen eines Verdachts auf einen solchen Fall umgebracht werden.

Für die Schlachtung von "Zuchtgeflügel" wird in der Regel eine der beiden Methoden angewendet: Die Schlachtung mittels Ganzkörperstrom erfolgt für grössere Populationen mit beweglichen Tötungssystemen und für kleine Populationen mit portablen Mitteln. Das ist bei Wassergeflügel wie z. B. Ente nicht zulässig, da sie physisch an das Tauchverhalten und damit an einen höheren CO2-Gehalt im Körper angepaßt sind.

Impfungen bzw. Heilungsversuche an kranken Versuchstieren sind untersagt, da sich das Erregervirus trotzdem weiter ausbreiten und andere Versuchstiere infizieren könnte. Im Jahr 2016 wurde das schädliche Krankheitserreger bei " Nutzgeflügel " in Mecklenburg-Vorpommern entdeck. Alleine in Niedersachsen sind rund 90.000 Truthähne von der Tötung befallen. Die Vogelgrippe wird derzeit in 17 Ländern Europas bestätigt.

In Geflügelfarmen gibt es neben angesteckten wildlebenden Vögeln eine Vielzahl von Ausbrüchen. Ausserhalb Europas wurden bereits im MÃ??rz 2016 in SÃ?dkorea Wildvögel gefunden, die mit diesem Seuchenstamm infiziert waren. Dort sind auch Industriegeflügelbetriebe von der Vogelgrippe befallen und bisher wurden über 26 Mio. Geflügel erlegt. In Russland wurde im vergangenen Monat des Monats Juli 2008 das Tier F5N8 in wild lebenden Wasserhühnern wiedergefunden.

Iran, Israel, Ägypten und Nigeria berichteten auch über angesteckte wilde Vögel und Geflügelfarmen. Die Vogelgrippe ist tatsächlich nur schwach infektiös und führt in der Praxis kaum zu Krankheiten. In Deutschland und der ganzen Welt kommen sie vereinzelt bei wilden Vögeln vor, besonders bei Wasservogelarten wie Ente, Schwan und Gans. Dies führt dann zur gefährlichen Vogelgrippe, im Volksmund Vogelgrippe oder Vogelgrippe oder Vogelgrippe bezeichnet.

Laut FLI kommt der Virus-Subtyp H5N8 aus Südostasien. Hier ist die Übertragung von Viren von befallenen Wildwasservögeln auf "Zuchtgeflügel" problemlos möglich. Im Gegensatz zu den Industriegeflügelbetrieben in Deutschland bieten diese Gebiete viele Möglichkeiten für den Kontakt zwischen "Zuchtgeflügel" und Wildgeflügel. So können die kaum pathogenen Virus-Subtypen leicht zwischen den wildlebenden Vögeln und dem "Nutzgeflügel" hin und herziehen.

Die Gefahr, dass es zu gefährlichen Veränderungen und damit zu neuen Virussubtypen kommt, nimmt merklich zu. In China wurde bereits 2010 der erste Hinweis auf ein H5N8Virus bei "Zuchtgeflügel" entdeckt. Im Jahr 2014 gab es weitere Fälle von Infektionen mit dem Wirkstoff C5N8 in Wildvögel und Geflügelfarmen in Asien, Nordamerika und Europa. Die Ausbreitung des Viren von Südostasien auf andere Erdteile ist in Fachkreisen kontrovers.

Bisher gibt es zwei Leittheorien zur Verbreitung des Virus: entweder über Wandervögel, die ein natürliches Habitat für die Erreger sein können, oder über den globalen Austausch von Geflügelerzeugnissen und lebenden "Farmgeflügel" und Eizellen. Nach Angaben des Friedrich-Löffler-Instituts deutet die gegenwärtige zeitlich und räumlich bedingte Verbreitung der Vogelgrippe darauf hin, dass das Erregervirus über Wandervögel nach Europa gelangt ist.

Die Ausbreitung des Erregers in der Nutztierhaltung kann über den Handel mit Tieren, kontaminierten Fahrzeugen, Menschen oder Geräten erfolgen. In ihrer jetzigen Einschätzung bewertet die vom United Nations Environment Programme (UNEP) und der Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) eingesetzte Scientific Working Group on Avian and Wild Birds die Situation anders. Der Arbeitskreis konnte nicht mit Sicherheit behaupten, dass wilde Vögel maßgeblich an der globalen Virusausbreitung teilgenommen haben.

Schließlich vermuten die Zugvogelexperten Dr. Wolfgang Fiedler vom Max-Planck-Institut für Vogelkunde in Radolfzell aufgrund der rasanten Verbreitung eine Verbindung unterschiedlicher Übertragungswege: Seiner Meinung nach sind mit Virus verseuchte Verkehrsmittel für Geflügelerzeugnisse oder Futter aus Asien zusammen mit Zugvögeln die wahrscheinlichste Infektionsquelle. Die Vogelgrippe vom Typ Vogelgrippe vom Typ A5N8 wird auch in Zukunft eine Gefahr für wildlebende Vögel und "Zuchtgeflügel" sein.

Viele Experten halten die These, dass wilde Vögel die einzigen Träger von Krankheitserregern sind, für wenig wahrscheinlich. Es scheint eher, dass die weltweit intensiv betriebene Geflügelhaltung und der Welthandel mit tierischen Erzeugnissen zur Verbreitung von gefährlichen Influenzaviren beitragen.

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