Der Erguss

Die Ausgießung

Der Eintrag bzw. Abschnitt kann überarbeitet werden. Den einen, den einen oder den Erguss. In den meisten Fällen ist der Erguss deutlich serös, enthält aber immer mikroskopisch zelluläre Beimischungen überwiegend lymphozytärer Natur. Komplette Deklination des Substantivs "effusion" als Tabelle mit allen Details.

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Differentialdiagnostik in der Innenmedizin

Der Differentialdiagnostik in der Internistik liegen die Fragestellungen zugrunde, die sich tagtäglich in der internen und allgemeinen medizinischen Versorgung auftun. Durch die Klassifikation nach Beschwerden und nicht - wie in anderen Fachbüchern - nach Krankheitsbild ist eine schnelle Orientierung möglich, wenn es darum geht, die korrekten Diagnosemaßnahmen vorzuschlagen. Es werden die erforderlichen Arbeitsschritte zur Klärung der Beschwerden und Störungen erklärt und die möglichen Diagnosemöglichkeiten erörtert.

Auch die seltenen Krankheiten werden berücksichtigt, da die Differentialdiagnose nicht allein durch die Frequenzregel festgelegt werden darf, um wesentliche Indikationen nicht zu vernachlässigen. Es ist eine fachkundige Quelle für Allgemeinmediziner, Praktiker, Studierende und Fachärzte anderer Fachrichtungen und eine optimale Erweiterung zu den bestehenden Fachbüchern der Internistischen Studien.

Klinikpneumologie: Das Nachschlagewerk für Kliniken und Praxen

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Kniegelenkerguss - Wie hoch ist die Gefahr?

Der Kniegelenkerguß ist die pathologische Flüssigkeitsansammlung in der Gelenkskapsel. Dabei kann es sich entweder um Synovia, Hämarthrose (Blut) oder Pyarthrose (Eiter) handelt. Kniegelenksergüsse sind nicht wirklich eine selbständige Krankheit, sondern nur ein Zeichen. Die Ergüsse können nach einem Unfall oder oft im Zusammenhang mit einer Gelenkerkrankung auftreten.

Abhängig von der Art der Ergussursache sollte sie mit entzündungshemmenden Medikamenten oder durch einen kleinen Vorgang, bei dem die Flüssigkeiten punktiert werden, therapiert werden. Grundsätzlich kann zwischen einem akutem und einem chronischem Kniegelenkerguss unterschieden werden. Ein akuter Kniegelenkserguß tritt ganz unerwartet als Konsequenz eines unmittelbar vorhergehenden Ereignisses auf. Dies kann durch verschiedene Traumen ausgelöst werden, die oft z.B. durch Kreuzbandriss oder Kniescheibenversetzung (Kniescheibenversetzung) verursacht werden.

Ein Meniskusschaden kann auch einen spitzen Kniegelenkserguß auslösen. Knochenverletzungen, wie z.B. Schäden an der Kniekehle, können ebenfalls zu einem Erguss im Gelenk kommen. Wiederkehrende, chronische Kniegelenksergüsse treten häufig im Zusammenhang mit Infekten und den damit verbundenen entzündlichen Reaktionen des Organismus auf. Allerdings können auch verschiedene Rheumaerkrankungen oder Arthrosen, insbesondere bei Älteren, zu einem Kniegelenkserguß kommen.

Eine physiologische Schwellung kann auch direkt nach der Operation am Kniegelenk als Teil der Effusionsbildung auftreten. Es kommt immer wieder vor, dass ein Kniegelenkserguss ohne erkennbare Ursachen eintritt. Hämophilie sollte bei Kleinkindern als seltener Grund ausgeklammert werden, insbesondere bei rezidivierenden Gelenksergüssen. In der Regel verursachen diese Krankheiten einen Kniegelenkserguss.

Obwohl ein akuter Erguss auch eine therapeutische Behandlung sein sollte, vor allem aber die zugrundeliegende Erkrankung, da es sonst immer wieder zu Flüssigkeitsansammlungen kommen kann. Manchmal ist es auch möglich, dass sich während der Trächtigkeit Ergüsse im Gelenk bilden. Das ist unter den allgemeinen Bedingungen der Wasserspeicherung möglich.

Das Vorhandensein von Ergüssen außerhalb der Gelenkhöhle sollte als wichtiger Unterschied betrachtet werden. Die Schwellungen im Kniegelenk können nicht nur durch einen Kniegelenkserguss, sondern z.B. auch durch eine Entzündung der Bursitis oder eine Prellung nach einem Unfall verursacht werden. Schwillt das Kniegelenk nach einem Fall auf das Kniegelenk an, muss ein Kniegelenkserguss mittels Sonographie oder MRT verhindert werden.

Wird jedoch der Kniegelenkserguss nachgewiesen, muss unterschieden werden, ob es sich um einen Bluterguss oder nur um eine Normalschwellung in Gestalt einer erhöhten Gelenkflüssigkeitsbildung handelt. 2. Bei einem Bluterguss können Gefäße durch den Fall beschädigt worden sein. Weil das Gelenk vor allem in der orthopädischen Chirurgie ein häufiger Operationsbereich ist, kann der Erguss durch den medizinischen Einsatz verursacht werden.

Bei Kniegelenkoperationen können Blutgefäße verletzt werden, was zu einem Bluterguss führen kann. Zusätzlich zu diesem ungewollten Erguss kann die Flüssigkeitsanreicherung nach der Operation als Teil der natürlichen Heilung der Wunde beurteilt werden. In den ersten Tagen nach dem Einsatz kann die Synovialflüssigkeitsproduktion im Zuge der regulären Heilung der Wunde erhöht werden und ist ohne Bedenken akzeptabel, solange der Gelenkerguss nach einigen Tagen nachlässt.

Liegt keine abschwellende Wirkung oder Regression vor, sollte ein eitrige Gelenkerguss aufgrund einer Bakterieninfektion während der OP oder fehlender Wund-Hygiene kurz nach der OP vermieden werden. Zur Diagnose einer möglichen Entzündung kann der Erguss des Kniegelenks gepunktet und mikrobiell überprüft werden. Bluttests zeigen in der Regel auch eine Ansteckung an.

Die Kniegelenke gehören zu den am stärksten belasteten Gelenke. Deshalb ist bei der Therapie des Kniegelenkes (z.B. Meniskusriss, Knorpelschäden, Kreuzbandverletzungen, Läufer-Knie usw.) viel Übung erforderlich. Bei jeder Therapie geht es um eine chirurgische Therapie ohne Eingriff. Inwiefern ist ein Kniegelenkerguss gefährdet? In den meisten Fällen kann ein Kniegelenkerguss schonend behandelt werden und sollte durch Abkühlung, Immobilisierung und antiinflammatorische Wundsalben reduziert werden.

Wenn der Erguss trotz dieser Therapie nicht zurückkehrt, sollte ein behandelnder Arzt konsultiert werden, um über die weitere Therapie zu befinden. Der Gelenkerguß manifestiert sich in einer Anschwellung des Kniegelenks, die auch die Bewegungsfreiheit im Kniestück erheblich eingrenzt. Die Druckbeaufschlagung des Gelenkes verursacht auch Schmerz, der üblicherweise als stumpf bezeichnet wird und hinter der Kniekappe angezeigt wird.

Sind die Kniegelenke nicht nur angeschwollen, sondern auch überhitzt und rötlich, ist dies ein Zeichen für eine Infekt. Dies kann ein Indiz für eine Gelenkinfektion nach der OP sein, ohne OP aber auch ein Indiz für eine rheumatologische oder metabolische Krankheit (z.B. für die Entstehung von Gelenkentzündungen oder Pseudogicht).

Abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung können weitere Beschwerden auftreten. Bei der Diagnose eines Kniegelenksergusses wird in der Regel eine körperliche Prüfung durchgeführt. Weil sich die Effusionsflüssigkeit unmittelbar unter der Kniekappe verbirgt, kann der Prüfer einen Rückprall erkennen, wenn er die Kniekappe vertikal nach unten drückt. Dies sichert den Gelenkerguß quasi, wodurch man feststellen muss, dass das Vorzeichen erst dann gut wird, wenn die FlÃ?ssigkeit bereits eine Mindestmenge von 10 ml hat.

Daneben gibt es natürlich noch andere Wege, einen Kniegelenkserguß zu erkennen. Bei Verdacht auf eine Entzündung des Kniegelenks kann auch eine keimtötende Flüssigkeitsuntersuchung nach einer Einstichstelle durchgeführt werden und damit ein Anhaltspunkt für die exakte Erkrankung sein. Im Röntgenbild kann der Kniegelenkserguß nicht so gut oder nicht so deutlich wie im MRT-Bild dargestellt werden.

Grundsätzlich ist jedoch eine Ultraschallprüfung bei begründetem Verdacht auf einen Gelenkerguss sinnvoller, da der vermutete Befund rasch und ohne Bestrahlung nachgewiesen oder auszuschließen ist. Die Röntgenstrahlen eignen sich besser zur Visualisierung von knöchernen Gebilden und können daher zur Beurteilung von knöchernen Schäden als Auslöser eines Kniegelenksergusses verwendet werden. Die Kernspintomographie (MRT) ist ein sehr geeignetes Bildgebungsverfahren zur Diagnose eines Kniegelenksergusses zusätzlich zum Ultraschalls.

Kniegelenkserguss ist deutlich sichtbar als Flüssigkeitsstau. Dehnt sich das Blutvolumen des Kniegelenks zu stark aus, kann sich die Gelenkskapsel im Kniekehlenbereich ausdehnen, der dann als Baker' s Zyste bekannt ist. Die MRT gibt in der Regel Aufschluss darüber, ob die Gelenksflüssigkeit erhöht ist oder ob sich im Gelenk eine schwere Blut- oder Eiteransammlung befindet.

In der MRT kann jedoch nicht nur der Erguss selbst bestimmt werden, sondern auch nach den Gründen der Erkrankung. Beispielsweise sind Kapselbrüche, Meniskus- und Kreuzbandstörungen oder andere Gewebeverletzungen am Gelenk zu erkennen. Der Kniegelenkerguss wird primär ursächlich therapiert, d.h. die Grunderkrankung wird so therapiert, dass der Erguss auch auf Dauer verschwindet.

Weil der Kniegelenkserguss meist mit Schwellungsschmerzen verbunden ist, helfen die allgemeingültigen PECH-Regeln: Pausen, Vereisung, Kompression, Elevation. Eine Überlastung oder Traumatisierung der umgebenden knöchernen Strukturen ist oft der Grund für die Entstehung von Ergüssen, so dass die Immobilisierung und der Schutz in Gestalt einer Unterbrechung der körperlichen Aktivität ein guter Therapieansatz ist.

Durch das Anheben wird sichergestellt, dass die Flüssigkeiten nach der Kraft der Gravitation aus dem Stoß austreten. Der Kniegelenkerguss kann mit antiinflammatorischen Mitteln behandelt werden, die auf die Schwellungen angewendet werden sollten. Wenn der Erguss nicht innerhalb weniger Tage nachlässt, sollte ein Doktor konsultiert werden. Wenn der Erguss des Kniegelenks auf eine Bakterieninfektion zurückgeht, muss die Antibiotikatherapie so schnell wie möglich begonnen werden, da sonst das knieende Bein für immer beschädigt werden kann.

Wenn diese konservativen Therapieansätze zur Therapie des Kniegelenksergusses nicht funktionieren, kann die angehäufte Gelenkflüssigkeit während einer Punktion abgeführt werden, um die Symptome zu mildern. Vor der Punktion des Ergusses kann das exakte Ausmass der Ansammlung von Flüssigkeiten mit einem Ultraschallgerät errechnet werden. Chirurgische Eingriffe sind in der Regel nicht erforderlich und nur in wenigen, komplexen Ausnahmefällen erforderlich, um den Erguss zu entwässern und eventuelle Schädigungen nach einem Bakterienbefall zu beheben.

Die Abheilung nach einer Verletzung, z.B. nach einem Kreuzbandriß, kann je nach Schweregrad der Erkrankung zwischen 6-12 Wochen betragen. Weil der Erguss des Kniegelenks oft entzündlichen Ursprungs ist und von einer Schwellung oder Rötung begleitet wird, tragen Bruch- oder Tonkompressen zur Linderung von Entzündungen im Gelenk bei. Zur Verminderung der Überhitzung als häufige Erscheinung des Kniegelenksergusses kann auch eine örtliche Kältebehandlung mit Eispackungen durchgeführt werden.

Als homöopathische Mittel zur Therapie des Kniegelenksergusses werden immer öfter Salze und Kügelchen von SCHÜSSLER® (z.B. Byronia alba, Rhus toxicodendron, Apis mellifica) eingesetzt. Außerdem ist es sinnvoll, eventuelles übergewicht zu verringern, da dadurch die Beanspruchung des Kniegelenks deutlich reduziert wird.

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