Copd Reha

Polizisten-Reha

Rehabilitation ist bei COPD sehr wichtig. Es vermittelt Wissen und Techniken, mit denen Patienten die COPD verlangsamen und im Alltag besser leben können. Mit der Rehabilitationsbehandlung der COPD soll der Schaden begrenzt und der Verlust an Lebensqualität und körperlicher Belastbarkeit durch die Lungenfunktionsstörung bestmöglich ausgeglichen werden. Darüber hinaus gibt es auch umfassende ambulante Leistungen, die mit der stationären Rehabilitation vergleichbar sind, sich aber weitgehend auf die Großstädte beschränken. Sie finden hier Links zu Rehabilitationskliniken, die der COPD entsprechen.

COPD: Entwicklung, Prävention und Rehabilitation

Die COPD ist zwar weitaus verbreiteter als die Asthmaerkrankung, aber bei vielen Betroffenen weniger bekannt. Es gibt keine Heilung für die Krankheit. Daher steht die Symptomlinderung und die Erleichterung des Lebens im Mittelpunkt der Behandlung. COPD (chronicobstruktive Pulmonale Erkrankung) ist mit einer permanenten Entzündung der Luftwege assoziiert.

Sie ist jedoch eine schwerwiegende und lebensbedrohende Krankheit. Bei der COPD ist der Atemweg im Unterschied zu den Asthmaerkrankungen permanent begrenzt. Nach Angaben der World Health Organization (WHO) erkranken zwischen 10 und 15 Prozent aller Menschen an COPD. Die COPD ist die einzigste der zehn Krankheiten, die den meisten Todesfall verursacht, und ihre Inzidenz nimmt zu.

Derzeit rangiert sie in der statistischen Auswertung an vierter Stelle (1). Die COPD kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Bei den langjährig Rauchenden erkrankt etwa jeder Zweite an chronischer Lungenentzündung. Einer von fünf Menschen erkrankt an einer COPD. Auch die COPD ist inbegriffen. Ein COPD fängt an zu schleichen. Die COPD ist im fortgeschrittenem Entwicklungsstadium eine lebensbedrohende Krankheit mit einer signifikant reduzierten Lebensdauer.

Im Allgemeinen gibt es zwei klinische Bilder, die für die Beschwerden der COPD zuständig sind: chronischer obstruktiver Lungenentzündung und Emphysem. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) tritt eine schwere Lungenentzündung auf, wenn in zwei Jahren für einen Zeitraum von wenigstens drei Monaten hustend und spuckend auftritt. Manche Patientinnen haben Bronchitissymptome im Blick. Lungenschäden machen die Alveolenwände instabil.

Diese Blähungen werden als Lungenemphyseme bezeichnet. Die Atmung wird sehr belastend und erfordert im fortgeschrittenem Alter so viel Kraft, dass die Erkrankung viel "verbraucht" und die Betroffenen abnehmen. Charakteristisch für das Auftreten von COPD ist die intermittierende Eskalation. Es kann zu extremen Kurzatmigkeit und Mangel an Sauerstoff bis hin zur Bewußtlosigkeit kommen.

Wird eine COPD vermutet, wird Sie der behandelnde Arzt zunächst nach Ihrer Anamnese fragen: So können Sie zwischen den beiden gleichartigen Krankheiten unterscheiden: zum Beispiel Aspirin und COPD. Bei Lungenemphysemen wird häufig auch die Alphakonzentration von Alpha-1-Antitrypsin bestimmt. Dies beweist, ob COPD durch einen genetischen Alpha-1-Antitrypsin-Mangel verursacht wird.

Die COPD ist eine der wenigen nicht heilbaren Lungenkrankheiten. Die Rehabilitation nimmt eine sehr große Bedeutung für die Therapie und den korrekten Einsatz der Krankheit ein (4). Die erste und bedeutendste Massnahme bei COPD ist die Raucherentwöhnung. Durch die sofortige Raucherentwöhnung kann der Wechsel von der COPD zur COPD oft umgangen werden.

Ist die COPD bereits vorhanden, kann der Schaden nicht mehr wiederhergestellt werden. Im Falle einer chronischen Lungenentzündung oder COPD sollten Sie lungenschädigende Einwirkungen weitestgehend unterlassen. Fachleute raten zu regelmäßigen Impfungen gegen Influenza und Pneumococcus (Auslöser einer Lungenentzündung), da diese Infektionen zu einer schubförmigen Verschlimmerung der Krankheit beitragen können. Die COPD ist unheilbar, so dass die Krankheit permanent auftritt.

Sind bei einer schweren COPD alle Massnahmen wie Medikation und Rehabilitation erschöpft, kann eine operative Behandlung in Erwägung gezogen werden. Erkrankte Menschen werden immer weniger beweglich und kümmern sich immer mehr um sich selbst. Bei der COPD beginnt die Rehabilitation daher hier und bricht diesen Zyklus an mehreren Stellen: Es wird den Betreffenden gezeigt, wie sie dem Verlust von Muskulatur vorbeugen können, wie sie Atemnot vorbeugen können und wie sie mit COPD beweglich sind.

Rehabilitation ist eine der bedeutendsten Grundlagen der COPD-Behandlung. Es liefert das notwendige Wissen und die richtige Technik, um Menschen mit COPD zu helfen, langsamer zu werden und im täglichen Umgang damit besser zurechtzukommen. Rehabilitation leistet einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Wohnqualität und oft auch zur Verlängerung der Lebensdauer.

Im Reha-Bereich lernen Sie zusammen mit ausgebildeten Physiotherapeuten die richtige Übung für die Bereiche Kondition, Stärke und Atmen. Abhängig von der Schwere der COPD kann Über- oder Untergewicht zu einem Gesundheitsproblem für die Betroffenen werden. Ernährungswissenschaftler erläutern in der Reha, wie Sie Ihr Abwehrsystem durch eine ausgewogene Diät stärken können und mit welchen Lebensmitteln Sie dem Muskelschwund entgegen wirken oder, wenn nötig, eine Gewichtsabnahme anstreben.

Atemgymnastik ist ein wichtiger Teil der Reha. Dosieraerosole, Pulverinhalatoren oder Vernebler: In der Rehabilitation zeigt Ihnen ein Experte, wie Arzneimittel mit der passenden Inhalationstechnologie am besten zurechtkommen. Wenn eine Langzeit-Therapie mit Luftsauerstoff notwendig wird, lernen Sie alles darüber in der Reha und erhalten nützliche Hinweise für den alltäglichen Gebrauch der Geräte und Hilfsmittel.

Bei der COPD kann das Treppen gehen, die Haushalts- oder Körperhygiene zu einer echten Belastung werden. Im Reha-Bereich lernt man nicht nur, wie man sich energie- und luft sparend bewegt. Die COPD ist in hohem Maße von nichtmedikamentösen Massnahmen abhängig. Obwohl Heilen nicht möglich ist, können die Patienten selbst viel tun, um ihre Lebenssituation zu optimieren und das Voranschreiten der Krankheit zu vermeiden.

Bei der Rehabilitation können diese Massnahmen erlernt und für jeden individuellen Patient optimiert werden. Die Rehabilitation ist daher ein wesentlicher Baustein der COPD-Therapie.

Leitfaden der Bundesliga Atemwege und der Deutsche Vereinigung für Lungenheilkunde und Atemwegsmedizin zur Diagnose und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit chronischer Obstruktionsbronchitis und Emphysem (COPD).

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