Copd ohne Husten

Ohne Husten Copd

In der Regel ist der Husten unproduktiv, d.h. ohne Auswurf. Verunsichert bin ich, weil ich weder Husten noch Sputum habe, ein Zeichen dafür ist der starke Reizhusten, der meist morgens und abends und ohne Sputum auftritt. In der Regel ist der Husten unproduktiv, d.

h. ohne Auswurf. Die Verweildauer ohne Beschwerden ist von Person zu Person sehr unterschiedlich.

Die COPD - Die Krankheitsmuster

Die COPD steht für das anglo-amerikanische Fachwort "Chronic Obsstructive Pulmonal Disease" und bezieht sich auf chronische Bronchial- und Lungenerkrankungen, die mit Husten, Sputum und Kurzatmigkeit verbunden sind. Die Krankheitsbilder der klassischen Lungenentzündung sind durch anhaltende Husten- und Sputumsymptome charakterisiert, die mit der Zeit mehr oder weniger präsent werden. Der Patient kann sowohl eine Bronchialobstruktion (Verkrampfung und/oder Verschiebung der Atemwege) als auch eine Vernichtung der Luftsäcke (Alveolen) im Sinn eines Lungenemphysem ausbilden.

Die Bronchialreinigung und die körpereigene Abwehr von Infektionen (z.B. Luftverschmutzungen, arbeitsplatzbezogene Verschmutzungen, vor allem aber das chronische Inhalationsrauchen) werden oft von aussen geschädigt. Ein Rezidiv wird oft durch Virusinfektionen ("Erkältungen") ausgelöst. Der Krankheitsverlauf verläuft über Jahre hinweg allmählich; Dyskrurie (zähflüssige Schleimbildung), Entzündungen der Bronchienschleimhaut, Schleimhautödeme und Bronchokonstriktionen (Bronchialkrämpfe) durch verschiedene Ursachen verursachen zunächst eine umkehrbare ( "reversible") und später oft unumkehrbare (irreversible) Bronchialobstruktion.

Durch die dadurch bedingte verstärkte Atmung wird die Atemnot des Patienten mit chronischer Bronchitis erklärbar, die zunächst nur unter physischer Beanspruchung, im weiteren Verlauf auch im Ruhezustand vorkommt. Emphyseme ist charakterisiert durch unumkehrbare (irreversible) Dilatation und Vernichtung der kleinsten Atemwege und Lungenalveolen. Sowohl externe als auch endogene Ursachen können als Ursachen betrachtet werden: Der mit großem Abstand bedeutendste externe Faktor bei der Entwicklung des Emphysems ist das Einatmen des Zigarettenrauchens.

In der Regel ist der Husten unergiebig, d.h. ohne Spucke. Die COPD - Erste Anzeichen? Es gibt keine wirklich frühen Anzeichen einer COPD. Tritt das sogenannte "AHA"-Symptom auf, kommt es meist schon zu einer chronischen Lungenkrankheit, die nur teilweise umkehrbar ist. Der oft (zu) späten Diagnosestellung der COPD liegen u.a. die Tatsache zugrunde, dass die Husten- und Sputumsymptome sowohl von Patientinnen und Patienten als auch von einigen Ärztinnen und Ärzten minimiert, also nicht ernst gemeint sind, und dass das Atemnotsymptom nicht immer unmittelbar zu einem Lungenfunktionstest führt.

Was ist zu tun? Bei Atembeschwerden, Husten und/oder Sputum nicht nur temporär, muss der Arzt konsultiert werden. Wie oft ist der Husten und seit wann gibt es ihn? Was ist der Typ (Reizhusten oder Produktivhusten) des Hustens? Wie sehen die Auswürfe aus? Gibt es Kurzatmigkeit während des Trainings oder in der Ruhephase?

Wann tritt Kurzatmigkeit auf? Wird durch Kurzatmigkeit, Husten oder Sputum der Atem beeinträchtigt? Wie verschlechtern sich die Beschwerden im Jahresverlauf? Gibt es Angehörige mit chronischer Lungenerkrankung? Die Hausärztin /der Hausarzt führt dann eine physikalische Prüfung und einen einfachen Lungenfunktionstest in Gestalt der Spyrometrie durch. Die physische Prüfung umfasst das Klopfgeräusch der Lungen und das Geräusch der Atmung.

Dieser Befund kann trotz COPD nicht auffallen. Die COPD - Wann zum Lungenarzt? Wenn sich der COPD-Vermutung aufgrund der Anamnese, der physischen Prüfung und/oder der Spyrometrie bestätigt, ist es ratsam, den Patienten an einen Lungenarzt zu überweisen. Wenn der Allgemeinmediziner nicht durch eine spezielle Fortbildung über ausreichend Erfahrungen in der Diagnose und Behandlung chronischer Lungenkrankheiten verfügt und in seiner Arztpraxis auch entsprechend fachlich aufbereitet ist.

Allerdings wird die Regelung eine weitere Prüfung durch den Lungenarzt sein. Erweitert wird diese Untersuchungen durch die für die Emphysemdiagnostik sehr bedeutsame Diffusionsfähigkeit. Zu den wichtigen Aufgaben des Lungenarztes gehört unter anderem die Differenzierung der COPD von der des Asthmas der Bronchien, da sich daraus weitere Therapiefolgen ergäben.

Der Lungenarzt bestimmt auch die notwendige Arzneimitteltherapie, die dann vom behandelnden Arzt fortgesetzt werden kann. Ein optimales Zusammenspiel zwischen Haus- und Lungenarzt ist von großer Wichtigkeit, denn COPD ist eine lebensbedrohliche Krankheit, deren Ablauf sowohl vom Haus- als auch vom Lungenarzt beeinflußt werden kann.

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