Copd nach Gold

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Klassifizierung von Patienten mit chronisch obstruktiver Bronchitis oder Lungenemphysem (COPD) für GOLD. Der Grad B hat ein geringes Exazerbationsrisiko, fühlt sich aber persönlich stärker von der COPD betroffen. Die geringe Gefahr einer Exazerbation entspricht den früheren GOLD-Stufen I und II. Einstufung der COPD-Schwere nach Spirometrie, Exazerbationsrisiko und. Diese haben Leitlinien für die Bewertung des Schweregrades und eine angemessene Behandlung veröffentlicht, die manchmal auch als GOLD-COPD-Stadien bezeichnet werden.

Schweregrad der COPD nach GOLD revidiert

Erkältungskrankheiten wie z. B. Erkältungskrankheiten, Asthma und Atemwegserkrankungen - das sind die charakteristischen Symptome einer chronischen Atemwegserkrankung (COPD). Zur Anpassung der Therapie an den Schweregrad der Krankheit haben die Lungenfachärzte die Patientinnen bisher in vier Stufen untergliedert. Dazu gehören unter anderem die Funktion der Lunge (gemessen als FEV1-Wert), die Zahl der Verschlimmerungen und die Symptombelastung (z.B. durch einen Fragebogen).

Abhängig vom FEV1-Wert werden die Patientinnen und Patienten zunächst in ein bis vier Patientengruppen untergliedert. Im zweiten Teilschritt werden die Patientinnen nach der Zahl der Verschlimmerungen und der Symptombelastung in verschiedene Kategorien von niedrig (A) bis hoch (D) untergliedert. Zum Beispiel: Zwei Patientinnen präsentieren sich dem Doktor, beide haben weniger als 30 prozentig die erwartete Funktion der Lunge und eine vergleichbare Symptombelastung.

Die eine hatte im vergangenen Jahr jedoch drei Verschlimmerungen, während die andere überhaupt keine hatte. Die alte Vorschrift hätte beide als GOLD DE - eingestuft. Die neue Gliederung sieht jedoch vor, dass ein einziger Anwendungsfall (drei Exazerbationen) als GOLD und der andere (ohne Exazerbationen) als GOLD IVB eingestuft wird. Durch die neue Klassifikation ist eine separate Betrachtung der Lungenfunktionen auf der einen Seite und der klinischen Kenngrößen auf der anderen Seite möglich.

Gleichzeitig möchte das GOLD-Komitee den Beschwerden und Verschlimmerungen mehr Gewicht geben und noch mehr individuelle Therapie-Entscheidungen treffen. Allerdings wurde der Antrag fallen gelassen, weil er die Aufteilung zu kompliziert gemacht hätte.

Schwere der COPD

Zur Beurteilung des Ausmaßes der Krankheit wird die COPD in verschiedene Grade untergliedert. Der Schweregrad der Krankheit bestimmt dann auch die Behandlung der COPD. Prinzipiell ist die medizinische Forschung bestrebt, die Patientinnen und Patienten so detailliert wie möglich zu klassifizieren, um eine individualisierte Behandlung für jeden einzelnen Patient zu gewährleisten. Zur Beurteilung des Ausmaßes der COPD werden die Einstufung nach GOLD und ABS sowie die Begleitkrankheiten und eine eventuelle Verschlechterung des Krankheitsbildes (Exazerbation) mitberücksichtigt.

Das GOLD-Kennzeichen gibt den Schwere der COPD an, das ABCD-Kennzeichen kennzeichnet die Krankenkassen. Zur Bestimmung des Ausmaßes der COPD wird ein Lungenfunktions-Test ausgeführt. Die COPD wird aufgrund der im Lungenfunktions-Test bestimmten Größen in die Schwereklassen GOLD 1 bis GOLD 2 eingestuft, wovon die Abkürzung GOLD für "Global Inititative for Chronic Obsstructive Lung Disease" steht.

Je niedriger die verbleibende Lunge, desto größer der GOLD-Schweregrad. Die GOLD 1 bezeichnet im Wesentlichen eine initiale COPD, die GOLD 2 ist eine sehr starke COPD. Wenn GOLD Il vorhanden ist, beträgt der FEV1-Wert 50 bis 80% und die Verschmälerung der Luftwege und des Hustens kann zunimmt.

WÃ?hrend bei GOLDI und GOLDII oft nicht einmal die Symptomatik als pathologisch empfunden wird, gibt es bei GOLDIII bereits starke EinschrÃ?nkungen und erhöhte Beschwerden, wie zum Beispiel Kurzatmigkeit, vor allem unter Stress. Bei dieser Schwere beträgt der FEV1-Wert zwischen 30 und 50%. Bei einer Einteilung in GOLD IV ist die Krankheit im letzten Stadium und es besteht bereits ein permanenter Sauerstoffmangel.

Die in GOLD II eingeteilten Patientinnen und Patienten weisen höchstens 30 % der für einen Menschen typischen Lungenfunktionen auf. Ab 2017 ist die Gruppe auch für die Ermittlung des Schweregrades der COPD von Bedeutung. Welche Patientengruppen (ABCD) die Betroffenen einteilen, hängt von der Zahl der Verschlimmerungen (akute Verschlechterung der Erkrankung) im Vorjahr und der Schwere der damit einhergehenden Beschwerden ab.

In der Regel haben Patientinnen und Patienten innerhalb der Klasse B keine oder nur sehr wenige akuten Attacken, während Patientinnen und Patienten der Klasse B unter schweren Beschwerden und häufiger Verschlimmerung der Krankheit zu leiden haben. Der Schweregrad der Beschwerden wird mit dem so genannten COPD-Bewertungstest ( "CAT") eingestuft. In diesem Fall müssen die Betroffenen selbst die Schwere ihrer Beschwerden im Zuge einer Verschlimmerung durch die Antwort auf acht Fragestellungen nachvollziehen.

Die Ergebnisse des Versuchs erlauben eine Einstufung der Exazerbation bei COPD in ein mildes bis sehr starkes Krankheitsstadium. Alternativ zum CAT-Score wird der mMRC-Grad des modifizierten britischen Medizinischen Forschungsrates zur Ermittlung der COPD vorgeschlagen. Der Schweregrad der Kurzatmigkeit des Pflegebedürftigen wird errechnet. Die getrennte Erfassung der Lunge, der akuten Phasen der Erkrankung und der damit einhergehenden Beschwerden ist daher von großer Wichtigkeit, da Anzahl und Schweregrad der Verschlimmerungen und der Beschwerden bei Patientinnen mit ähnlicher Lunge sehr stark variieren können.

Erst mit Hilfe dieser ausführlichen Aufzeichnung des Krankheitsbildes kann eine gezielte Therapie der COPD gewährleistet werden.

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