Copd Klassifikation

Copd-Klassifikation

Anhang: Klassifizierung der stabilen COPD:. für COPD, aber auch das Rauchen von. Bei der Klassifikation GOLD wird der Schweregrad der COPD, bei der Klassifikation ABCD die Patientengruppe und bei der neuen Klassifikation zusätzlich die Symptome in vier Stufen klassifiziert. Sekundärdiagnose COPD keine Klassifizierung von. COPD-Schwere III und Schwere IV.

Die Klassifikation der COPD wird komplexer: Physische Widerstandsfähigkeit und Verschlimmerungen werden beachtet.

Die COPD wurde bisher je nach Grad der Behinderung in die Stufen 1 bis 4 untergliedert. Der Schweregrad wurde anhand der Lunge bestimmt, die mit dem erzwungenen Ein-Sekunden-Volumen (FEV1) bestimmt wurde. Unterhalb von 80% des prognostizierten Wertes wurde ein Grad 1 und damit eine leichte COPD und unter 30% ein Grad 4 und damit eine schwere Form der Erkrankung angenommen.

Bei dieser eindimensionalen Einteilung wurde jedoch die Komplexität der Krankheit nach Ansicht von Professor Dr. Klaus Vöglmeier, Magdeburg, nicht berücksichtigt. Deshalb wurde eine Aktualisierung der GOLD-Richtlinien entwickelt, die auch Auswirkungen auf das Therapie-Management der COPD hat, wie die von Böhringer in Gelheim und der Firma Pfälzer auf dem 53. Fachkongress der Deutsche Pneumologische Gesellschaft am 30. 03. 2012 in Nürnberg unterstrichene Konferenz zeigte.

In der neuen Klassifikation wird der COPD-Schweregrad mittels dreier Parameter geschätzt. Hierzu gehören auch die mit FEV 1 gemessene Lungenfunktion, aber auch das Risiko einer Exazerbation und die Symptome von Patientinnen und Patienten wie Atemlosigkeit oder eingeschränkter körperlicher Belastbarkeit, die mittels eines Fragebogentests, dem so genannten CAT-Test, sowie das Risiko einer Exazerbation eruiert werden.

Der COPD ist in vier Bereiche (A, S, T, K und D) unterteilt und es gibt für jeden Bereich eine Therapieempfehlung. "Die Aktualisierung von COPD führte einen paradigmatischen Wandel in der Bewertung der COPD ein", kommentiert der Mitglied des GOLD-Komitees selbst die neue Klassifikation: "Wir bewegen uns weg von einer monodimensionalen Klassifikation der Patientinnen allein aufgrund ihrer Lungenfunktionen und hin zur multidimensionalen Phenotypisierung.

Jeder Patient muss zur Raucherentwöhnung drängen. Bei Vorliegen einer schweren Krankheit ist eine Rehabilitierungsmaßnahme indiziert, die laut Voglmeier in der Realität oft nicht beachtet wird. Weil Bewegungsmangel der wichtigste Indikator für die Sterblichkeit aufgrund von COPD ist, müssen die Betroffenen auch zu regelmäßigem körperlichem Training anspornen.

VOGELMIER: "Der beste Weg, dies zu tun, ist die regelmässige Beteiligung an einer Lungensportgruppe." Für Patientinnen mit leichten Symptomen und geringem Krankheitsrisiko (Gruppe A) empfiehlt das GOLD-Update die Verwendung eines kurz wirkenden Beta-Agonisten oder Anticholinergikums. Bei allen anderen ist eine Langzeittherapie mit einem lang wirkenden Anticholinergen (LAMA) geplant, das einzige zur Zeit in der Bundesrepublik zugelassene Mittel istiotropium.

Für Patientinnen mit einem hohen Exazerbations-Risiko (Gruppen A und B ) ist die Kombination eines lang wirkenden Beta-Agonisten mit einem eingeatmeten Steroiden als Ersatz möglich. Nach Vogelmeiers Worten basiert die große Bedeutung von Liquor und damit insbesondere von Liquor im Wesentlichen auf den Resultaten der POET-COPD-Studie, in der mehr als 7000 Patientinnen und Patienten ein Jahr lang mit Liquor oder wahlweise mit Salmeterol therapiert wurden.

"Dies führte unter Diotropium zu einer um 17% geringeren Exazerbationsrate", erklärt der Lungenarzt. Die Multidimensionalität der COPD beinhaltet laut Vogler auch die häufigen Auftreten von Mitessern. Dies müsse strikt eingehalten werden, dabei müssten die Begleitkrankheiten ebenso stark und nach den selben Regeln behandelt werden wie bei COPD-freien Erkrankten.

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