Copd iv Gold

COPDIV Gold

(I - IV in Bezug auf Lungenfunktionstests oder A - D nach dem Vorschlag der internationalen GOLD (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease) Klassifikation). Fardeau de la maladie pulmonaire obstructive. Weltweite Initiative für chronisch obstruktive Lungenerkrankungen. Denis E et al Chronisch obstruktive Lungenerkrankung : Konsensempfehlungen für die Früherkennung und. Weitere neue Risikofaktoren sind jedoch Verbrennungsprodukte aus Kraftstoffen auf Biomassebasis, einschließlich der Luftverschmutzung.

Inventar und Perspektive

Fast jedes zehnte deutschsprachige Neugeborene ist von Bronchialasthma erkrankt. Zusätzlich zur genetischen Veranlagung, den sich ändernden Lebensstilen und Umgebungseinflüssen haben weitere Einflussfaktoren wie Gender, Lebensalter, Komorbidität, sozio-ökonomischer Zustand, Ausbildung und Erwerbslosigkeit einen wesentlichen Einfluß auf die Entwicklung, den Ablauf und den therapeutischen Erfolg beider Erkrankungstypen. Das vorliegende Werk enthält eine Vielzahl von Vorschlägen zur Integration physischer, psychischer und sozialer Gesichtspunkte in die Therapien.

Die Öffentlichkeit und die Fachwelt müssen für die Frequenz und Wichtigkeit beider Krankheiten, ihre Behandlungsfähigkeit und vor allem ihre Vorbeugung sensibilisiert werden. Das vorliegende Werk vermittelt die notwendigen aktuellen epidemiologischen, medizinisch-therapeutischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe und Zusammenhänge. Außerdem wird ein kleiner Einblick in die nationale und überregionale Wissenschaftslandschaft gegeben.

Der Band stellt sich an die Nahtstelle zwischen Arzt, Entscheidungsträger, Kostenträger und Patient.

Das Vorkommen der COPD in Ã-sterreich - die zu erwartende bis 2020

VORGESCHICHTE: Im Jahr 2020 wird COPD die dritte führende Ursache für Todesfälle sein. Es liegen noch keine epidemiologischen Angaben zur zukünftigen Prävalenzentwicklung der COPD in Deutschland vor. Methodik: In der international durchgeführten Untersuchung zur Belastung durch obstruktive Lungenerkrankungen (BOLD) wurde die Häufigkeit der COPD für eine Stichprobe der salzburgischen Population ermittelt.

Der COPD wurde nach der GOLD-Klassifikation definiert. Zusätzlich wurde mittels eines Fragebogens festgestellt, ob eine medizinische Diagnostik von COPD, Emphysem oder chronischer Lungenentzündung durchgeführt wurde. Für die Jahre 2005, 2010, 2015 und 2020 wurde die altersund genderspezifische Häufigkeit der COPD auf die österreichische Demografie hochgerechnet.

Die Anzahl der nicht gemeldeten Fälle wurde als der Prozentsatz mit einer irreversiblen Behinderung in der Spyrometrie ermittelt, aber keine der drei medizinischen Befunde (COPD, pulmonales Emphysem, Bronchitis) war bekannt. resultate: 1.047.150 ÖsterreicherInnen über vierzig Jahre waren im Jahr 2005 von der COPD der Stufe I-IV unter Nutzung der Österreichischen BOLD-Daten beeinflusst. 431.080 Menschen über 40 Jahre waren von einer behandlungsbedürftigen COPD im Alter von Stufe II-IV erkrankt.

Für 2005 wurde ein Wert von 88,5 % geschätzt. In den Jahren 2010, 2015 und 2020 ist mit einem Zuwachs von 7,8%, 16,1% und 24% bei denjenigen zu rechnen, die an COPD im Entwicklungsstadium I-IV leiden. FAZIT: Präventionsmaßnahmen sind zwingend notwendig, um die zu erwartende COPD-Seuche in Oesterreich zu vermeiden.

Mehr zum Thema