Copd Gold 4 Endstadium Lebenserwartung

Kopierte Gold 4 Endstufe Lebenserwartung

Die Lebenserwartung einer Nierenerkrankung im Stadium 4 fasziniert viele Menschen. GOLD 4 der COPD-Stufen. A-D wie von der internationalen GOLD (Global Initiative for. Das 4 copd Stadien nach Gold zeigen den Fortschritt der Lungenkrankheit. tation ist eine Endstadium Krankheit, die trotz.

Ängste und Depressionen bei COPD

"Die COPD ist heute nicht mehr nur eine Lungenkrankheit, sondern eine Vielzahl weiterer Begleiterscheinungen, die den Krankheitsverlauf prägen und daher für den ganzen Therapieansatz wichtig sind. Depressionen wurden in früheren Untersuchungen besonders hervorgehoben. Derzeit stehen jedoch immer häufiger Symptome von Ängsten und Panik im Vordergrund.

Bei der COPD erleiden Betroffene nicht nur oft Atemprobleme, sondern auch Befürchtungen über das Fortschreiten der Erkrankung oder Befürchtungen im Zusammenhang mit der letzten Lebensphase ("End of Life"-Ängste). Angesichts der bedrohlichen Natur des Hauptsymptom der Kurzatmigkeit ist ein gegenseitiger Zustand von körperlicher (eingeschränkte Atmung) und geistiger Verfassung (Kurzatmigkeit) nicht verwunderlich.

Atemnotsituationen, Ängste und Depressionen können im Zuge der progressiven COPD im Sinn eines Kreislaufs selbständig werden. Leistungsbeeinträchtigungen tragen im Laufe der Zeit zum Ausstieg aus dem Alltagsleben und damit zur Ausgrenzung bei. Untersuchungen haben gezeigt, dass dies nicht nur die sofortige Qualität des Lebens beeinträchtigt, sondern auch die Infektionshäufigkeit (Exazerbation) und die Krankenhausträger.

Die Informationen über die Frequenz von Ängsten und Depressionen bei COPD-Patienten sind sehr unterschiedlich. Bei vielen Betroffenen treten individuelle Depressionssymptome (bis zu 80%) oder Angstzustände (bis zu 75%) auf. Auch das Gesamtbild einer Depressionen oder einer Angsterkrankung ist bei COPD-Patienten weitaus verbreiteter als in der Bevölkerung. Offen ist auch, ob COPD-Patienten vielleicht schon vor Krankheitsbeginn geistig stärker belastet sind oder ob dies allein eine Konsequenz der Krankheit ist.

Befragungen, die das Gesamtbild von seelischen Erkrankungen untersuchen, zeigen nur Frequenzen zwischen 6 und 39%, während in einigen Untersuchungen zumindest ein Drittel - in einigen Fällen auch vier Viertel - aller Befragten individuelle Symptome von Ängsten, Schrecken und Depressionen bestätigen. Verschiedene Befragungsinstrumente sowie die Vielfalt der betrachteten Patientinnen und Patienten machen die Auswertung schwierig.

Patientinnen und Patienten mit Schwere IV oder Patientinnen und Patientinnen, die zu Haus wohnen und im Notfall wegen einer ernsthaften Infektion in die Praxis eingeliefert wurden, sind schwer zu unterscheiden. Risikogesichtspunkte für das Entstehen von Ängsten und Depressionen sind permanente Funktionsstörungen, ein wachsender Rückgang der subjektiven Krankheitsbeherrschung und ein Rückgang des Behandlungserfolges trotz hoch dosierter Medikamente.

Die häufigen und schweren Infektionen (Exazerbationen) gehen auch mit einer schwereren psychologischen Last einher. 2. Offensichtlich kommt es in den Anfangsstadien der COPD zu Ängsten und Depressionen, die mit zunehmender Schwere nicht signifikant zunehmen. Es zeigte sich, dass die Furcht in Stufe 1 und 2 nach GOLD mit ca. 40% genauso verbreitet war wie in Stufe 3 (38%) und Stufe 4 (40%).

Im Frühstadium traten bei den Betroffenen in demselben Maße wie in den oberen Stufen (Stadium II und IV) Depressionen auf. Dies wurde durch eine eigene Untersuchung an 133 stationär behandelten Personen mit COPD untermauert. Bei gleichzeitiger Anwesenheit von Ängsten und/oder Depressionen wird die Qualität des Lebens erheblich beeinträchtigt.

Beispielsweise ergab eine Untersuchung in Schweden mit 383 geprüften Patientinnen und Patienten eine signifikant geringere Qualität im Verhältnis zu COPD-Patienten ohne psychologische Befindlichkeit. Eine amerikanische Publikation hat gezeigt, dass der weitere Verlauf der Krankheit auch durch Ängste und Depressionen gekennzeichnet ist. Bei 610 Patientinnen und Patienten mit hoher Rate an Depressionen konnte ein signifikanter Anstieg der 1- und 3-jährigen Mortalität beobachtet werden.

Eine Untersuchung an 491 COPD-Patienten aus Asien belegt zudem, dass sowohl Ängste als auch Depressionen die Häufigkeit von Exazerbationen und die Anzahl der Klinikaufenthalte deutlich anheben. Auch die Wichtigkeit psychologischer Störungen in Bezug auf Leistung und Einsatzbereitschaft sollte nicht vernachlässigt werden. Bei Depressionen und Angstzuständen sind es 6 Gehminuten.

Ab wann fängt die Furcht vor dem Ende an? Bei der COPD denkt man oft daran, früh zu versterben. In unserer eigenen Untersuchung konnten wir eine Rate von nahezu 100% der Patientinnen und Patienten mit so genannten "End of Life"-Ängsten aus den USA nicht mehr nachweisen.

Zahlreiche Patientinnen und Patienten möchten von ihren Behandlern Auskunft über den weiteren Ablauf, ihre eigene Verlaufsprognose, aktuelle Therapieoptionen, aber auch Therapieoptionen im weiteren Verlauf sowie über das Selbststerben. In einer eigenen Untersuchung mit 133 stationär behandelten Patientinnen und Patienten konnte gezeigt werden, dass COPD-Patienten im zweiten Lebensabschnitt bereits in gleichem Maße an "End of Life"-Ängsten wie in den Stadien 3 oder 4 erkrankt sind.

Ungeachtet der häufigen psychologischen Beschwerden von COPD-Patienten werden diese im täglichen Leben überraschend wenig zwischen Arzt und Patient behandelt. Tragischerweise steht der Mangel an Information über diese psychologischen Schwierigkeiten einer Erleichterung in dieser Hinsicht im Weg. Es ist besonders bedauerlich, dass die Mehrzahl der von COPD befallenen Menschen immer noch keine effektive medikamentöse und/oder psychische Betreuung erfährt.

Der Unterschied zwischen dem Auftreten von seelischen Störungen und deren Therapie ist sehr groß. Bei einer Telefonumfrage in den USA hatten 61% der 1334 Patientinnen und Patienten psychische Beschwerden, vor allem Ängste. Bei keiner der Studien wurde mehr als ein Drittel der Erkrankten mit Medikamenten versorgt. Der überwiegende Teil wird weder medizinisch noch psychologisch aufbereitet.

Im Falle einer massiven Atemwegserkrankung sollte der frühe Gebrauch von Morphiumpräparaten nicht vermieden werden. Morphium - sehr gering dosiert ist ein sehr effektives Mittel gegen qualvolle Kurzatmigkeit und sollte bei Bedarf früh angewendet werden. Glücklicherweise konnte nachgewiesen werden, dass psychische Therapieansätze, z.B. in zwei Verhaltenstherapien, zu einer deutlichen Reduktion von Ängsten und Depressionen im Behandlungsverlauf beitragen.

Dazu gehört meist die "Entkatastrophalisierung" bedrohlicher Überlegungen, die die Furcht und damit auch die Kurzatmigkeit anheizen. Umfangreiche, hochqualitative pneumatische Rehabilitationsbehandlungen über 3-4 Wochen hinweg in einer Praxis haben das Maß an Ängsten und Depressionen auch ohne Psychotherapie oder medikamentöser Therapie mit psychotropen Medikamenten deutlich reduziert.

In einer so betreuten Therapiegruppe führten Rehabilitationsmaßnahmen und psychotherapeutische Betreuung zu einer deutlichen Steigerung des seelischen Zustands. Depressionen, Angstzustände und Panikattacken sind in zwei Untersuchungen durch Rehabilitierung auch ohne zielgerichtete Psychotherapien oder psychotrope Medikamente deutlich zurückgegangen. Depressionen, Angstzustände und vor allem Panikattacken sind bei COPD-Patienten weit verbreitet und wichtig für den weiteren Krankheitsverlauf.

Begleitet werden sie durch häufige Spitaleinweisungen, längere Spitalaufenthalte, häufigere Arztbesuche und eine verschlechterte Lebenssituation. Es gibt auch Anzeichen für einen vorzeitigen Tod dieser Patientinnen. Lediglich ein drittel der betreffenden Patientinnen und Patienten wird medizinisch oder psychologisch sinnvoll aufbereitet. Die bloße Auseinandersetzung mit diesen Fragen oder die Relativierung oder Korrektur von zum Teil deutlich übertriebenen Zukunftsängsten sowie Versprechungen für eine permanente medizinische Betreuung in der Folgezeit sind für die Patientinnen und Patienten eine enorme Erleichterung.

Daher müssen sowohl Mediziner als auch Patientinnen und Patienten die Begleiterscheinungen der COPD und deren Therapie in den Therapiekatalog einbeziehen. In Anbetracht der begrenzten Wirkung der Medikamente bei COPD-Patienten hinsichtlich Kurzatmigkeit und eingeschränkter Lungenfunktion eröffnen sich durch einen solchen Behandlungsansatz neue Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten, die zwingend zu nutzen sind.

Machen wir also Schluss mit der unverständlichen, aber immer noch bestehenden sprachlosen Situation und machen wir Themen wie Ängste, Panik und Depressionen mehr und mehr zum Gegenstand des Umgangs mit der Krankheit COPD. Damit Sie in den nächsten Jahren noch viel mehr über dieses Themengebiet erfahren, laden wir Sie ein, an der Fragebogenkampagne zu psychologischen Nebenwirkungen bei COPD mitzumachen.

Denn nur so können wir neue, wichtige Einblicke erhalten und diese in Ihre Behandlung und die anderer COPD-Patienten mit einbeziehen.

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