Copd 4 Lebenserwartung

Kopd 4 Lebenserwartung

Bei einem Drittel der Patienten stirbt innerhalb eines Jahres nach der Diagnose COPD Stadium 4. Bei weniger Blähungen sinkt die Lebenserwartung. Die Zielvorgabe für einen gesunden 50-Jährigen liegt bei etwa 4 Litern. Der COPD kann gemäß der Global Initiative for COPD (GOLD) in 4 Stufen unterteilt werden. Nach einer österreichischen Studie beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung der Patienten trotz aller Fortschritte in der Medizin nur 16,4 Monate.

Zeitverzögerung für COPD

Das Lungenkarzinom ist die hÃ?ufigste Krebstodesursache bei MÃ?nnern in der Bundesrepublik. Menschen mit einem Lungenkarzinom erkranken auch an einer chronischen Atemwegserkrankung (COPD) - im allgemeinen auch bekannt als Rauchende Lunge - die eine lebenserhaltende Chirurgie verunmöglicht. Vor diesem Hintergrund bieten die modernen stereotaktischen Strahlen die Möglichkeit, das Überleben zu sichern und in vielen FÃ?llen Krebs zu kurieren, wie die Deutsche Strahlenschutz-Onkologen Gesellschaft (DEGRO) in einer aktuallisierten Arbeit feststellt.

In den meisten Faellen ist das Lungenkarzinom die Ursache des Tabakkonsums. Bei jahrelangem und sehr starkem Rauch kann es zu einer chronischen obstruktiven Atemwegserkrankung (COPD) kommen. Bei 50 bis 70 % aller Menschen, bei denen eine Lungenkrebserkrankung vorliegt, liegt derzeit ebenfalls eine COPD vor. "Die Verfassung solcher Patientinnen ist so abgeschwächt, dass sie die Belastungen einer OP mit partieller Lungenentfernung nicht überstehen würden", sagt Prof. Dr. med. Jürgen Dürr, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Tumortherapie (DEGRO) und Leiter der Universitätsklinik für Radiotherapie in Berlin, Deutschland.

Eine neuere Amsterdamer Untersuchung hat gezeigt, dass der Arzt dank einer alternativen Methode auf eine chirurgische Behandlung verzichtet, ohne eine Verschlechterung der Patientenprognose per se dazunehmen: Der Arzt kann auf eine solche verzichten: Nach den Studiendaten werden die Patientinnen und Patienten mit 89 prozentiger Sicherheit am Bestrahlungsort drei Jahre nach der so genannten "stereotaktischen Strahlentherapie" auskommen.

Allerdings ist eine operative Behandlung oft mit einer Beeinträchtigung der Funktion der Lunge und einem höheren Todesrisiko verbunden", erklärt Prof. Dr. med. Christian Röbe, Leiter der Abteilung für Radiotherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum des Saarlands. "Für die meisten Studienpatienten war eine Bestrahlung wegen der starken Rauchentwicklung der Lunge unvermeidlich. Du hättest wahrscheinlich keine Aktion überlebt."

Eine Stereotaxie ist wie eine Chirurgie ohne Zange. In den meisten FÃ?llen kann die Therapie auf ambulanter Basis durchgefÃ?hrt werden und ist in der Regel ausreichend vertrÃ?glich. Aber auch wenn der Lungentumor in den Lungen gut abgetötet werden kann, sind die Möglichkeiten für ein Lungenkarzinom relativ gering. Mehr als die HÃ?lfte der in der Untersuchung versorgten Patientinnen starb in den ersten drei Jahren trotz guter Tumorbeherrschung.

"Viele Lungenkrebstumoren waren bereits zum Diagnosezeitpunkt verstreut, ohne dass wir dies mit den bisherigen Verfahren beweisen konnten", erklärt er. "Die Patientinnen können nicht durch Strahlung oder Chirurgie behandelt werden." Weitere Krebskranke würden an den Konsequenzen der COPD zugrunde gehen, die von der Behandlung abhängt.

Eine Stereotaxie ist für Patienten mit COPD im Allgemeinen eine gute und wirksame Möglichkeit, trotz der deprimierend niedrigen Heilungschancen von Krebs. Dadurch werden die mit jeder OP und langen Krankenhausaufenthalten verbundenen Gefahren vermieden.

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