Chronische Bronchitis mit Asthma

Bronchitis mit Asthma

Das Asthma ist eine chronische Erkrankung, die weltweit sehr verbreitet ist. Die Behandlung von allergischem und nicht-allergischem Asthma. Bronchitis: Verschreibungspflichtige Medikamente finden Sie hier. Bei Patienten mit Asthma und insbesondere mit COPD wurde die sogenannte "Lungenübung" etabliert. Bei Asthma (Bronchialasthma) sind krampfartige Atembeschwerden typisch.

Bronchitis chronisch Kap. 5.18[Stichwort: Behinderung]

Chronische Bronchitis ist wegen ihrer Ausbreitung und Folgeerkrankungen von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die chronische Bronchitis (ICD 9-Nr. 491) ist nach der Begriffsbestimmung der WHO von 1961 eine Krankheit, die durch eine übermäßige Schleimbildung im Bronchienbaum charakterisiert ist. Die chronische Bronchitis ist bei der ICD9 eine unbestimmte Lungenkrankheit.

Der Gattungsbegriff für unspezifische Lungenkrankheiten (ICD 9 Nr. 490 bis 496) umfasst auch Bronchialasthma (siehe Kap. 5. 17 Asthma ) und Lungenhochdruck (Lungenhochdruck infolge irreversibler Zerstörung des Lungengewebes). Asthma bronchiale wird zum Teil als allergische Erkrankung eingestuft, während Emphyseme eine Konsequenz von Veränderungen im Gewebe der Lunge sind.

Es gibt zwei Unterarten der Bronchitis: die nichtobstruktive chronische Bronchitis ("einfache chronische Bronchitis") und die chronische Bronchitis mit Verengung des Atemwegs. Der chronische Erkältungshusten kann auch ein Anzeichen für eine Staubbelastung am Arbeitplatz sein. AuÃerdem gibt es die EntzÃ?ndungen der obersten Atmungswege und die LungenentzÃ?ndung, die die Symptome der Bronchitis ausdrÃ?ckt.

Bei der Differentialdiagnose sind sie alle zu berücksichtigen und können nicht allein anhand von chronischen Erkältungskrankheiten wie z. B. Schnupfen und Sputum unterschieden werden. Einfaches, nichtobstruktives chronisches Bronchitis wird durch die Inhalation von schädlichen Substanzen (Tabakrauch, Staub am Arbeitplatz oder Luftverschmutzung) verursacht. Chronische Bronchitis, die durch berufsbedingte Belastung oder Luftverunreinigung verursacht wird, wird durch anhaltendes Rauchen erheblich verstärkt.

Durch die ständige Überlastung der Luftfilterlunge kommt es zu einer erhöhten Schleimabsonderung und zur Reduktion der für die Beseitigung des inhalierten " Schmutzes " verantwortlichen Bakterien. Die Selbstreinigung der Atemwege kollabiert auf Dauer. Durch chronischen Husten kann die Sekretabfuhr aus dem Bronchienbaum nur unvollständig übernommen werden. Bei frühmorgendlichem Erkältungshusten ist es notwendig, zwischen einer chronischen Bronchitis und einem Bronchialasthma zu differenzieren.

Eine Entzündung bei Asthma erhöht im Unterschied zur Bronchitis das Risiko für Lungenkrebs nicht. Vor allem durch virale Infektionen kann eine vorhandene chronische Bronchitis signifikant verschlimmert werden, da sich die Reinigungsfunktion der Atemwege weiter verschlechtert. Für die Betreffenden wird die Erkrankung zu einer Last, wenn die Atemfähigkeit eingeschränkt ist.

Längere Inhalationsdauer führt bei chronischen Bronchitis zu Umbauvorgängen in den Lungen und Bronchen. Chronische Bronchitis führt zu Störungen des Gasaustauschs in der Lunge und damit zu einem Mangel an Sauerstoff in den Arterien. In der weiteren Verlaufsform können Veränderungen in den Alveolen auftreten (Emphysem), so dass die für den Gaswechsel zur Verfügung stehen.

Beides führt zu chronischen Atemwegs- und Durchblutungsstörungen mit anschließender Belastung des rechten Herzens. Chronische Bronchitis-Patienten haben erhöhte Infektionsraten und ein erhöhtes Sterberisiko (vgl. Kapitel 5. 19 Lungenentzündung ). Patientinnen und Patienten mit einer chronischen Bronchitis und einem Lungenemphysem versterben hauptsächlich an einer chronischen Belastung des rechten Herzens, oft verbunden mit einem gleichzeitigen Ausfall der Atmungsmuskulatur.

Bei den meisten Menschen mit einer chronischen Bronchitis handelt es sich um Rauchern. Die meisten schweren Rauchenden, die seit mehr als zehn Jahren geraucht haben, haben dagegen eine chronische Bronchitis (Vastag et al.[1985]). Die meisten Menschen mit einer chronischen Bronchitis sind daher auch allen anderen Gefahren des Tabakgenusses ausgesetzt (siehe Abschnitt 4. 4 Tabakkonsum).

Bei etwa 15 bis 20% der chronischen Bronchitis entwickelt sich im Laufe der Krankheit eine behindernde Ventilationsstörung, deren Ursachen eine chronische Entzündung der Atemwege sind. Weitere Gefahrenfaktoren für chronische Bronchitis sind Umweltverschmutzungen (z.B. Schwefeldioxid) und Erbgut. Laut den Resultaten der Gesundheitserhebungen berichten 10 bis 30% der ausgewachsenen Bevölkerung von Bronchitissymptomen (Abb. 5.18. 1), mit steigender Tendenz. in der Folgezeit.

Männer haben im Gegensatz zu Männern eindeutig häufiger Bronchitis. Entscheidend dafür ist der höhere Anteil an Rauchern bei Männern. Bei der einfachen Bronchitis kommt es nur zu einem verhältnismäßig niedrigen Erkrankungsdruck. Das fängt erst bei der Obstruktionsbronchitis an, d.h. bei fortschreitender Atemwegsverengung. Sekundäre Erkrankungen der Bronchitis wie bronchiale Obstruktion, Emphysem oder Lungenkrebs treten erst in der zweiten Lebenshälfte auf.

Durch das Erfassen der Atemwegsverstopfung und des Raucherverhaltens bei chronisch bronchialen Symptomen wäre eine substanzielle und aussagekräftige Früherkennung möglich. Im Durchschnitt stirbt ein Patient mit Bronchitis und Lungenkarzinom im Alter von 65 Jahren, dem gesetzlichen Rentenalter. Weil der Tabakkonsum die Hauptverursacher der Bronchitis ist, haben viele Menschen mit Bronchitis auch Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems.

Das Symptom der bronchialen und pulmonalen Dysfunktion wird weiter verschärft. Ein weiteres Ergebnis der Bronchitis ist die Infektionsanfälligkeit. Am häufigsten verschlechtert sich die chronische Bronchitis in den kalten Jahren. Laut Autopsiestatistik der großen Krankenhäuser haben 8% der Männer und 1% der toten Mütter eine chronische Bronchitis mit mehr oder weniger ausgeprägtem Lungenemphysem (Herzformänderung durch Kreislaufverengung).

Die internationale Statistiken zeigen, dass es sich bei den westeuropäischen Mittelfeldern um die Mortalitätsraten bei der chronischen Bronchitis und verwandten Befunden in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen handelt. Die Sterblichkeitsrate durch chronische Bronchitis ist in den vergangenen 15 Jahren von 2,5% auf 1,2% aller Todesfälle gesunken. Arbeitsunfälle (AU-Fälle) aufgrund von chronischen obstruktiven Lungenerkrankungen und verwandten Krankheiten haben 1993 rund 1,5 Millionen Männer und 1,6 Millionen Menschen betroffen.

Bei Männern und bei Frauen liegt die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage pro Jahr bei etwa 15 Millionen, was zu einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeitsdauer von zehn Tagen aufgrund dieser Erkrankungen führt. Schaut man sich nur die chronische Bronchitis an, so fallen bei Männern 34.000 und bei Männern 28.000 Fälle an.

Im Jahr 1995 erlebten 9.865 Menschen aufgrund von chronischen Atemwegserkrankungen und damit zusammenhängenden Erkrankungen eine Phase des Bertings. Chronische obstruktive Lungenerkrankungen sind daher eine wichtige Quelle für Vorruhestand oder verminderte Erwerbsfähigkeit. Im Jahr 1995 wurden 4.242 Männer und 1.194 Frauen allein wegen einer chronischen Bronchitis geerntet. Das Rauchen ist die häufigste Todesursache für chronische Bronchitis, der Verzicht auf das Rauchen die wirksamste Prävention.

Die Verschlechterung einer vorhandenen Bronchitis durch eine Infektion ist der Prävention zum Teil zugänglich. Pneumococcus und Hämophilus influencae sind die häufigsten Bakterienkeime bei akuter Verschlechterung der Erkrankung. Aber auch hier sollten überwiegend besonders gefährdete Personen (Diabetiker, Immunschwächere und Senioren) beimpft werden. Therapeutisch stehen die Reduktion von Bronchitissymptomen (z.B. durch Atemphysiotherapie) und die Behandlung mit antibiotischen Mitteln bei bakterieller Infektion im Vordergrund.

Im Bereich der Forschung auf dem Feld der schwerwiegenden chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen gibt es einen erheblichen Nachholbedarf. In der Statistik der Krankenhausdiagnose werden für das Jahr 1995 ca. 58.000 Behandlungen bei Männern und ca. 39.000 bei Männern und ca. 39.000 bei Männern als Konsequenz einer Bronchitis ausgewiesen. Vor allem die Deutschsprachige Pneumologische Fachgesellschaft, der Wissenschaftskreis Tabak-Entwöhnung, die Bundesliga Atemwege und die Fachgesellschaft für Atemwegs- und Lungenerkrankungen beschäftigen sich mit dem Thema der Bronchitis.

Der direkte Aufwand für den Nutzen der chronischen Bronchitis wurde 1994 auf 3,3 Milliarden Mark geschätzt (siehe Abschnitt 8. 6 Ausgaben nach Art der Erkrankung StBA[1998b]). Chronische Bronchitis ist eine weit verbreitete Erkrankung, die hauptsächlich durch die exogenen Schadstoffe (Tabakrauch) verursacht wird. Die " Schwiegermutter " der chronischen Bronchitis und des Lungenemphysemes.

Raucher-Bronchitis erhöht die MorbiditÃ?t wiederholter Infektionen, besonders bei gerauchten Patienten mit Asthma der Atemwege. Durch Raucherentwöhnung und Luftverbesserung (Rauchverbot am Arbeitsplatz und in öffentlichen Einrichtungen) kann die Entwicklung der Bronchitis und ihrer Folgen am besten vorgebeugt werden. Die chronische Bronchitis ist im fortgeschrittenem Entwicklungsstadium nicht heilbar und das Leben kann nur durch eine langfristige Sauerstofftherapie verlängert werden.

Cello, B.; Sniffer, G.L.; Hefner, J. et al. [1995]: Defaults for the diagnostics and treatment of chronically overactive lung diseases.

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