Chronische Bronchitis Komplikationen

Komplikationen der chronischen Bronchitis

In der Regel verläuft die akute Bronchitis komplikationslos, lässt nach wenigen Tagen bis maximal vier Wochen nach und heilt ohne gesundheitliche Folgen. Im Gegensatz zu dem, was oft befürchtet wird, entwickelt sich die akute Bronchitis meist nicht zu einer chronischen Bronchitis. Zusätzlich kann bei Verdacht auf chronische Bronchitis ein Elektrokardiogramm (EKG) durchgeführt werden: Bei einer einfachen chronischen Bronchitis, die die verursachenden Gifte wie Tabakrauch, Gase, Staub oder Dämpfe nicht vermeidet, sind vor allem Komplikationen zu erwarten. Bei der akuten Form handelt es sich in der Regel um eine durch Viren hervorgerufene Form, die in der Regel auch ohne Behandlung innerhalb weniger Tage ohne Folgen abheilt, während bei der chronischen Form die Bronchialschleimhaut dauerhaft entzündet ist.

dp="mw-headline" id="Definition">1 Définition Définition"mw-headline-Nummer" id="Definition">1 Definition.

Chronische Bronchitis ist eine chronische Atemwegsentzündung, hauptsächlich im Bronchialbereich. Für die Diagnostik der Bronchitis müssen laut WHO-Definition folgende Voraussetzungen vorliegen: 1: Hauptverursacher der Bronchitis sind in erster Linie Noxen, vor allem Raucher, aber auch berufsbedingte Feinstaubbelastung. Abhängig davon, ob neben der eigentlichen Infektion eine respiratorische Obstruktion vorhanden ist, werden zwei verschiedene Arten unterschieden: Chronisch-obstruktive Bronchitis in Verbindung mit einer nicht rückgängig zu machenden Beeinträchtigung der Lungenbelüftung (Lungenemphysem) wird als KOPD bezeichnet.

Das Vorkommen der Bronchitis in der Erwachsenenbevölkerung wird auf 10-15% geschätz. Wie die chronische Bronchitis dazu beiträgt, ist nicht bekannt. Chronische Bronchitis wird durch örtliche entzündliche Prozesse der Schleimhaut der Bronchien verursacht, die durch Mikrobeninfektionen oder durch die Bildung von Feinstaub (Rauch) verursacht werden. Entzündliche Mediatoren lösen Remodellierungsprozesse des bronchialen Epithels mit folgenden Befunden aus: Metaplasien der Bronchialschleimhaut:

Im Schädigungsbereich wird das spezielle Atemwegsepithel (Flimmerepithel) durch funktionell schlechteres Schuppenepithel abgelöst. Eine Überplasie der kleinen bronchialen Drüsen bewirkt eine Zunahme der Sekretionsviskosität (Dyskrinie) bei gleichzeitigem Übersekretion. Die Sekretion stoppt mit anschließendem bronchialen Wandödem. Mit zunehmender Progression entwickelt sich eine Überreaktivität der Atemwege. Dies manifestiert sich in einer irritationsbedingten Verstopfung der Atemwege (chronisch-hinderliche Bronchitis).

Sinkt die Erkrankung in die Lungenbläschen, können Elasten von neutrophilen Körnerzellen die Alveolarwand aufschmelzen. Die bronchiale Obstruktion reduziert die Sauerstoffversorgung des Bluts, indem sie das Volumen der Inspiration reduziert. Die Leitsymptomatik der Bronchitis ist ein längerer, fruchtbarer Erkältungshusten mit weißem Ausfluss.

Auch bei der chronischen Bronchitis kann es zu Stressdyspnoe kommen. Der Lungenfunktionstest mittels Peak-Flow-Messung und Spyrometrie bietet Ihnen wertvolle Hinweise: Bei Erkrankungen der Atemwege beträgt die Ein-Sekunden-Kapazität (FEV1)

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