Calcium gegen Heuschnupfen

Kalzium gegen Heuschnupfen

Magnesium wird verwendet, um Kalzium zu neutralisieren. Doch was hilft wirklich gegen Allergien? Ich empfehle zusätzlich DHU Heuschnupfen Tropfen und ! Calcium ist ein silberweißes, glänzendes Metall. Der gleiche Effekt hilft gegen Heuschnupfen.

Kalzium gegen Heuschnupfen? "Erwachsener | 16,06

Hatte schon mal jemand von Kalzium gegen Allergie gesprochen? Die Kunden meiner Bekannten sagten ihrem Doktor, sie solle die Sprudeltabletten aus der Apotheke mitnehmen. Sonst würde ein Doktor dies kaum empfehlen, weil es die preiswertere Variante zu den teureren Arzneimitteln wäre.

Nun, es kann nicht weh tun, Calcium zu konsumieren, aber ich glaube, es wäre besser gewesen, es schon im Monatsfebruar einzunehmen. Ich habe zwar alle dort, aber ich habe die letzte Tage Globuli mitgenommen. Das sind die Zahlen 2, 6 und 10, nur gegoogled.

Überprüfen Sie aber noch einmal die Zahlen. Sie sollten auch die beiden Dreier wissen, so das Allergietrio von SCHÜSSLER. Nehmen Sie alle 3 Zahlen 3 mal am Tag. Sie können die tägliche Dosis auch in 1 Fläschchen voll Trinkwasser lösen und den ganzen Tag über nippen. Trink 1 l Normalwasser, aber wenigstens noch mehr.

Müssen für mind. 4 Wo., besser 2-3 Monaten abgeschlossen werden. Kalzium wirkt bei Allergie, ja. Calcium verstärkt die Zellwand, so dass sie nicht gleich aufplatzt und bei Kontakt mit Allergieerregern histaminfrei wird. Cromoglycine Spray für Gesicht und Auge 2 Woche vor Beginn der Allergie kann auch die Beschwerden mildern.

Bin der Ansicht mit 3, 5 und 10. aber bitte nochmals im Allgemeinen fragen, habe hier einfach keine Dokumente und aus dem Gedächtnis kenne ich sie nicht, ich auch nicht! Heuschnupfen und mit ihm alle anderen....

Häufig verwendet

Hört sich gut an: Heuschnupfen oder Hautausschlag mit Kalzium vorbeugen. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass das Mineral wirklich bei einer allergischen Reaktion mitwirkt. Allergien sind oft unerfreulich, verursachen aber in der Regel keine großen Gesundheitsprobleme. Zum Beispiel, wenn sich Heuschnupfen in die tiefen Luftwege verschiebt und zu einem allergischen Asthma auslöst. Allerdings sind viele Menschen von den harmlosen Allergien betroffen.

Laut einer Umfrage des Robert-Koch-Instituts sind rund 28% aller Menschen in der Bundesrepublik von Allergien befallen. Wofür ist Calcium gut? Doch immer wieder erfährt man von der vermeintlichen Verwendung von Calcium: Als Nahrungsergänzung in Apotheken oder Drogerien soll es allergische Reaktion lindern oder gar ganz vermeiden. Wie groß sind die Vorteile wirklich?

In der Tat haben wir einige frühere Untersuchungen über den Gebrauch von Calcium bei Allergien entdeckt, die mindestens unseren Minimalanforderungen entsprechen: Man vergleicht Kalzium mit einem Scheinarzneimittel oder einem anti-allergischen Mittel und ordnet die Patientinnen und Patienten zufällig einer Behandlung zu[5-11]. In allen Untersuchungen wird nur die Wirkung nach einer Einzeldosis der Medikamente geprüft, so dass keine Rückschlüsse auf ihre Wirkung über eine ganze Heuschnupfensaison gezogen werden können.

In allen Arbeiten werden auch nur sehr wenige Probanden getestet, so dass die Resultate bereits mit einer gewissen Verunsicherung verbunden sind. Zudem wird in keiner der beiden Arbeiten die Auswirkung von Calcium im alltäglichen Leben untersucht, sondern nur unter artifiziellen Bedingungen im Labor und bei Heuschnupfen außerhalb der Allergiezeit. Manche Arbeiten prüfen nur die gesunden Probanden ohne allergische Reaktionen, bei denen die Gesichtshaut nach Kalzium- oder Placeboeinnahme mit einem Kugelschreiber irritiert wird[8,9] - ob dies im Zusammenhang mit einer allergischen Reaktion sinnvoll ist, scheint uns dennoch fragwürdig.

Bei einer anderen Untersuchung wird ein allergischer Reaktionstest an den Probanden nach Aufnahme eines anti-allergischen Wirkstoffs mit oder ohne Calcium vorgenommen (Pricktest). Weil hier keine wirklichen Allergiker geprüft werden, erachten wir diese Untersuchung auch als wenig aussagekräftig. Weitere Studien testen Kalzium bei Allergikern, haben aber andere Probleme: Eine Untersuchung an Allergikern prüft die Atmungsfunktion, jedoch nur für höchstens eine Stunden nach der Kalziumeinnahme und ohne dass die Betroffenen dem entsprechenden Allergieerreger ausgeliefert werden.

Daher kann aus dieser Arbeit nicht abgeleitet werden, ob Kalzium auch bei "Notfällen" gegen allergisches Asthma hilft[11]. In einer weiteren klinischen Prüfung wird Calcium bei Heuschnupfen getestet, aber wiederum nur im Hautschnitt. Rückschlüsse auf die tatsächlichen Beschwerden der Betroffenen lassen sich aus diesem Szenarium nicht ziehen[7].

Auch die beiden grössten Arbeiten sind nicht sehr aussagefähig. Bei diesen Tests erhalten die Probanden Calcium einmal als Trinkflüssigkeit und einmal mit einer Injektionsspritze ins Gehirn. Obwohl die Forscherinnen und Forscher mit Heuschnupfen arbeiten, setzten sie das Allergieerreger nur im Prüflabor und nicht unter alltäglichen Bedingungen ein. Von den beiden in den beiden durchgeführten Versuchen gemessenen Ergebnissen ist nur eines wirklich auf die Beschwerde der Patientinnen zurückzuführen.

Enttäuschend ist auch die Tatsache, dass keine der beiden Arbeiten einen Vergleich zwischen Calcium und einem Placebo zeigt[5,6]. Inwieweit Kalzium wirklich gegen allergische Reaktionen wirkt oder ob eine solche vermieden werden kann, wird daher nicht geprüft oder gar in sinnvollen Versuchen nachgewiesen. Dabei ist eine allergische Reaktion eine körperliche Überreaktion: Im Gegensatz zu Krankheitserregern schädigt Graspollen den Organismus nicht.

Doch bei einer allergischen Reaktion reagieren die Menschen mit schweren Kampfmitteln auf unbedenkliche Sachen und aktivieren die Abwehrkräfte. Grundsätzlich kann eine allergische Reaktion nicht völlig geheilt werden. Auch Allergiker können herausfinden, ob eine "Hyposensibilisierung" in ihrem Falle Sinn macht: Bei dieser Therapie gewöhnen sich die Betroffenen allmählich an zunehmende Allergenkonzentrationen, so dass sie nach einiger Zeit auch im alltäglichen Leben nicht mehr darauf reagieren[2].

In den beiden grössten Arbeiten werden 25[5] und 30[6] ausgewachsene Patientinnen und Patienten untersucht, die gegen Weidegräser und damit gegen Heuschnupfen sind. Es sind mehr Probanden als die anderen gefundenen Arbeiten, aber sie sind so gering, dass reine Zufallsergebnisse nicht ausgeschlossen werden können.

In einer der beiden Untersuchungen wird Calcium als Spritze in die Venen verabreicht[5], in der anderen Untersuchung wird eine mit einer Sprudeltablette hergestellte Flüssigkeit getrunken[6]. Sie sind als Crossover-Studien konzipiert, d.h. die Patientinnen und Patienten bekommen zunächst Calcium und zu einem späteren Zeitpunkt ein Scheinarzneimittel oder vice versa.

Allerdings sind die Untersuchungen nicht alltäglich: Die Patientinnen und Patienten werden außerhalb der Allergiezeit betrachtet und bekommen deshalb ein Nasensprühgerät mit einem Allergengemisch als Reizdosis. Ob die Reaktionen auf dieses Spray dem normalen Heuschnupfen ähneln, wird in den Untersuchungen nicht geprüft. Auch wird jeder einzelne Mensch nur einmal mit Calcium und einmal mit dem Placebo versorgt.

Die Allergie-Saison gegen Heuschnupfen hält im täglichen Leben in der Regel mehrere Monate an und auch eine präventive Wirkung muss im selben Zeitabschnitt geprüft werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler prüfen in den Untersuchungen zwei unterschiedliche Ergebnisse: Zunächst wird für jeden einzelnen Patient bestimmt, wie viel Allergie erforderlich ist, um den Luftdurchsatz in der Nasenspitze um einen gewissen Prozentwert zu reduzieren.

Im Heuschnupfen quillt zwar die Schleimhaut auf, was die Atmung erschwert, aber die Forschung erklärt nicht, ob ihre Messungen wirklich dem entsprechen, was der Betroffene empfindet. Daher ist es für uns nicht wichtig, dass die Wissenschaft in diesem Resultat einen Unterscheid zwischen Calcium und dem Scheinarzneimittel findet.

Andererseits sammeln die Forscher unterschiedliche Beschwerden des Betroffenen nach Gabe des Allergenes mit einer Punktskala. Wie weit die Betroffenen an dieser Evaluation teilnehmen, ist in den Schriften nicht exakt wiedergegeben. Bei beiden Untersuchungen fehlt es auch an wichtigen Angaben in den für eine begründete Einschätzung wichtigen Unterlagen, wie z.B. wie exakt die Zufallszuordnung der Patientinnen erfolgt ist und wie gewährleistet ist, dass weder Ärztin noch Patientin wissen, wer welche Medikamente zu welchem Termin erhält.

Im Rahmen einer Untersuchung werden nicht alle Patientinnen und Patienten in die Datenauswertung einbezogen[6]. Frage: Wie wirkt sich die Kalziuminjektion bei einem Provoziertest im Gegensatz zu einer Salzlösung auf den Nasenluftstrom und die allergischen Beschwerden aus? Frage: Wie wirkt sich die Kalziumeinnahme bei einem Provozierungstest im Gegensatz zu Plazebo auf den Nasenluftstrom und die allergischen Beschwerden aus?

Frage: Reduziert die Zufuhr von Calcium und Vitaminen die Hautreaktion im Pricktest im Gegensatz zu Plazebo? Frage: Reduziert die Kalziumeinnahme die Entstehung von Erythem, Wheals und Jucken bei standardisierter mechanischer Irritation im Gegensatz zu Plazebo? Frage: Reduziert die Zufuhr von Calcium und Vitaminen die Entstehung von Erythem, Wheals und Jucken bei standardisierter mechanischer Irritation gegenüber Plazebo?

Frage: Reduziert die Kalziumeinnahme zusammen mit Klemastin im Gegensatz zu Klemastin die Hautreaktion im Pricktest? Frage: Wie wirkt sich die Aufnahme von Calcium und Vitaminen aus?

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