Bzga Nichtraucher

Nichtraucher Bzga

Das BZgA hat die Aufgabe, die Bereitschaft zu gesundheitsgerechtem Verhalten zu fördern und das Gesundheitssystem angemessen zu nutzen. Die Nichtraucher fühlen sich wieder frei über ihre Zeit, fühlen sich nicht mehr gezwungen, ihre Tätigkeit ständig für eine Zigarette zu unterbrechen. Die Methode stammt vom Engländer Allen Carr, der das Buch "Endlich Nichtraucher" geschrieben hat. Lungenkrebsrisiko gleich Nichtraucher. Das Risiko einer Koronarinsuffizienz ist gleichbedeutend mit Nichtrauchern.

Nichtraucher-Starter-Set BZgA | Verhaltensänderung

Ein Nichtraucherpaket kann beim BAG angefordert werden. Für den Erfolg: Prospekt "Ja, ich werde rauchfrei" mit einer Gebrauchsanweisung, wie man damit aufhört. Für den Mund: können mit Pfefferminz-Pastillen, wenn der Rauch Sie angreift. Zu Hause oder am Arbeitsplatz: Tischständer machen klar, dass Sie eine "rauchfreie" Atmosphäre wollen.

Geraucht wird, verlängert das Lebensdauer.

Nahezu jeder Rauchende hat daran gedacht, auszusteigen. Wie die BZgA (Bundeszentrale für Gesundheitserziehung ) bietet sie Beratung, Telefonhotlines und Gespräche an. Durch Aktionen wie "rauchfrei" macht die BZgA die Menschen auf die Konsequenzen des Tabakkonsums aufmerksam. Es ist allgemein bekannt, dass das Zigarettenrauchen als das grösste zu vermeidende Risiko für die Gesundheit angesehen wird.

Alle hoffen, dass die Statistiken nur für die anderen gelten. Jedes Jahr werden in der EU rund 700.000 Menschen an den unmittelbaren Auswirkungen des Tabakkonsums erkrankt. Allein in der Bundesrepublik sind 110.000 davon rauchende und 3.300 Passivraucher. Bei starken Rauchern reduziert sich die Lebensdauer im Durchschnitt um mehr als zehn Jahre. Schätzungsweise belaufen sich die Kosten für Krankheit und wirtschaftliche Schädigung durch Tabakkonsum auf 21 Mrd. EUR pro Jahr.

Aktuell sind es 29,7 Prozentpunkte der 18- bis 79-Jährigen, die in der Bundesrepublik geraucht haben. Im Jahr 2015 sollen es nicht mehr als 22% aller Menschen und 12% aller jungen Menschen sein. Dazu wurde die Rauchsteuer angehoben, letztmals im Jahr 2013, und seit 2007 gibt es ein Raucherverbot in Bundesinstitutionen und Bahnstationen. Mit drastischen Aufnahmen von Tumoren und Raucherfüßen auf Zigarettenschachteln sollen potenzielle Rauchende und vor allem junge Menschen abgeschreckt werden.

Die Warnhinweise müssen laut Gesetz 65 vom Hundert der Verpackungsfläche auf der Front- und Rückwand abdecken, etwa das Doppelte. Nach der Verabschiedung und dem Inkrafttreten der Richtlinie muss sie innerhalb von 18 monatiger Frist in innerstaatliches Recht umgesetzt werden.

Rauchentwöhnung bringt schnelle Verbesserung der Gesundheit

Nikotin ist die Hauptursache für viele schwerwiegende und lebensbedrohliche Erkrankungen. Außerdem bezahlen Rauchende im Verlauf ihres Leben ein kleines Geld für ihre ungesunden Gewohnheiten. Mehr als die Haelfte aller regelmaessigen Rauchenden sterben nach Ansicht des Drogenbeauftragte der Regierung fruehzeitig - bei starken Rauchern ist die Lebensdauer um mehr als zehn Jahre kuerzer als bei Nichtrauchern.

Nach Angaben der BZgA ist das Infektionsrisiko für die Betroffenen deutlich größer als für Nichtraucher. Jeder dritte Herzinfarkt und 25 bis 30 % aller Todesfälle durch Krebs sind auf das Rauchen zurück zu führen. Es wird auch geschätzt, dass jeder fünfte Zigarettenraucher an der Lungenkrankheit AOPD leidet.

Ausserdem ist es kostspielig zu räuchern. Wer täglich etwa 20 Stück pro Tag geraucht hat, gibt jährlich rund 1.900? aus. Das sind nur einige wenige Argumente, warum es sich rechnet, überhaupt nicht zu beginnen oder als Rauchender sofort mit dem rauchen aufhören. Zehn Jahre nach Raucherentwöhnung ist das Risiko von Lungenkrebs halb so hoch wie bei einem Rauchenden.

Die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist nach 15 Jahren Raucherentwöhnung vergleichbar mit der eines Nichtrauchenden. Wenn Sie mit dem Tabakkonsum Schluss machen wollen, finden Sie Beratung und Absetzhilfen von Medizinern, Krankenversicherungen und Privatkrankenkassen sowie verschiedenen Anbieter. Die BZgA hat gemeinsam mit dem Münchner Therapieforschungsinstitut das Gruppenprogramm "Rauchfreies Programm" erarbeitet, das auf den Grundsätzen der verhaltenstherapeutischen Therapie aufbaut.

Studien haben laut BZgA ergeben, dass die Beteiligung an diesem Programm die Chance auf ein erfolgreiches Rauchverbot zunimmt. Auch die BZgA stellt einen kostenfreien Internet-basierten Raucherentwöhnungskurs mit Tagestipps und Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Weitere wissenswerte sowie Hilfe zur Raucherentwöhnung gibt es bei der BZgA unter www.rauchfrei-info.de sowie unter der gebührenpflichtigen Telefonhotline 01805 31313131 (14 Cents pro Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk-Preis max. 42 Cents pro Minute).

Auch in der kostenlosen Downloadbroschüre "Ja ich will aufhören" der BZgA finden sich Hinweise, wie man sich von seiner Abhängigkeit erlösen kann. Weiterführende Angebote und Lehrgänge zur Raucherentwöhnung finden Sie unter www.anbieter-raucherberatung.de, einer Online-Datenbank des DKFZ und der BZgA.

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