Bluthochdruck durch Schnarchen

Hypertonie durch Schnarchen

Aber was kann man tun, wenn der Blutdruck durch Medikamente kaum gesenkt werden kann? Bei Schnarchen ist die Wahrscheinlichkeit von Bluthochdruck höher als bei Normotonics. "Das Schnarchen kann auch auf eine schwere Erkrankung hinweisen, Schlafapnoe. Hoher Blutdruck kann in der Regel zu einem Problem während der Schwangerschaft werden.

Kardiovaskuläres Schnarchen | Dr. Schweikart

Das Schnarchen kann erhebliche Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben: Bluthochdruck, Herzanfall, Arrhythmie, Herzversagen und Schlaganfälle. Das Schnarchen ("primäres/habituelles Schnarchen") ist in erster Linie ein Lärmproblem für den Bettennachbarn, die Gesundheitsfolgen und -erscheinungen steigen mit dem Ausmass der Erkrankung der Atemwege. Unser Hirn benötigt nicht nur für die Regeneration des Schlafes, auch unser Organismus muss sich während des Schlafes erholen.

Die Verbindung zwischen Apnoe und arterieller Hypertonie ist aus wissenschaftlicher Sicht am besten nachgewiesen. Vor allem bei Patientinnen und Patienten, deren Druck im Laufe des Schlafes nicht sinkt oder gar steigt, ist es schwierig zu verstehen, warum ihnen über Jahre hinweg Blutdrucksenker verordnet werden, ohne dass ihr Schlafrhythmus kontrolliert wird. Auch für das menschliche Auge können die Konsequenzen der Sauerstoffentsättigung tödlich sein, da es auf einen Mangel an Nährstoffen mit zunehmender Häufigkeit reagieren muss, um die Organe mit mehr Durchblutung und damit mehr Nährstoffen zu versorgen.

Dieser Frequenzanstieg tritt jedoch gerade dann ein, wenn das eigentliche Herzen nicht genügend Luftsauerstoff für seine eigene Tätigkeit erhält. Die Zerstörung von Herzensmuskelzellen mit dem damit verbundenen Herzinfarktrisiko, der Herzrhythmusstörung und der Herzinsuffizienz sind denkbar. Schon beim ausgeprägten Schnarchen ("Schwerschnarchen"), das ohne Sauerstoffentsättigung von weniger als 90% begleitet wird, ist das Gesundheitsrisiko bereits erhöht.

Wenn neben dem Schnarchen die Atemluft so schwer beeinträchtigt wird, dass der Sauerstoffanteil im Gehirn sinkt, kommt es zu Stress für den Organismus. Herzschlag und Puls variieren erheblich, da sie bei jedem Atemstillstand signifikant zunehmen können und dann auf ein höheres, aber normaleres Niveau zurückfallen.

Im Unterschied zu einem Apnoearzt ist der Druck oft erhöht und beschädigt die Blutgefäße. Eine weitere Komplikation dabei ist, dass nicht nur der permanente Druck die innere Auskleidung der Gefässe beschädigt, sondern auch die wiederholte Sauerstoffunterversorgung diesen Einfluss erhöht und damit das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt erhöht. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass Apnoe-Patienten oft andere Nebenwirkungen haben, die in eine ähnliche schädliche Wirkung wie Schlafapnoen haben.

Adipositas, Diabetes, Rauch und Alkoholgenuss erhöhen die pathogene Wirkung der Schlafanfall. Durch den durch Schlafapnoen verursachten Mangel an Sauerstoff im Gehirn werden die einzelnen Muskelzellen des Herzens zerstört und das Gehirn geschwächt. Zugleich ist es während der Apnoe dem Erstickungsstress unterworfen.

Auch interessant

Mehr zum Thema