Bienenallergie

Bienenallergie

Wo gehe ich hin, wenn ich eine Bienen- oder Wespengiftallergie vermute? Bei einer Bienenallergie oder Wespenstichallergie ist die Situation anders. Der Neunjährige wurde von einer Biene in den Finger gestochen. Die Bienen- und Wespenstiche können im Allgemeinen sehr schmerzhaft sein. Es ist Ihnen klar, dass ein Bienen- oder Wespenstich nicht nur lästig ist, sondern für manche Menschen schwerwiegende Folgen hat.

Expertenfragen und -beantwortung

Wo gehe ich hin, wenn ich eine Bienen- oder Wespengiftallergie ahne? Allergologen können eine zuverlässige Diagnostik erstellen, Notfallmedikamente verordnen, Patientinnen und Patienten über ihre Risiken sachkundig informieren und mit ihnen zusammen eine geeignete Behandlung ausarbeiten. Woran erkenne ich eine Allergie? Dr. med. Stefan Wohrl ( "AT"): Sobald nach einer Punktion Anzeichen einer systemischen Erkrankung wie Kurzatmigkeit, Benommenheit oder Zungenschwellung auftauchen oder die örtliche Anschwellung um die Punktionsstelle herum ungewöhnlich groß wird (größer als 10 cm) und mehr als 24 Std. dauert, wird eine Allergie vermutet.

Inwiefern kann ich mich vor Insektengiftallergien durch Bienen und Wespen beschützen? Professor Dr. med. Thomas Fisch (DE): Bienen- und Wespengiftallergie lassen sich sehr gut mit Medikamenten behandeln. Eine allergenspezifische immuntherapeutische Behandlung mit Bienen- oder Wespengift bietet einen sicheren klinischen Schutzeffekt (sog. Allergieimpfung). Es ist daher nicht nachvollziehbar, warum noch zu wenige Menschen auf Bienen- oder Wespengiftallergie hinuntergegangen sind.

Wird eine Allergie gegen Insektengift vermutet, ist es ratsam, einen Facharzt aufzusuchen. Diese sollten Lebensmittel und Drinks im Außenbereich umfassen, die für Tiere wie Bienen und Wespen attraktiv sind. Auch die Bienen halten Ausschau nach Blumen auf der Wiese, im Gras brüten sie. Impfungen gegen Allergien (spezifische Immuntherapien) Professor Dr. med. Artur Hilbling (CH): Für die Behandlung wird das richtige Bienen- oder Wespengift verwendet.

Nachdem die Pflegedosis (entspricht 1 bis 2 Bienenstiche bzw. mehrere Wespenstiche) erreicht ist, wird der Pflegebedürftige alle 4 bis 6 Monate vom behandelnden Arzt implantiert. In der Regel beträgt die Dauer der immuntherapeutischen Behandlung 5 Jahre und wird auch für Kinder ab dem Vorschulalter durchlaufen. Welchen Erfolg hat die Therapie durch gezielte Immuntherapien (Hyposensibilisierung, "Allergieimpfung")?

Bekanntlich können nahezu alle Patientinnen und Patienten, bei denen die Standard-Erhaltungstherapiedosis von 100 ?g des Insektengiftes nicht ausreicht, durch eine erhöhte Erhaltungsdosierung, in der Regel 200 ?g, vor einer neuen allgemeinen Reaktion bewahrt werden. In den meisten Fällen kann die gezielte immuntherapeutische Behandlung mit dem Gift von Insekten nach 5 Jahren gestoppt werden, aber es gibt ein bestimmtes Wiederholungsrisiko.

Deshalb werden Patientinnen und Patienten mit speziellen Gefahren, wie z.B. Mastozyten, ein Leben lang erfolgreich therapiert. Allerdings können diese Patientinnen und Patienten nicht von denen unterschieden werden, die nach jahrzehntelanger allergischer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Atemstillstand (medizinisch-anaphylaktischer Schock) sterben.

Deshalb sollten alle Patientinnen mit starken Beschwerden auf Bienen- und Wespenstich eine allergologische Betreuung erhalten. Ist eine Bienen- oder Wespengiftallergie auch für Kleinkinder und Heranwachsende relevant? Frau Professorin Dr. Eva-Maria Warga ( "AT"): Eine Allergie auf Bienen-, Wespen- u. Hornstich ist bei Kleinkindern und Heranwachsenden weniger verbreitet als bei Volljährigen. Bei einer allergischen Erkrankung innerhalb der ersten 30 min nach dem Stechen (Juckreiz, Nesselsucht, Kurzatmigkeit) muss unverzüglich ein Notfallarzt verständigt werden.

Für die weitere Klärung einer Allergie gegen Insektengift sollte ein Allergiker hinzugezogen werden. In welchem Lebensalter wird die immuntherapeutische Behandlung angewendet? Frau Professorin Dr. Eva-Maria Warga ( "AT"): Nach Angaben der World Health Organization der Vereinten Nationen (WHO) kann eine Allergieimpfung (spezifische Immuntherapie) ab dem fünften Lebensmonat erfolgen. Bei einer über eine Hautsymptomatik hinausgehenden Allergie gegen Insektengift (Schwellung des Kehlkopfes, Verengung der Bronchien und/oder kardiovaskuläre Beteiligung) kann die gezielte immuntherapeutische Behandlung auch bei Kleinkindern eingesetzt werden.

Sind Immuntherapien bei allen Beteiligten effektiv? Professor Dr. med. Artur H. E. H. E. H. (CH): Für Menschen mit schwerwiegenden allgemeinen Allergien (Atemwegs- und/oder Kreislaufbeschwerden) wird eine spezielle immuntherapeutische Behandlung (Desensibilisierung) vorgeschlagen. Bei über 80% der Patientinnen kann mit Hilfe von Insektengift ein kompletter Schutzeffekt erzielt werden, bei gut 95% der Patientinnen mit Waspengift.

In einem kleinen Anteil, in dem der Impfungsschutz nicht voll zum Tragen kommt, sind die Allergien noch schwächer. In diesen Fällen kann ein kompletter Gesundheitsschutz oft durch eine erhöhte toxische Dosis (SIT) erlangt werden. Im Falle von leichten Allergien, die keinen Notfallarzt erfordern, sollte man dennoch einen Facharzt konsultieren.

Gehen Sie jedoch nach einem Biss nicht allein zum Zahnarzt, da das Gefahr schwerer körperlicher Beschwerden noch mehrere stunden nach dem Biss anhält. Professor Dr. med. Dr. Bernhard M. S. A. S. A. S. A. S. E. S. A. S.: Bei Patientinnen mit Mastitis oder erhöhtem Tryptasegehalt im Blutsystem liegt ein besonders großes Infektionsrisiko (z.B. allergischer Schock oder kardiovaskulärer Stillstand) vor.

Besonders bei Mastozytosen oder vermehrter Blutgerinnung ist eine gezielte immuntherapeutische Behandlung mit Insektengiften dringend erforderlich. Dies schützt auch diese Patientinnen vor einer erneuten Malaria.

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