Bakterieller Grippaler Infekt

Infektion durch bakterielle Grippe

Eine bakterielle Infektion kann manchmal als Virusinfektion beginnen und sich erst dann in eine bakterielle Infektion verwandeln. Wenn Sie vor kurzem eine Art Virusinfektion hatten, wie eine Sinus-Infektion, können Sie möglicherweise eine sekundäre bakterielle Infektion entwickeln. Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem können Komplikationen im Sinne einer bakteriellen Superinfektion auftreten. Symptome einer bakteriellen Superinfektion sind:. Es wird langwieriger, wenn eine bakterielle Infektion auftritt.

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In der Regel sind Grippeviren die Hauptursache für Erkältungen. Das kann die Symptome einer grippeähnlichen Infektion mildern. Juckreiz im Rachen, die Nasenlöcher, Kopfschmerzen - das sind Zeichen einer klassischen Erkrankung. Doch was ist die eigentliche Grundursache des Bösen? Virusinfektionen oder Bakterium? "In etwa 80 Prozent aller Erkrankungen sind Erkältungen durch Krankheitserreger und in etwa 20 - Prozent durch Bakterien verursacht", sagt Dr. med. Dr. Uwe Papert, Hausarzt aus dem Kasseler Krankenhaus.

Zudem habe die Krankheitsursache - ob es sich nun um einen Erreger oder ein Bakterium handelt - zunächst keinen Einfluss auf die Therapie, fügt der im Präsidium der Deutsche Vereinigung für Allgemein- und Familienheilkunde (DEGAM) vertretene Mediziner hinzu. Oft wird der Unterscheid erklärt: Wenn die Schnauze dauernd rinnt, handelt es sich um eine Viruserkrankung; wenn das Nasensekret dicker und gelbe oder grünliche ist, sind die Ursachen dafür bakteriell bedingt und ein antibiotisches Mittel kann eine rasche Abheilung bewirken.

In der Regel wird angenommen, dass die Vireninfektion den Weg für eine zweite Bakterieninfektion ebnet. Dies sei aber laut Dr. Papert bisher nicht bewiesen. "Viruserkrankungen können die selben Symptome hervorrufen wie Bakterieninfektionen, aber der Krankheitsverlauf ist in der Regel nicht ganz so schwer", so die Praxis.

Bei einer Erkältung erwartet man von einem behandelnden Arzt die Verschreibung eines Antibiotikums. "Außerdem stellt ein antibiotisches Mittel nicht sicher, dass der Mensch unmittelbar gesundheitlich unbedenklich ist", unterstreicht Dr. Popper. Im Falle einer komplikationslosen akute Sinusitis haben Untersuchungen gezeigt, dass ein antibiotisches Mittel die Symptome nicht signifikant verbessert oder die Dauer der Erkrankung verkürzt. Dr. Papert empfiehlt seinen Patientinnen und Patienten, im Falle einer Grippeinfektion ein bis zwei Tage im Schlaf zu liegen, viel zu übernachten und bei Bedarf am dritten Tag einen Hausarzt aufzusuchen, wenn sie noch nicht wieder erwerbsfähig sind.

"Oft wird bei Erkältungen viel getrunken", sagt der Hausarzt, "aber es gibt keinen Beweis, dass dies notwendig ist". Wenn Sie durstig sind, sollten Sie natürlich etwas Alkohol konsumieren, aber Sie müssen sich nicht dazu verpflichten, im Falle einer grippeähnlichen Infektion zu viel Wasser zu konsumieren. In einer Metaanalyse von Untersuchungen zur Lungenentzündung wurde bei über 60-jährigen Patientinnen und Patienten mit hohem Alkoholkonsum eine höhere Sterblichkeitsrate gefunden.

Der Bundesverband Deutsche Internisten e. V. (BDI) empfiehlt, das leichte Erkältungskrankheiten bei einer Grippeinfektion unter 39° C nicht zu mindern. "Warum sollte der Organismus daran gehindert werden, diesen Schutzmechanismus zu nutzen", erklärt Dr. Popper. Erhöht sich das Temperaturniveau über 39 °C und haben Sie schwerwiegende Symptome wie z. B. Erkältungen, starkes Kopfweh, Nackensteifheit, Brustschmerzen oder Atembeschwerden, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.

Der Arzt kann durch ärztliche Untersuchung und Blutuntersuchung bestimmen, ob sich eine Pneumonie, Meningitis oder Tonsillitis gebildet hat und ob ein antibiotisches Mittel einzunehmen ist.

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