Bakterielle Lungenentzündung Symptome

Symptome einer bakteriellen Lungenentzündung

Antibiotika werden zur Behandlung der bakteriellen Lungenentzündung eingesetzt. zeigen keinen Unterschied zwischen einer viralen und einer bakteriellen Infektion. Antibiotika sind bei bakterieller Lungenentzündung unverzichtbar. Eine Infektion ist möglich, solange die Symptome einer Lungenentzündung andauern.

Typische Lungenentzündung

Die Lungenentzündung bleibt trotz des medizinischen Fortschritts die Haupttodesursache unter den Infektionserkrankungen in den Industrieländern. Insbesondere Ältere sind bedroht, da die Lungenentzündung bei ihnen in der Regel stärker ausgeprägt ist. Nahezu die HÃ?lfte aller LungenentzÃ?ndungen (ca. 40% in Ã-sterreich), die von Menschen auÃ?erhalb des Spitals verursacht werden, wird durch ein Erreger namens Streptococcus pneumoniae (Pneumokokken) verursacht.

Es gibt einen Impfschutz gegen diesen Pathogen, der vor allem für Risiko-Gruppen (> 50 Jahre, Chronisch bedingte Erkrankung, Zuckerkrankheit, geschwächte Immunabwehr, ärztliches Personal) zu empfehlen ist. Verschiedene andere Keime, wie z. B. Keime, Vögel und Schimmelpilze können zu Lungenentzündungen anregen. In Krankenhäusern infizierte Keime sind in der Regel so genannte Problemerreger. Hierbei geht es um antibiotikaresistente Keime als um Keime, die im täglichen Leben zu einer Lungenentzündung neigen.

Spitalbakterien müssen daher mit besonders effektiven Mitteln versorgt werden. Und was ist eine untypische Lungenentzündung? Atypisch ist eine Lungenentzündung, die durch so genannte untypische Krankheitserreger (Viren, Spezialbakterien wie z.B. Mykoplasmen) verursacht wird. Die Krankheitserreger werden von den Verteidigungszellen absorbiert und dringen so in das Lungenzwischengewebe ein.

Daraus ergibt sich auch die in der Regel atypische Manifestation der Symptome. Der Ausbruch der Krankheit ist allmählich, das Fieber liegt in der Regel unter 39 C, und auch die anderen Symptome wie z. B. Erkältung, Schüttelfrost, schnelle Respiration und Herzklopfen sind geringer als bei einer typ. Oft wird nur von stärkeren Kopfschmerzen als bei einer normalen Lungenentzündung gesprochen.

Atypisch auftretende Krankheitserreger der Lungenentzündung sind öfter als erwartet. Untersuchungen gehen davon aus, dass 20-30% aller Pneumonien - bei einer Infektion außerhalb des Spitals - durch untypische Krankheitserreger verursacht werden. Häufigste untypische Krankheitserreger sind: Bei herkömmlichen Lungenröntgenaufnahmen sind oft nur wenige starke Schlagschatten zu erkennen, in manchen Fällen können sogar unscheinbare Ergebnisse erzielt werden. Mycoplasma pneumonia, chlamydia pneumonia, legionella pneumonia und viral pneumonia werden im Anschluss kurz dargestellt.

Mycoplasmen sind die häufigsten Ursachen für atypische Lungenentzündungen. In den Herbst- und Wintern sind Pilzerkrankungen häufig. Die typischen Symptome einer Mykoplasmeninfektion der Atemwege sind hohes Maß an Angst und Müdigkeit. Auch außerhalb der Atemwege (Blutgerinnung, Herzschlag, Nervensystem) sind schädigende Auswirkungen möglich, aber nur in Ausnahmefällen.

Eine Chlamydieninfektion der Lunge ist typisch für trockenen Reizhusten, hohes Maß an Muskelschmerz und Nervosität. Die Legionella sind Wasserbakterien und unter anderem Krankheitserreger der in Österreich meldepflichtigen Erkrankung. Ungefähr 10% der mit Legionella angesteckten Personen leiden an einer Lungenentzündung. Ähnlich wie bei einer klassischen Lungenentzündung: Die vielversprechendste Diagnose ist eine Harnprobe (Antigennachweis).

Die Frage, ob eine Lungenentzündung nur viral ist, ist kontrovers. Obwohl bei einer Lungenentzündung häufig ein Virus nachweisbar ist, finden sich in der Regel auch Keime in der Lungen. Es wird daher angenommen, dass eine virale Entzündung der Lungen die Entzündung mit Keimen auslöst. Diese wird bakterielle Superinfektionen genannt und hat in der Regel einen schwerwiegenderen Verlauf der Erkrankung.

Bei Lungenentzündung sind Grippeviren (Auslöser der "echten" Grippe) und andere so genannte Atemwegsviren am weitesten verbreitet. Eine Viruspneumonie wird sehr wenig therapiert (nur Risikopatienten sollten unter gewissen Voraussetzungen mit antiviralen Medikamenten versorgt werden); deshalb ist es besonders wichtig, eine bakterielle Überinfektion mit entsprechenden Mitteln zu verhindern oder zu verhindern.

Dr. Josef Eckmayr, Klinik für Lungenerkrankungen, Krankenhaus Grieskirchen: Redaktionelle Arbeit:

Mehr zum Thema