Atemaussetzer in der Nacht Ursachen

Atemstillstand bei Nacht Ursachen

Kannst du dich kaum konzentrieren und bist am Ende der Nacht kaum ausgeruht? Eine Schlafstörung kann viele verschiedene Ursachen haben. Folgen der Schlafapnoe - Sind Atemstillstände nachts gefährlich? Die Patientin muss eine Nacht dort verbringen. Die Schnarcher haben einen Tipp für Frauen gegen nächtliches Schnarchen.

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Atemstillstände in der Nacht können einige wenige Augenblicke andauern und lebensbedrohlich werden. Die Betroffenen erkranken an einer Apnoe, die neben einer starken Müdigkeit am Tag auch ein gesteigertes Blutdruck- oder Schlaganfallrisiko mit sich bringen kann. Welche Atemaussetzer gibt es nachts? Die Ursache des Schlafapnoe-Syndroms sind nächtliche Atemstillstände, die die Sauerstoffzufuhr unterbrechen und immer wieder zu Aufwachreaktionen gegen Erstickung der Atemwege fÃ?hren.

Bei einigen Patientinnen und Patienten kommt es zu Atemstillständen von bis zu 2 min, bei anderen zu bis zu 200 kurzen Unterbrechungen pro Std. Je nach Ursache werden drei Arten der Apnoen behandelt. Obstruktives Atemstillstand ist die am häufigsten auftretende Erkrankung. Allerdings wird der Platz bei Schlafapnoepatienten noch enger.

Im Unterschied zum normalen Zustand ist der Atmungsantrieb nicht mehr automatisiert und regelmässig. Manche Menschen leiden auch unter gemischten Formen. Ein Fettdepot im Hals, verursacht durch schweres Fettleibigkeit, ist eine der Ursachen für nächtliche Atemstillstände. Dies geschieht oft durch Alkoholgenuss oder die Einnahme von Medikamenten, die die Muskeln entspannen.

Schlafapnoen machen sich vor allem durch das laute Geschnarche aus, das von Atemstillständen und starker Snap-Atmung flankiert wird. Betroffene bemerken in der Regel nichts, aber Menschen, die im gleichen Zimmer schlafen, werden sich dessen oft bewusst. Schwerwiegende Herz-Kreislauferkrankungen, die im ungünstigsten Falle zu Schlaganfällen und Herzinfarkt führen können, sind die Folgen.

Schlafstörungen können auch Kopfweh, Konzentrationsprobleme, Gefühlsschwankungen, Depression und Ohnmacht verursachen. Oftmals erfolgt dies mit einem portablen Messgerät, das dem Betreffenden zur Verfügung gestellt wird. Vor der Behandlung werden vom HNO-Arzt diverse Fragestellungen zur Krankengeschichte (Anamnese) gestellt und der Patient auf anatomische Anomalien hin überprüft. Bei eindeutiger Diagnosestellung und Feststellung der Ursachen gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten der Erkrankung.

Bei obstruktiver und gemischter Atemstillstand wird die Zentralapnoe fast gleichgestellt. Die Patientin hat in der Nacht eine Atemschutzmaske getragen, die an ein Überdruckatemgerät angeschlossen ist. Atembeschwerden, Schnittwunden, kardiovaskuläre Risiken und Tagessymptome werden teilweise signifikant mildert. Bei Schlafapnoen als Ergebnis von Fehlstellungen des Kiefers wird eine chirurgische Behandlung oft als Abhilfe angesehen.

Bei manchen Patienten kann auch durch das Einbringen einer Bissschiene im Ober- und Unterkiefer Abhilfe geschaffen werden. In der Zentralapnoe wird häufig der Wirkstoff Acetazomamid verabreicht. Zur frühzeitigen Vermeidung einer Apnoe kann jeder Einzelne eine Reihe von Massnahmen einleiten. Sie bremsen die Atemfrequenz und sollten bei vermuteter Apnoe gestoppt werden.

Die Liegeposition fördert das Geschnarche und die Atmung, während die seitliche Position als sicherer Schlafplatz für Ärzte zu empfehlen ist.

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