Asthma Medikamente Helfen nicht

Die Asthma-Drogen nicht helfen

Eine Frühwarnung mit Pollenfallen soll dabei helfen, sich darauf vorzubereiten. Auch gibt es relativ schnell wirkende Tabletten, zum Beispiel für Patienten, die nicht inhalieren können. Sie helfen jedoch nicht gegen Entzündungen und die Hyperreaktivität der Atemwege und können daher auch gegen Asthma helfen. Allerdings sind diese Behandlungen nicht für alle Patientengruppen indiziert.

Pharmazie | Asthma - Grundlagenforschung

Das Asthma Bronchiale ist noch nicht therapierbar, kann aber wirksam therapiert werden. Konventionelle Therapieverfahren helfen rund 90 Prozent der Betroffenen. Es fehlen Medikamente für alle, die trotz zielgerichteter Therapie nach wie vor unter regelmäßigen Asthmaanfällen leiden. Es ist nicht zu befürchten, dass die Erkrankung in nächster Zeit geheilt wird. Durch die konventionelle Wirkstoffkombination aus eingeatmeten Kortikosteroiden (ICS) und einem lang wirkenden Beta-Sympathomimetikum (LABA) kann die Erkrankung bei 90-prozentigem Asthma gut kontrolliert werden.

Allerdings kann die Behandlung nur funktionieren, wenn die Medikamente regelmässig genommen werden - ein Hindernis für manche Patientinnen und Patienten, die es schwierig finden, die täglichen Medikamente in disziplinierter Weise zu nehmen, auch wenn sie keine Unannehmlichkeiten haben. Hinzu kommt eine verhältnismäßig kleine Gruppe von Patientinnen und Patienten, denen herkömmliche Behandlungsmethoden nicht helfen. Die Wissenschaftler versuchen zu erforschen, warum manche Medikamente bei manchen Patientinnen und Patienten nicht funktionieren und wo neue Medikamente am besten in den Entzündungsprozess einwirken.

Damit Asthmatiker die alltägliche Therapie leichter haben, arbeiten Wissenschaftler bereits an Medikamenten mit einer längeren Wirkungsdauer. WÃ?hrend die vorherigen Beta-2-Sympatomimetika seit zwölf höchstmöglichem Zeitraum wirksam sind, ist der gleiche Wirkungsmechanismus jetzt mit einer zweifach lÃ?ngeren Wirkungsdauer verfÃ?gbar. Die Wirkung von Wirkstoffen wie Milveterin und Carmoterin, die sich noch im Stadium der Entwicklung befindet, dauert 24 h, so dass das Präparat nur einmal am Tag eingenommen werden muss - eine deutliche Linderung für viele Asthma-Patienten.

Weitere Wissenschaftler arbeiten daran, die Corticoide so zu ändern, dass der wirkliche Bestandteil nur in den tieferen Luftwegen, den Lungen und den Lungenbläschen austritt. Bei Allergikern ist das Immunglobulin lgE erhöht. Bei allergenbedingten Asthmaerkrankungen kommt diesem Körper eine zentrale Bedeutung zu. Zu dem bereits vorhandenen aktiven Bestandteil des Medikaments gibt es noch weitere Stoffe, die spezifisch in den Entstehungsmechanismus von Asthma allergien einwirken.

In der täglichen Praxis sind sie jedoch noch nicht da. Eine weitere Angriffsstelle sind die T-Zellen, die die Immunreaktion mitgestalten. Auf der ganzen Welt wollen Wissenschaftler auch die Funktionen der Immunzellen so verändern, dass die übermäßige Immunreaktion, die bei vielen Betroffenen die Ursache für asthmatische Erkrankungen ist, verlangsamt wird oder ganz fehlt.

Sie alle werden als potentielle Zielmoleküle für neue Medikamente angesehen. Egal ob die Inhibition entzündlicher Nervenzellen wie T-Zellen, eosinophile und neutrophile Granulozyten, Fresszellen oder Mastzelle oder der Einfluss von Kuriersubstanzen wie z. B. Interleukin, Promstaglandin, Histamin, Leukotriene, Neurokinin in alle Bereiche des Entzündungsgeschehens - Medikamente können einwirken. Jedoch ist die Entstehung schwer, oft helfen die Stoffe nur einer kleinen Gruppe von Patienten oder haben Nebeneffekte, die eine weit verbreitete Verwendung vereiteln.

Obwohl die Forschung sehr lebhaft ist, muss man sehen, wann es wirklich neue Asthmamittel gibt, die vielen Betroffenen die gewünschte Erleichterung mit wenigen Begleiterscheinungen einbringen. Langzeitwirkung: Unter den Arzneimitteln erforschen Wissenschafter Präparate mit einer längeren Wirkungsdauer. Damit wird der Patientenalltag wesentlich vereinfacht. Tiefe Wirkung: Um die Nebenwirkung von Cortisonsprays zu verringern, wird daran gearbeitet, dass die aktiven Inhaltsstoffe nur in den tieferen Luftwegen austreten.

In dem komplizierten entzündlichen Prozess der Atemwege gibt es viele Orte, an denen neue Medikamente angegriffen werden können. Allerdings haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Probleme in ihrer Entstehung, wie z.B. schwere Seiteneffekte.

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