Asthma Lungenfunktionstest Werte

Werte des Asthma-Lungenfunktionstests

Beim Asthmaanfall kann das zunächst nur geringfügig erschwerte Atmen, Husten oder Keuchen zu ernsthafter Atemnot führen. Der Verdacht auf Asthma besteht in einem ausführlichen Gespräch (Anamnese), einer körperlichen Untersuchung und Messung der Lungenfunktion (Peak-Flow-Messung und / oder Spirometrie). Die guten Werte sagen noch nicht, dass es kein Asthma gibt. "Das Asthma ist durch unterschiedliche Schweregrade gekennzeichnet", sagt Schneider. Aber beide sagen nur etwas über den Grad der Obstruktion aus, aber nichts über die Intensität des asthmatischen Prozesses, also die Entzündung selbst.

Lungenfunktionsprüfung bei Asthma

Bronchialasthma ist eine chronische Entzündungserkrankung der Atmungsorgane mit Obstruktionen, Anfällen und Krämpfen der Lungen. Bronchialasthma kann verschiedene Gründe haben, so dass ein Allergieasthma von einem nicht-allergischen Asthma unterschieden werden kann. Das ist sowohl in der Diagnose als auch in der Behandlung wichtig.

Bei den meisten Menschen gibt es jedoch gemischte Formen beider Arten von Asthma, bei denen das Asthma bei Kinder häufig allergische Reaktionen auslöst. Bei Erwachsenen dagegen kommt es häufig zu einer nicht allergenen Erkrankung. Zu den Allergenen, die Asthma verursachen können, gehören zum Beispiel Blütenstaub oder andere Umwelteinflüsse. Die Entwicklung der nicht-allergischen Asthmaform wird von mehreren Einflussfaktoren mitbestimmt.

Schließlich hat der Tabakgenuss auch negative Auswirkungen auf die Lungengesundheit und die Entwicklung von Asthma. Beim Asthmatiker kommen drei wesentliche Gründe zusammen, die das Auftreten solcher Asthmaanfälle ausmachen. Zudem zeigt das bronchiale System bei der Asthmatik eine Überreaktivität, die auch durch unterschiedliche Stoffe in der Medizin hervorgerufen werden kann.

Dieser Mangel an Eigenreinigung der Lungen hat zur Konsequenz, dass das Sekret nicht ablaufen kann und dadurch einen Teufelskreislauf ausbildet, in dem die Lungen immer mehr schlecht und fehl am Platz sind. Inzwischen gibt es diverse Untersuchungen zur Bestimmung der bei Asthma verwendeten Lungenfunktionen. Im Folgenden wird ausführlich auf den Verlauf der einzelnen Lungenfunktionsprüfungen, die zu messenden Parameter und die Bewertung eingegangen.

Bitte beachten Sie auch unsere Asthma-Diagnoseseite. In der Regel sind die klinischen Symptome bereits entscheidend für die Erkrankung. Lungenfunktionsuntersuchungen dienten hier sowohl zur exakten Bewertung der momentanen Funktion der Lungen als auch zur Überwachung des Therapieverlaufs. In der Regel werden unterschiedliche Untersuchungen zur Erfassung verschiedener Lungenparameter vorgenommen.

Nachfolgend werden die aktuellen Vorgehensweisen und ihre Wichtigkeit in der Asthma-Diagnostik kurz vorgestellt: Diese Prozedur ist die Grundlage der Asthma-Diagnostik. Bei dem Spirometrieverfahren atmen die Patientinnen und Patienten über ein Sprachrohr in das Gerät ein und aus. Mit Hilfe der Spyrometrie können unterschiedliche Lungenparameter oder -volumen ermittelt werden.

Bei der Diagnostik von Obstruktionskrankheiten (Erkrankungen, bei denen die Luftwege eingeengt sind, z.B. Asthma) sind die Ein-Sekunden-Kapazität und die Vitalität wichtig. Das Ausatmen ist bei Patientinnen und Patienten mit Obstruktionskrankheiten, einschließlich Asthma der Bronchien, schwierig. Zum besseren Vergleich der Werte wird diese zweite Kapazität auf die Vitalleistung bezogen, die auch in der Spektrometrie bestimmt werden kann.

Ist die zweite Kapazität kleiner als 80% der vitalen Kapazität, deutet dies auf eine Obstruktionsstörung wie Asthma der Lungen. Bei einem ausgeprägten Bronchialasthma sind die Betroffenen in der Regel weniger widerstandsfähig als Menschen ohne Verschluss. Diese Prozedur, auch Körperplethysmographie oder Plethysmographie des Körpers, ist für die Diagnose von Asthma unerlässlich. Sie wird zur endgültigen Feststellung der Behinderung und zur Unterscheidung von Asthma von anderen behindernden Krankheiten eingesetzt.

In Lungenpatienten mit Bronchialasthma führt die Exhalation zu einem erhöhten respiratorischen Widerstand. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf eine Behinderung, da das Ausatmen in diesem Fall schwieriger ist. Der Spitzenflussmesser wird zur Überwachung des Verlaufs der Asthma-Diagnose eingesetzt. Sie ist nicht für den Nachweis einer Asthma-Erkrankung ungeeignet. Dies ist ein Medizinmessgerät, das die max. Fließgeschwindigkeit bei erzwungener Atmung errechnet.

Ein kleiner elektrischer Widerstandswert ist im Rohr des Peak-Flow-Meters integriert, der sich natürlich umso mehr verschiebt, je kräftiger die Atmung des Probanden ist. Dieser Hautausschlag ist bei gesunden Lungen größer als bei Bronchialasthma. Das Spitzenwertmessgerät ist nicht für die Asthma-Diagnose tauglich, da es ein großes Zeitintervall zulässiger Werte gibt.

Die Untersuchung kann in gewissen Abständen während der Asthma-Behandlung durchgeführt werden und erlaubt so einen Vergleich der Werte untereinander oder mit dem besten Wert des Erkrankten. Beispielsweise kann man sehen, ob sich der Gesundheitszustand des Betroffenen durch die Behandlung erholt hat.

Auf Basis dieses Follow-ups kann dann die Behandlung adaptiert werden. Weil Peak-Flow-Meter keine kalibrierten Messinstrumente sind, sollte immer das gleiche Messinstrument zur Überwachung eingesetzt werden. Die Pulsoximetrie ist die letzte Methode zur Diagnose der Lungenfunktion bei Asthma. Beim Asthmatiker kann diese Sauerstoff-Sättigung reduziert werden, da die Atemwege und vor allem die Kohlendioxidausatmung schwieriger sind.

Für generelle Hinweise zum Vorgehen bei einem Lungenfunktionstest siehe Lungenfunktionstest. Der Peakflow-Messer kann dann zur Überwachung des Verlaufs von Asthma dienen und sehr nützlich sein, um die optimale Behandlung zu ermitteln. Pulsoximetrie liefert Aussagen über die Sauerstoff-Sättigung des Arterienblutes, die bei Lungenkrankheiten wie Asthma reduziert werden kann.

Mehr zum Thema