Asthma durch Medikamente

Durch Medikamente verursachtes Asthma

Langfristige Nebenwirkungen von Kortison befürchten viele Menschen. Deshalb werden zunehmend entzündungshemmende Medikamente in der Behandlung eingesetzt. Ausschlaggebend ist neben der entzündlichen Schwellung die chronische Verengung der kleinen Bronchien durch Kontraktion der Bronchialmuskulatur. Entlastungsmittel (Betamimetika, Anticholinergika, Theophyllin) sind schnell wirkende Asthmamedikamente. Das Asthma ist gegenüber Acetylsalicylsäure (ASS) intolerant.

Nebenwirkungen von Arzneimitteln bei Asthma und KOPD

Kardiovaskuläre Krankheiten und Atemwegserkrankungen und Lungenerkrankungen kommen oft zusammen vor. Schätzungen zufolge sind 20 % der Menschen in der Bundesrepublik an hohem Blutdruck und 5-10 % an chronischer Herzinsuffizienz erkrankt. Dabei ist es von Bedeutung, die Wirkungen von Arzneimitteln, die vorzugsweise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Einsatz kommen, auf die Atmungsorgane und die Lungen zu wissen und - auch andersherum - die ungewollten Wirkungen von Arzneimitteln, die Teil der Grundtherapie bei Atem- und Lungenerkrankungen sind, auf den Blutkreislauf und das Blut.

Beta-Blocker bei koronarer Herzkrankheit, hohem Blutdruck und Herzinsuffizienz können zu einer Verengung der Luftwege beitragen. Asthmapatienten mit Bronchialasthma können als Ergebnis einer Beta-Blocker-Therapie einen lebensbedrohlichen Asthma-Anfall entwickeln. Deshalb sollten Beta-Blocker bei Asthma unterlassen werden. Gleiches trifft auf den Gebrauch von Beta-Blockern in Tropfenform zur Glaukombehandlung zu.

Die Verwendung von herzspezifischen Beta-Blockern ist bei Patientinnen mit chronischer Herzinsuffizienz gerechtfertigt, wenn sie zur Therapie von Herzinfarkten und schweren Myokardinsuffizienzen verwendet werden. Oftmals wird die Lebensdauer von COPD-Patienten durch eine Herzkrankheit beeinflusst, die durch Beta-Blocker begünstigt wird. Ein leichter Anstieg der Atemwegsverengungen kann unter Beta-Blockade entstehen, kann aber oft gut mit Arzneimitteln zur Therapie von Atemwegsobstruktionen behandelt werden.

Oft werden ACE-Hemmer bei hohem Blutdruck und/oder Herzinsuffizienz eingenommen. Bei bis zu 10% der Betroffenen kann dies zu Erkältungskrankheiten fÃ?hren. Die durch den ACE-Hemmer verursachten Beschwerden können durch den Austausch der ACE-Hemmer durch blutdrucksenkende Medikamente mit ähnlicher Wirkung eliminiert werden. Für die Therapie von erhöhten Blutfettwerten werden oft so genannten Statinen verwendet, die bei chronisch kardiovaskulären Erkrankungen eine recht positive Wirkung haben und daher für COPD-Patienten unschädlich sind.

Amiodarone, das antiarrhythmische Mittel, das öfter bei Herzflimmern mit unregelmäßigen Herzschlägen eingesetzt wird, verursacht bisweilen entzündliche Änderungen in der Lungen, die zu Kurzatmigkeit führen können. Deshalb sollte die Funktion der Lungen vor und während der Behandlung mit diesem antiarrhythmischen Mittel gesteuert werden. Bronchodilatoren (Bronchodilatatoren), besonders Beta-2-Sympathomimetika, Anticholineralgika und Theophylline, werden bei Atemwegsverengungen wie Asthma und chronischer Bronchitis eingesetzt.

Unter diesen drei Kategorien trägt Théophyllin das größte Nebenwirkungsrisiko. Theophylline hat eine kleine Therapiebreite - d.h. die für eine positive Wirkung von Theophylline notwendige Dosierung ist nicht weit von derjenigen entfernt, die schädliche Wirkungen verursachen kann - und da die Gesamtwirkung von Theophylline bei Erkrankungen der Atemwege relativ niedrig ist, sollte Theophylline nicht als Mittel der ersten Wahl bei Asthma und chronischer Herzinsuffizienz eingenommen werden.

Bei Verwendung von Théophyllin sollten die Blutwerte gemessen werden, um festzustellen, ob die Verabreichung innerhalb des Therapiebereichs ist. Kurzwirksame und lang wirksame Beta-2-Sympathikomimetika können bei Asthma und chronischer Herzinsuffizienz zu einem rascheren Herzrhythmus beitragen. Die Medikamente sind in der gewohnten Dosierung für gesunde Herzpatienten oder für Patientinnen mit einer stabilisierten Herz-Kreislauf-Erkrankung harmlos.

Mit unerwünschten Effekten, besonders bei zu schnellen Herzschlägen, ist bei Patientinnen mit einer Tendenz zu solchen Arrhythmien, bei Patientinnen mit akutem Herzinfarkt und akutem Herzinfarkt zu rechnen. Daher ist bei der Anwendung von Beta-2-Sympathikomimetika bei diesen Patientinnen vorsichtig vorzugehen. Zu beachten ist, dass Beta-2-Sympathikomimetika manchmal zu einem Rückgang des Kaliumgehalts und damit zu Arrhythmie beitragen können.

Diese Stoffe können bei Patientinnen und Patienten ohne akuten Herzinfarkt oder akuten Herzrhythmusstoß oder Myokardinsuffizienz in den gängigen Darreichungsformen als harmlos klassifiziert und eingesetzt werden.

Auch interessant

Mehr zum Thema