Arznei gegen Grippe

Grippemittel

In der Apotheke gibt es eine gute Beratung bei Erkältung oder Grippe. Für die Behandlung der Influenza gibt es zahlreiche Medikamente, die in der Apotheke erhältlich sind. Das Medikament ist eines der wichtigsten Mittel im Frühstadium der Grippe.

Grippemedikamente: Was ist zu berücksichtigen?

In den Apotheken gibt es eine Vielzahl von Medikamenten zur Behandlung von Erkältungen. Dr. med. Wolfgang Harttmann, Vorsitzender der Berufsgenossenschaft der Kinderärzte und Jugendlichen, wird die Frage beantworten, wann eine Tablette einzunehmen ist und was für Säuglinge und Kleinkinder besonders wichtig ist. Ab wann ist es ratsam, bei Grippe oder Erkältungen Arzneimittel aus der Pharmazie zu nehmen?

Dr. med. Wolfgang Hartmann: Für das Kind gilt: Wenn der Allgemeinzustand eines Menschen eindeutig gestört ist und er zusehends erkrankt. Dr. med. Wolfgang Hartmann: Diese Substanzen können bei Säuglingen ein Reye-Syndrom auslösen. Säuglinge und Kleinkinder, die an einer Erkältung leiden, können schlecht durchatmen. Worauf sollten Sie bei der Einnahme von Arzneimitteln aus der Klinik achten?

Dr. med. Wolfgang Hartmann: Die abschwellenden Nasen-Tropfen sollten nur kurzzeitig angewendet werden, wenn das Kind durch die fehlende Möglichkeit, beim Essen oder im Schlaf durch die Schnauze zu beatmen, schwer beeinträchtigt ist. Diese sollten höchstens 5 Tage verwendet werden, dann empfiehlt sich eine Pausenzeit von mind. 1 Jahr.

Im Falle einer Entzündung des Mittelohres ist die Anwendung von abschwellenden Tropfen nach wie vor Teil des Therapiestandards. Dr. med. Wolfgang Hartmann: Nach Angaben der Kinderpneumologen gibt es bisher weder wissenschaftliche Belege für die Wirkung von Hustensaft noch für die Wirkung eines erhöhten Trinkvolumens. Es ist jedoch wichtig, dass das Rauchen in der näheren und weiteren Umgebung unterbleibt.

Ab wann sollten antibiotische Mittel eingenommen werden? Dr. med. Wolfgang Hartmann: Die Indikation für ein Antibiotikum ist nur in Ausnahmefällen gegeben. Beim Verabreichen von antibiotischen Mitteln ist auf eine ausreichende und lange Dosis zu achten, um die Bildung von Resistenzen zu verhindern.

Beschwerden

Influenzapatienten sollten sich zuhause gut erholen und bei Krankheit frühzeitig einen Hausarzt aufsuchen. Allerdings sollten alle Patientinnen und Patienten mit einem Risikofaktor so schnell wie möglich von einem Facharzt behandelt werden, vorzugsweise sobald die ersten Symptome der Grippe auftauchen. Wenn ein ernsthafter Grippeverlauf vermutet wird oder ein erhöhter Grad eines ernsthaften Verlaufs vorliegt, wird der behandelnde Arzt über eine anti-virale Behandlung nachdenken.

Die Labordiagnostik ist bei schweren Symptomen hilfreich, sollte aber den Therapiebeginn nicht aufhalten. Der Therapiefortschritt sollte nach Vorlage des Laborbefundes angepaßt werden, da Neuraminidase-Inhibitoren bei Patienten mit Asthma Attacken induzieren. Die Resistenz von Grippeviren gegen Neuraminidase-Inhibitoren ist noch verhältnismäßig gering und hängt vom Virentyp oder Untertyp ab.

Am wahrscheinlichsten sind sie im Zuge einer zu geringen oder zu langen Therapiedauer, z.B. im Zusammenhang mit einer schwerwiegenden Krankheit. Resistenzen gegen Virostatika werden sowohl international von der World Health Organization (WHO) als auch landesweit vom Nationalen Influenza-Referenzzentrum (NRZ) beobachtet. In unkomplizierten Fällen kann die Grippebehandlung bei nicht zu den Risiko-Gruppen gehörenden Menschen vor allem zur Symptomlinderung eingesetzt werden.

Schmerz- und Fieberpräparate wie z. B. die Tabletten für Parazetamol, Ibuprofen bzw. Acetylsalicylsäure (ASS) können bei Schmerzen der Gliedmaßen, Kopfweh und hohem Fieber einnehmen. Daher wird das Präparat am häufigsten bei Kleinkindern eingesetzt. Ein Grippepatient sollte sich auch um das Pflegebett kümmern, um seine Kraft zu erhalten und viel zu saufen. In der Regel verschreibt der behandelnde Arzt antibakterielle Arzneimittel (Antibiotika) gegen mögliche Folgeinfektionen mit dem Bakterium.

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