Apnoe Therapie

Die Apnoetherapie

Dadurch steigt der Atemwegsdruck beim Atmen, was (zumindest) den Zusammenbruch der obersten Luftwege im Laufe des Schlafes, auch beim Einatmen, verhindern soll. In der Tat, in einer Untersuchung von AHI, ermöglichten diese Nasenklappen eine Reduzierung von 24,8 auf 14,2. Außerdem wurde das Snoring von 26,9% auf 9,4% des Nachtschlafs gesenkt und die Betroffenen waren am Tag weniger müd.

Diese Therapie ist jedoch nicht ganz billig: Es sind Einweg-Ventile, und zehn Übernachtungen sind 20 Euro wert - vielleicht mehr als eine Reisealternative, aber keine Dauerkur. Mit einer einfachen Nasenbrille mit hoher Durchflussmenge (20 Liter/Minute) wird auf 32 bis 33 C erhitzte Atemluft in die Nase blasen.

Zudem ist die Atemmaske, mit der viele Betroffene Schwierigkeiten haben, nicht mehr notwendig. Diese offene Beatmungsmethode erzielt jedoch keinen so großen Anpressdruck. Die Therapie ist nur bei einigen Gruppen von Patientinnen effektiv, und zwar bei Schlafapnotika mit einer leichten Atemwegserkrankung, die keine Apnoen, sondern Hypopnoe haben.

Der ausgeübte Blutdruck kann bei solchen Patientinnen und Patienten sogar ein weiteres Schließen der Luftwege vereiteln. Von der Therapie profitieren alle, die besonders viele Atmungsstörungen im REM-Schlaf (die Ruhephase mit lebendigen Traumen und raschen Augenbewegungen) und viele Hypopnoeerscheinungen haben. TNI funktioniert bei zentraler Apnoe nicht; außerdem sind Langzeitstudien notwendig, um die Anwendungsbereiche und den medizinischen Nutzwert präziser zu sichern.

Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist eine Frage der Verhandlung. Die automatisierte CPAP-Therapie, die Verstopfungen nur bei Bedarf beseitigt, wurde bereits diskutiert - der allgemein geringere Blutdruck, der sich der jeweiligen Atemsituation anpasst, wird von vielen Patientinnen und Patienten positiv wahrgenommen. Ein weiteres Hilfsmittel für die Schlafapnotik sind Einrichtungen mit Weckphasenerkennung, die den Schlafdruck im wachen Zustand reduzieren.

Für viele Betroffene ist dieser Stress besonders bei längerem Aufwachen unerfreulich und macht es ihnen schwer, wieder einzuschlafen. Bei Geräten mit SensAwake Technologie von SensAwake? von Fischer & Paekel "merkt" man, dass der Patient durch die unregelmäßige Beatmung des Betroffenen aufgewacht ist und reduziert dann in Windeseile den Unterdruck. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass die Messgeräte 61,2% aller langen Aufwachphasen erfassen.

Dadurch wird der Komfort und die Akzeptanz der Therapie erhöht und können Therapieabbrüche verhindert werden. Wenn Sie also Ihre CPAP-Therapie nicht mit dem besten Willen der Welt bewältigen können oder sie wenigstens so unerfreulich finden, dass Sie Ihr Instrument lieber in eine Kurve stecken, können C-Flex und SensAwake eine bestimmte Therapieentlastung einbringen. Besonders Patientinnen und Patienten mit leichter Schlafapnoe sollten, wenn sie Schwierigkeiten mit der CPAP-Therapie haben, aber auch ihren behandelnden Arzt nach anderen, weniger stressigen Behandlungsoptionen aufsuchen.

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