Apnoe Operation

Chirurgie der Apnoe

Dies gilt auch für die Kieferchirurgie bei Schlafapnoe. Geschnarcht, Apnoe und Schlafmedizin - CPAP Maske versus Chirurgie? Die Knochen haben kein Schmerzempfinden, daher ist die Operation schmerzfrei. Eine Operation kann in einem solchen Fall helfen. stoppt das Schnarchen für immer;

sorgt für erholsamen Schlaf; überwindet Tagesmüdigkeit; heilt Schlafapnoe dauerhaft.

Möglichkeiten zu gesundem Schlaf: Wenn Schlafapnoe Patienten behandelt werden

Die Krankheitsbilder der Apnoe werden der Bevölkerung nach und nach bekannt. Mittlerweile ist auch bekannt, dass die nächtliche Atmung (sog. hinderliche Schlafapnoe) mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden ist. Inwiefern kommen Anästhesie und Apnoe miteinander aus? Im Gespräch mit PD Dr. med. Georg Nilius, Oberarzt der HELIOS Kliniken Hagen-Ambrock, einer Spezialklinik für Atemwegserkrankungen.

Patientinnen und Patienten mit dem obstruktiven Schlaf-Apnoe- Syndrom haben ein gesteigertes Komplikationsrisiko für das Herz-Kreislauf-System und die Atmungsorgane. Parkinson Dr. Nilius: Der nächtliche Sauerstoffmangel in der Schlafapnoe führt zu einem erhöhten Verkalkungsrisiko der Blutgefäße und damit zu Schlaganfällen und Herzinfarkten. Weil jede in den folgenden Tagen vorgenommene Operation in der Regel das Herzinfarktrisiko steigert, sind Schlafapnoe-Patienten von diesen Gefahren besonders betroffen.

Unglücklicherweise summieren sich solche Gefahren nicht nur, sondern multiplizieren oft unterschiedliche Gefahren wie nächtlicher Sauerstoffmangel und chirurgischer Stress. Die geänderten Anatomien im Halsbereich stellen auch ein gewisses Risiko dar - d.h. der Zugriff auf die Atemwege ist bei einer Operation etwas schwieriger.

Im Falle einer Anästhesie ist dieses Sicherheitsrisiko oft durch die verabreichte Medikation und den Stress der Operation verstärkt. Dr. Nilius: Nein, und bisher gab es nur vereinzelt naturwissenschaftliche Grundlagen. In den vergangenen Jahren haben Ärzte jedoch klinische Prüfungen vorgenommen, die belegen, dass ein höheres Sicherheitsrisiko besteht.

In der Narkose können durch die kontinuierliche Beobachtung des Pflegebedürftigen Störungen unmittelbar festgestellt und beseitigt werden. Welche postoperativen Richtlinien gibt es für die Behandlung von Schlafapnoen? Dr. Nilius: Diese Fragestellung muss ich allerdings auch abstreiten. Wird dort keine CPAP-Wiederbelebungshilfe verabreicht und es kommt zu einem Sauerstoffmangel, wird dieser frühzeitig festgestellt.

Aber was passiert, wenn der Pflegebedürftige wieder auf der normalen Station ist und keine CPAP-Unterstützung hat? Dr. Nilius: Auch wenn (z.B. in einem Aufwachraum) ein Sauerstoffmangel frühzeitig erkannt wird, besteht ein gewisses Sicherheitsrisiko - jeder Sauerstoffmangel ist gefährlich. Ein chirurgischer Eingriff und postoperativer Streß erhöht das Blutgerinnselrisiko, das später zu einem Infarkt oder Hirnschlag führen kann.

Es ist bekannt, dass einige Patientinnen und Patienten während bestimmter Phasen des Schlafes (z.B. während des REM-Schlafes) einen besonders ausgeprägten Sauerstoffmangel haben, der in den ersten Tagen nach der Anästhesie wahrscheinlich zunehmen wird. Daher gibt es verschiedene Ursachen für die Annahme eines höheren Risikos nach einer Operation. Angenommen, der Narkosearzt versorgt einen Patient mit einer obstruktiven Schlafanfall.

Aber was, wenn der Betroffene selbst noch nicht weiss, dass er an einer Apnoe erkrankt ist? Alle chirurgischen Kandidaten müssen dann in der Vorabendphase der Operation mittels Pulsoximetrie untersucht werden. Dr. Nilius: Ja, das mag eines Morgens der Fall sein, aber ich denke, es ist deutlich früher als geplant. Die Patientin darf ihre Apnoe nicht aus falschem Schamgefühl melden, und der Narkosearzt darf sie nicht nach diesem Zustand fragen, so dass die Patientin ihre CPAP-Therapie nach der Operation oft nicht anwendet.

Daher wäre es ein erster Ansatz, dass alle Menschen mit schwerer Schlafapnoe nach der Operation konsistent im Umgang mit ihrem CPAP-Gerät geschult werden. Im zweiten Verfahrensschritt lohnt es sich sicherlich, darüber nachzudenken, ob auch der Patient vorab untersucht werden sollte. Die meisten Operationen mit Intubationsanästhesie werden in ambulanter Behandlung ausgeführt und die Patientinnen und Patienten werden am Folgetag oder sogar unmittelbar nach der Operation wieder freigelassen.

Darf eine solche Operation mit "Vollnarkose" auch bei Schlafapnoepatienten durchgeführt werden? Dr. Nilius: Ich denke, dass bei einem Schlafapnoepatienten die Möglichkeit einer ambulanten Operation besonders sorgfältig geprüft werden muss. In der Regel kann man nicht so weit gehen, die ambulanten Eingriffe zur Schlafapnotik prinzipiell zurückzuweisen, aber man sollte diese Krankheit im Voraus abwägen.

Zum einen muss man sich gut überlegen, welche Narkosemittel verwendet werden sollen, denn es gibt sicherlich Narkosemittel, die mehr Apnoen verursachen können als andere. Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass Schlafapnoe-Patienten sich auch des gestiegenen Risiko bewußt sein müssen, und es muß deutlich gemacht werden, ob sie zuhause gut versorgt sind.

Wohnt der Kranke allein oder gibt es einen Ehegatten? Kennt Ihr Gesprächspartner das Problem der Schlafapnoe und kann auch dafür sorgen, dass der Pflegebedürftige die Atemschutzmaske wieder auflegt, wenn er sie im Schlafen abtrennt? Bei guten häuslichen Verhältnissen kann ein Schlafapnoepatient sicherlich auch ambulant operiert werden, aber der Anästhesist sollte über seine schlafbezogenen Atmungsstörungen im Vorfeld aufgeklärt werden.

Dr. Nilius: Ich möchte selber kritisch feststellen, dass wir unsere Patientinnen und Patienten oft auch nicht genügend darüber aufklären. Ich denke, wir müssen hier mehr erziehen. Natürlich müssen auch die Schlaflabors darauf hinweisen, und die Anästhesisten sollten ihre Patientinnen und Patienten stets nach dem Vorhandensein einer schlafbedingten Atemwegserkrankung fragen. Auch hier sind die Patientinnen und Patienten aufgefordert, sich über dieses Themengebiet zu unterrichten.

Hier sind, wie ich meine, Selbsthilfeorganisationen von großer Wichtigkeit. In der Regel bekommen die Patientinnen vor der Operation Sedativa (z.B. Benzodiazepine), um die Ängste zu mildern. Dies ist bei Schlafapnoepatienten nicht indiziert. Parkinson Dr. Nilius: Ich weiss nicht, ob Sie so weit gehen können, dass ein Benzodiazepin immer gegenläufig ist.

Es ist wichtig, sich des Problemes bewußt zu sein, daß sich die Apnoen durch die Verwendung von Benzodiazepinen verschlechtern können. Je nachdem, wie sicher ein Pflegebedürftiger seine Gesichtsmaske tragen kann, und je nach der Besorgnis, die durch die anstehende Operation entsteht, kann manchmal ein helleres Präparat aus Benzodiazepin verwendet werden. Können Schlafapnoepatienten Probleme bei der Einleitung der Anästhesie haben, z.B. bei einer Maskenanästhesie, bei der die Sauerstoffzufuhr durch den Verschluß der Mund- und Rachenmuskulatur gestört werden kann?

Parkinson Dr. Nilius: Abhängig von der individuellen Verfassung kann die Einführung der Anästhesie in der Schlafapnoetik sehr schwierig sein. Ein Schlafapnoe Spezialist als Patient ist meiner Meinung nach für die intubative Behandlung durch den Narkosearzt im ersten Trainingsjahr sicher nicht zu haben. Bei der Einführung des Anästhetikums sollte der Narkosearzt besonders vorsichtig sein. Also sollte er wissen, dass er es mit einem Schlafapnoepatienten zu tun hat und sehen, ob es irgendwelche anatomischen Schwierigkeiten gibt?

Dr. Nilius: Exakt. Bereits am Anfang der Anästhesie muss der Anästhesist besonders aufpassen. Was ist nach der Operation? Dr. Nilius: Das ist richtig. In manchen Fällen ist man jedoch wegen schwerer Schmerzzustände dazu verpflichtet, Opiate zu verwenden; dann muss der Betroffene besonders stark beobachtet werden und benötigt unbedingt seine Gesichtsmaske. Dies ist sicher keine ambulante Operation und kann unter Umständen auch allein mit einem kräftigen schmerzstillenden Mittel nach Haus gebracht werden.

Wie können eventuelle Beschwerden bewältigt werden, wenn kein Narkosearzt vorhanden ist? Dr. Nilius: Der große Vorzug von Propofol ist seine sehr geringe Wirkungsdauer: Schon nach wenigen Augenblicken, teilweise sogar schon nach wenigen Augenblicken, ist die Wirksamkeit des Medikamentes ausgeschöpft, so dass ein Pflegebedürftiger sehr schnell erwacht. Dr. Nilius: Ich befürchte überhaupt nicht.

Krankenschwestern sind sich des gestiegenen Risikos einer Schlafapnoe oft nicht bewusst. Dr. Nilius: Der Pflegebedürftige ist auf sein Instrument im Heimbereich abgestimmt, braucht dieses Instrument und es auch. Meiner Ansicht nach gibt es kein juristisches Hindernis, der Betroffene darf sein Instrument verwenden.

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