Antibiotika für Atemwegserkrankungen

Ein Antibiotikum für Atemwegserkrankungen

Was hilft bei welcher Krankheit? Auf verständliche Weise alles über "Bronchitis Antibiotika" erklärt. ("COPD"), Bronchialasthma, Mukoviszidose oder andere Atemwegserkrankungen. Die Therapieerfolge der antibiotischen Behandlung von bakteriellen Atemwegserkrankungen hängen entscheidend von der Wahl einer geeigneten Substanz ab. Erkrankungen der Atemwege sind bei Pferden jeden Alters weit verbreitet.

Die richtigen Antibiotika

Welche Antibiotika helfen bei welcher Erkrankung? Antibiotika funktionieren nicht bei allen Keimen gleich gut, da nicht alle Keime die gleiche Struktur haben. So wirkt Penizillin beispielsweise sehr gut gegen Streptokokken-Gangina, aber keinesfalls Metronid. Dadurch werden Entzündungen mit aeroben Keimen sehr gut unterstützt. Die Ärztin oder der Ärztin verordnet ein gewisses Mittel entweder aufgrund der Symptome und Erfahrungen eines Erregers.

Im Falle von ungeklärten Krankheitserregern, Widerständen und schwerwiegenden Infekten verwendet der Mediziner eine Zellkultur, um den Krankheitserreger exakt zu eruieren. Hier wird das Mittel spezifisch gegen eine gewisse Art von Keimen auserwählt. Breitband-Antibiotika (z.B. Aminoglycoside, Macrolide, Cephalosporine, Tetrazykline, Breitband-Penicilline) bekämpfen eine verhältnismäßig große Anzahl von Bacteria.

Diese sollten jedoch nur verwendet werden, wenn eine Behandlung mit Schmalbandantibiotika nicht möglich ist, z.B. bei schwerwiegenden gemischten Infekten mit mehreren Bakteriellen. Um die Resistenzentwicklung zu bremsen, sollten bei einer Infektion mit bestimmten Einzelerregern Schmalbandantibiotika vorgezogen werden, die spezifisch gegen das krankheitserregende Bazillus sind.

Welches Antibiotikum hilft bei Lungenentzündungen?

Vor allem in den kalten Monaten erleiden viele Menschen grippeähnliche Infektionen. Mit der Zeit können diese auch die untere Luftwege beeinträchtigen und eine Lungenentzündung verursachen. Für die Betroffenen geht dies oft mit einem klaren Krankheitsempfinden und einem starken Erkältungshusten Hand in Hand, weshalb oft ein Hausarzt hinzugezogen wird. Hier verschreiben Mediziner sehr oft Antibiotika, obwohl in bis zu 90% der FÃ?lle eine bronchiale EntzÃ?ndung durch ein Virus verursacht wird und daher nicht auf Antibiotika Ansprechen kann.

Die Lungenentzündung führt zu einer Lungenentzündung - der Bronchiale. Sie wird meist durch eine Virusinfektion verursacht, die meist von den obersten Luftwegen in die tieferen Luftwege abstammt. Deshalb haben die meisten Betroffenen eine häufige Atemwegsinfektion, bevor sich eine Lungenentzündung entwickelt. Bakterium ist auch ein möglicher Auslösefaktor für eine Lungenentzündung, aber wesentlich weniger verbreitet als ein Virus.

Lediglich etwa jede zehnte Lungenentzündung wird durch Keime verursacht. Es ist jedoch möglich, dass zu einer bisher reinen Virusbronchitis eine Bakterienbesiedelung kommt. Die Tatsache, dass die Schleimhäute der Lungen von den Erregern befallen werden, macht sie durchlässig und kann dann auch als Eintrittspunkt für Keime fungieren. Eine Lungenentzündung ist auch dann einfacher, wenn die Luftwege bereits durch eine Grundkrankheit vorbeschädigt sind, z.B. bei chronischer obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD), Bronchialasthma, zystischer Fibrose oder anderen Atemwegserkrankungen.

Außerdem kann die Lungenentzündung durch Luftschadstoffe, sehr kalt oder trocken, heiße und reizende Gase verschlimmert werden. Die Lungenentzündung verheilt in der Regel innerhalb weniger Tage. Die meisten Bronchien werden durch Virusinfektionen verursacht, daher werden Antibiotika nicht empfohlen. Wenn jedoch ein antibiotisches Mittel bei bakterieller Lungenentzündung oder schwerwiegenden Grundkrankheiten des Betroffenen verwendet wird, dauert die Verabreichung in der Regel fünf bis sieben oder sieben bis zehn Tage, je nach ausgewähltem Mittel.

Der Leitfaden zur Behandlung der chronischen Lungenentzündung sieht in der Regel keine antibiotische Behandlung vor, da die meisten Infektionskrankheiten durch Bakterien verursacht werden und Antibiotika keinen Einfluss auf diese haben. Der Grund, warum Mediziner ihren Patientinnen und Patienten trotz dieser Befunde Antibiotika verschreiben, liegt nach den Richtlinien in der Vermutung von Patientenerwartungen seitens der Mediziner.

Es gibt aber auch Bronchitisfälle, bei denen eine antibiotische Therapie nützen kann. Antibiotika-Therapie kann auch verwendet werden, um bakterielle Superinfektionen zu verhindern. Wenn der Verlauf der Erkrankung länger als eine ganze Weile andauert, kann auch eine antibiotische Therapie von Fall zu Fall in Betracht gezogen werden. In den meisten FÃ?llen haben Antibiotika keine klinischen Verbesserungen bei der Behandlung von LungenentzÃ?ndungen zur Folge, da sie nur gegen Keime vorgehen.

Allerdings wird die meiste Lungenentzündung durch einen Virus verursacht, so dass Antibiotika vollkommen unbrauchbar sind. Statt dessen werden Bronchitispatienten besser mit Hilfe von Mitteln zu Hause aushelfen. Zum Beispiel sollten Sie genug Alkohol zu sich nehmen, um das viskose Sekrete in den Luftwegen zu verflüssigen und so den Husten zu mildern. Hustenstills sind nicht zwangsläufig angebracht, da das Aushusten des Schleimes zur Reinigung der Luftwege diente.

Der Hustenreiz verhindert, dass das ansteckende Sekrete aus den Atmungsorganen entfernt wird und kann die Heilung der Lungenentzündung aufhalten. In der Regel heilen die Bronchien innerhalb weniger Wochen ab. Antibiotika-Therapie, die bei Virusinfektionen nicht wirkt, kann zu unangenehmen Konsequenzen führen.

Auch Antibiotika vernichten die wohltuenden Keime im Organismus. Weil gerade der Verdauungstrakt viele dieser wertvollen Keime beherbergt, wird die Darmpflanze oft stark durch Antibiotika beeinträchtigt. Bei einigen Patientinnen kommt es in der Folge zu Darmerkrankungen mit krankheitserregenden Keimen (z.B. Cytostridium difficile) oder Pilzbefall im Genital-/Analbereich. Mit unnötigen Antibiotika-Therapien können Keime einen Abwehrmechanismus gegen Antibiotika aufbauen und bei der Nachbehandlung gegen dieses Mittel widerstandsfähig sein.

Sollte der Betroffene zu einem bestimmten Termin tatsächlich ein Mittel benötigen, ist es möglich, dass dies nicht mehr funktioniert. Es ist daher unerlässlich, unnötige Antibiotika-Rezepte in der Arztpraxis zu vermeiden. Die Virusbronchitis ist in der Regel so lange infektiös, wie der Betroffene aushustet. Antibiotika wirken nicht gegen das Virus und reduzieren das Infektionsrisiko bei viraler Lungenentzündung nicht.

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