Antibiotika bei Akuter Bronchitis

Ein Antibiotikum gegen akute Bronchitis

Schlussfolgerung: Die Gabe von Antibiotika ist bei akuter Bronchitis nicht notwendig eine bakterielle Infektion gilt als eitriger Auswurf. Ein Antibiotikum und ein Phytotherapeutikum gegen akute Bronchitis. Akute Bronchitis ist in den meisten Fällen eine Viruserkrankung, daher sind in dieser akuten Phase in der Regel keine Antibiotika wirksam. Akute Bronchitis ist eine Infektion der unteren Atemwege. Antibiotika sind bei akuter Bronchitis oder akuter Rhinosinusitis nicht indiziert.

Akut Bronchitis

Bei der Behandlung der akute Bronchitis ist es ein häufiger Irrtum, dass Antibiotika auch bei viraler Bronchitis verordnet werden. Antibiotika wirken jedoch überhaupt nicht gegen Virus. Weiteres Problem: Die Antibiotikaresistenz steigt durch unnötige Antibiotika-Therapien an. Daher wird der Doktor, bevor er ein Antibiotikum verschreibt, beweisen, dass es wirklich eine Bakterie ist.

Ein gelblicher oder grünlicher Auswurf ist kein ausreichender Hinweis auf eine Erkrankung. Auch eine durch einen Virus verursachte akut auftretende Bronchitis kann zu einer Entfärbung des Sputums beitragen. Ist klar, dass der Betroffene an einer schweren Bakterienbronchitis erkrankt ist, ist der Gebrauch von Antibiotika einleuchtend.

Antibiotika können nicht eingesetzt werden, um Sekundärinfektionen (auch Superinfektionen genannt) zu verhindern, bei denen der Betroffene neben der Vireninfektion mit Keimen angesteckt wird. Antibiotika wirken jedoch gegen eine bestehende bakterielle Folgeinfektion, die sich neben der akute virale Bronchitis ausbildet. Die Lungenentzündung erfordert eine frühzeitige antibiotische Therapie.

AKUT RESPIRATORISCHE INFEKTIONEN

Dadurch wird die Verschreibung von Antibiotika gefördert. Antibiotika sind bei akuter Bronchitis oder akuter Rhinoskopie nicht indiziert. Akut respiratorische Infektionen werden hauptsächlich durch das Virus verursacht, die Komplikationsrate ist gering und das Risiko einer bakteriellen Resistenz gegen Antibiotika ist hoch, unterstreichen die Verfasser einer Cochrane-Studie zur Behandlung der akuten Nashörner. Auch die unerwünschte Wirkung von Antibiotika sollte nicht vernachlässigt werden (1).

Internationale Übereinstimmung: Auf Antibiotika weitestgehend verzichtet! In den USA empfiehlt der Hausarzt, innerhalb der ersten Wochen keine Antibiotika gegen leichte bis mittelschwere Entzündungen zu verschreiben, basierend auf Meta-Analysen der letzten zehn Jahre. Die Häufigkeit von Folgeerkrankungen und Rückfällen von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen ist unabhängig davon, ob Antibiotika oder Plazebo verwendet werden.

Allerdings sind Nebenwirkungen, insbesondere Durchfälle, bei einer Antibiotikatherapie um 80 % häufiger (2). Der Verzicht auf Antibiotika spiegelt sich auch in den Richtlinien Deutschlands und Europas wider (3, 4, 5, 6). Einer der Gründe, warum ein Patient vorzeitig nach Antibiotika fragt, ist, dass er die normale Zeitdauer einer virusbedingten Atemwegsinfektion und zum Beispiel die Zeit, die er braucht, um seinen Erkältungshusten zu beseitigen, nicht richtig einschätzt.

In der akuten Bronchitis vergehen im Durchschnitt 18 Tage, bis der akute Reizhusten vollständig abklingt. Häufig gehen die Betroffenen jedoch davon aus, dass sich die Symptome bereits nach etwa einer Woche bessern sollten. An dieser Stelle steigt die Nachfrage nach Antibiotika. Diese werden oft verschrieben, wie eine Amerikaneruntersuchung jetzt gezeigt hat.

Es ist auch zu wissen, dass akuter Schnupfen über die Zeit der Virusinfektion hinweg anhalten kann, da die Bronchialschleimhaut vorübergehend reizbarer ist. Präklinische Untersuchungen haben schleimlösende, sekretorische und sekretmotorische Wirkung für Myrtol®*), entzündungshemmende, antibakterielle und bronchospastische Wirkung gezeigt. Bei akuter Bronchitis geht der störende Reizhusten mit dem Pflanzentherapeutikum rascher zurück als mit der Placebo-Therapie.

Dies wurde nun durch eine kürzlich veröffentlichte Studie zum Einsatz von Geomyrtol®forte bestätigt (8). Bei 413 Patientinnen und Patienten mit akuter Bronchitis wurden entweder vier Softkapseln mit 300 Milligramm des Pflanzenwirkstoffs oder vier Placebo-Weichkapseln für zwei Wochen verabreicht, die zufällig und doppelt blind pro Tag verabreicht wurden. Nach nur einer einzigen Schwangerschaftswoche konnte die Anzahl der Hustenattacken bei Patientinnen, die mit dem Präparat behandelt wurden, um 62,1% gesenkt werden, deutlich mehr als in der Placebogruppe (49,8%, p < 0,0001), Abb. 2.

Der Anteil der Befragten in der verum group war nach zwei Schwangerschaftswochen deutlich höher (p = 0,0002): 90% der Befragten wurden für gesünder oder besser befunden. Die Schwere der Bronchitis (BSS) ging in der Myrtol®-Gruppe rapide zurück und war jederzeit deutlich niedriger als in der Placebogruppe (Abb.1). Das bestätigt die jahrzehntelange Praxiserfahrung mit dem Produkt und die Erkenntnisse aus rund 100 vorklinischen und 27 weiteren Untersuchungen.

Als erwiesen gilt die Wirkung bei akuter und chronischer Bronchitis sowie bei Infektionen der Atemwege und der Nasennebenhöhlen (8).

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