Alveolen

Alejandría

Sie haben die Form von kleinen Bläschen, die dem Lungengewebe ein schwammartiges Aussehen verleihen. Die Bronchiolen haben sack- oder korridorartige Gänge, deren Wände aus dünnen, schalenartigen Wölbungen, den Alveolen, bestehen. Bei den Alveolen handelt es sich um die Anhängsel der Bronchien. Das Alveole (lat. kleine Mulde, Wanne) ist die Zahnhöhle der Zahnwurzel mit dem Parodontium.

Atemluft wird über die Bronchien zu den Alveolen transportiert, in denen der Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlendioxid stattfindet.

dp="mw-headline" id="Definition">1 Définition Définition"mw-headline-Nummer" id="Definition">1 Definition.

Alveolen sind die Funktionselemente der Lungen, in denen der Austausch von Gasen zwischen den Lungen und der Alveolenluft während der Beatmung stattfindet. Im zahnärztlichen Bereich wird der Ausdruck Alveolus für den Zahnlüfter benutzt. Sie haben die Gestalt von kleinen Vesikeln, die dem Gewebe der Lungen ein schwammähnliches Erscheinungsbild verleihen. Diese sind wie Reben um einen Alveolarkanal (ductus alveolaris) gruppiert und bilden Alveolarsäcke (sacculi alveolares), die sich an den Spitzen der Atemwegsbronchiolen anlagern.

Ein einzelner Alveolus hat eine runde bis polygone Basisform und hat einen Außendurchmesser von ca. 50-150 Mikrometer beim Ausatmen und kann bei der Inspiration auf 200-300 Mikrometer aufwachsen. Die Zahl der Menschen wird auf 300 bis 400 Mio. Alveolen geschätzt, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein können. Die benachbarten Alveolen werden durch enge Alveolarzellen auf der Lumenseite mit einem speziellen Zellentyp, den alveolären Epithelzellen (Pneumozyten), abgetrennt.

Die Septa enthält die feinsten Porositäten, die angrenzende Alveolen (Kohn'sche Poren) ineinandergreifen. Flächige alveoläre Epithelzellen, auch Pneumocyten des Typs 1 oder Deckelzellen, stellen die Gasaustauschfläche dar. Die kubischen Alveolarzellen, auch Pneumocyten des Typs 2 oder als Nischenzelle bezeichnet, produzieren das Tensid (Anti-Aplectase-Faktor). Die Alveolen enthalten außerdem Clara-Zellen und alveoläre Makrophagen, die aus dem Vollblut und Phagozytenstaub (Staubzellen) entstehen oder nach der Blutung Blutfarbstoffe auffangen.

Im alveolären Epithel befindet sich unterhalb des Alveolepithels subpitheliales Gewebe, das auch als "Lungeninterstitium" bekannt ist. Bei den Alveolen erfolgt der Austausch zwischen der Atmungsluft und dem Gas über die Blut-Luft-Schranke. Die Alveolen werden zu einem großen Teil in der Ruhephase nicht durchlüftet. Der Zugang zu den Alveolen und damit die Gaswechselkapazität wird nur bei körperlichen Anstrengungen, intensivem Lachen oder starkem Fieber eröffnet, vergrößert und angeregt.

Diese Alveolen sind fest mit dem kapillaren System der Lungen verknüpft. Die beiden Basalmembrane sind weitgehend verschweißt. Die Alveolepithel ist so fein, dass die durch osmotische Kräfte angetriebenen Atmungsgase Kohlenstoffdioxid und Luftsauerstoff durch sie durchdiffundieren. Die interzellulären Kontakte des Kapillaren Endothels sind flüssigkeitsdurchlässiger als die der Alveolenzellen, so dass Flüssigkeiten in das Gewebe entweichen und bei Schwäche des Herzens zu einem Interstitialödem werden.

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