Allergische Reaktion auf Paprika

Eine allergische Reaktion auf Paprika

Der Paprika löst nicht immer eine allergische Reaktion aus, kann aber auch unerträglich sein. Dies führt oft zu Symptomen, die denen einer Allergie ähneln. Es können auch andere Allergien hinter einer Lebensmittelallergie stecken. Die Paprikaallergie tritt dann beispielsweise als sogenannte Kreuzallergie auf. Im Falle einer Paprikaallergie erkennt unser Immunsystem irrtümlich Substanzen in der Paprika als Angreifer und bildet dann Antikörper gegen diese Allergene, wobei Capsaicin, das auch in Chili und Peperoni vorkommt, häufig die Ursache für eine allergische Reaktion in der Paprika ist.

Pfeffer - Nährwert, Zutaten, Allergien, Intoleranzen, Zubereitungen

Der Paprika ist ein beliebtes, unverwechselbar schmackhaftes GemÃ?se, das wie Kartoffeln und Tomaten zur Familie der Nachtschattengewächse gehört und eine kalorienarme, extrem mineralstoffreiche Quelle fÃ?r Vitamine und Mineralien ist. Unter den mehr als 2.000 bekannt gewordenen Spezies sind auch sehr scharfe Geschmacksrichtungen wie Chilischoten und Pepperoni. Das Kapsaicin ist für den anders würzigen Paprikageschmack mitverantwortlich.

Die ursprünglichen Paprikaformen wurden bereits um 7.000 v. Chr. entdeckt, es war Christoph Columbus, der um 1500 die ersten Paprika-Pflanzen nach ganz Deutschland gebracht hat. Inzwischen wird Paprika in nahezu allen Subtropen und gemässigten Klimazonen der Welt in einer nahezu unverzichtbaren Sorte gezüchtet. Die Ganzjahresversorgung des gesamten Bundesgebietes mit Paprika-Gemüse ist gewährleistet. Im Sommer wird der Absatzmarkt von lokal angebauten Paprikas aus den Ländern der Region dominiert, während in den Wintern auch Paprikas aus israelischen und ägyptischen Ländern verkauft werden.

Unter den mehr als 2.000 bekannt gewordenen Paprikasorten sind auch sehr scharfe Geschmacksrichtungen wie Chilischoten und Paprika. Das Kapsaicin ist für den anders würzigen Paprikageschmack mitverantwortlich. So ist das populäre, vielseitige Paprika-Gemüse auch außerhalb der Hochsaison von Juni bis Oktober in ausreichender Menge in allen Qualitäten - auch in Bio-Qualität - erhältlich.

Paprika als Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Flavonoide und andere sekundäre Pflanzenstoffe kann gerade in den kalten Jahreszeiten einen wesentlichen Anteil zur bedarfsgerechten Zufuhr von lebensnotwendigen und metabolisch relevanten Stoffen beitragen. Auf der positiven Seite sind Paprika extrem wenig Nährstoffe und verursachen mit rund 20 kg pro 100 g auch bei großem Verbrauch keine Ernährungsprobleme.

Die Geschmacksrichtung des Pfeffers ist je nach Art unterschiedlich und hängt auch vom Ausreifungsgrad ab. Roter, vollreifer Pfeffer entwickelt einen leicht süßen Beigeschmack, während grüner Pfeffer etwas säuerlich schmeckt und gelber Pfeffer als milde Paprika einstufen kann. Die Paprikaschoten sind nicht sortenabhängig, sondern ausschliesslich zum Erntenzeitpunkt.

Die mehr oder weniger scharfen Geschmacksrichtungen hängen vom Capsaicin-Anteil ab. Der Paprika, der in der Bundesrepublik verkauft wird, kann in der Regel als sehr milde bezeichnet werden. Paprika hat aufgrund ihres Nährstoffgehalts in Gestalt von Kohlehydraten, Eiweiß und Fett weniger gesundheitsrelevante Eigenschaften als sie ist. Die enormen gesundheitlichen Vorteile von Paprika liegen vor allem im erhöhten Anteil an Vitamin- und Mineralien, Spurelementen, Karotinoiden, Flämchen und anderen sekundärstoffwechselrelevanten Bestandteilen mit einer zusätzlichen Wichtigkeit für die Digestion und das Abwehrsystem.

Mit 117 mg pro 100 g ist allein der Vitamin-C-Gehalt reifer roter Paprika mehr als das Doppelte von Orange und Zitrone. Kapsaicin hat eine spezielle Wirkung, die dem Pfeffer - je nach Art - eine ganz eigene Würze gibt. Kapsaicin fördert das Abwehrsystem, um bestimmten Krebserkrankungen vorzubeugen.

Der Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettgehalt von Paprika pro 100 g ist sehr gering und kann wenig zu einer ausgeglichenen Diät mit Mikronährstoffen beizutragen. Der Paprika ist damit im obersten Drittel aller gängigen Gemüsearten. Paprika kann jedoch mit gesundheitsrelevanten Sekundärpflanzensubstanzen aufleuchten. Auffallend ist der besonders ausgeprägte Anteil an Vitaminen und E ((2. 500 µg/100 g).

Damit übersteigt der Vitamingehalt von Paprika den von Pastinaken um den Faktor drei. Als wirkungsvolle Antioxidanzien sind Stoffe wie Tokopherole und Tokotrienole bekannt, die dem Produkt beigegeben werden. Paprika ist auch ein wichtiger Rohstofflieferant für Mineralien und Spurenelemente. So wie bei nahezu allen natürlichen Nahrungsmitteln können Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder gar allergischen Reaktion auf gewisse Zutaten von Paprika reagiert werden.

Beim Paprika ist es hauptsächlich Kapsaicin, ein Alkalioid, das die Reaktion anregt. Kapsaicin ist die Substanz, die dem Paprika seinen stechenden Nachgeschmack gibt. Einige Paprikaarten, wie z.B. die unter Paprika eingestuften Arten, haben jedoch nur einen sehr niedrigen Capsaicingehalt. Wenn nach dem Konsum von Paprika regelmässig eine ungewohnte Ermüdung, Lustlosigkeit oder gar Schlafstörung auftritt, können die Beschwerden auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Paprika hinweisen.

Allergische Erkrankungen mit Beschwerden, Magenschmerzen und anderen unbestimmten Beschwerden kommen kaum vor. Wenn die allergische Reaktion beim Essen aller Arten von Paprika auftritt, ist dies oft auf das Fehlen des Enzyms Diaminooxidase zurückzuführen, das der Organismus zum Abbauen von Kapsaicin braucht. Bei uns bekommen Sie Ihre Medikamente: Paprika ist das ganze Jahr über in großer Auswahl im Lebensmitteleinzelhandel zu haben.

Weil viele Paprika-Sorten anfällig für Krankheiten und Schädlinge sind, sind Gemüseanbauer versucht, die Paprika soweit wie möglich mit Insektiziden, Fungiziden und anderen Mitteln zu schützen. Paprikapulver ist ein kaltes, reifendes Produkt, das nicht im Kühlraum lagern sollte, sondern bei etwa 10 bis 15 °C von anderen Produkten nach der Reifung abgetrennt und mehrere Tage lang haltbar ist.

Paprikaschoten werden oft als Teil eines Rohkostsalats gegessen oder als Gemüsesalat gekocht oder in Soßen oder ähnliche Nebengerichte geschnitten. Die Einnahme von Rohpaprika gewährleistet den vollständigen Vitamin-Gehalt, da beim Garen einige sensible Sekundärpflanzenstoffe ihre physikalische Wirksamkeit einbüßen.

Bei einigen Zubereitungsarten müssen die Paprikaschoten von der feinen, nicht verdaulichen Außenhaut befreien werden. Paprikaschoten wie üblich halbieren oder vierteln, entkernen und mit der Schale nach oben in den auf 200 bis 220° vorgewärmten Ofen stellen.

Wenn die Schale Bläschen und einige braun-schwarze Flecken sichtbar sind, werden die Paprikaschoten kurz in Wasser abgelöscht. Sollen die unterschiedlichen Paprikafarben beim Garen von Soße oder Suppe beibehalten werden, ist es ratsam, keine sauren Inhaltsstoffe wie z. B. Weißwein, Weinessig oder Zitronensaft zu verwenden, da sonst die hellen Farbtöne gleichmäßig bräunlich - und unansehnlich - werden.

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