Allergische Reaktion auf Insektenstich

Bei Insektenstichen allergische Reaktion

Insektengiftallergie ist die Bezeichnung für allergische Reaktionen auf das Gift bestimmter Insekten. Die Reaktionen können mit unterschiedlichem Schweregrad auftreten. Verglichen mit einer Hausstaub- und Pollenallergie ist eine Insektengiftallergie sehr selten. Auslöser allergischer Reaktionen auf Insektenstiche sind die Toxine der Honigbiene und Wespe, die durch den Biss des jeweiligen Insekts in die menschliche Haut gelangen. Durch Insektenstiche können lokale allergische Reaktionen an der Injektionsstelle ausgelöst werden.

Allergien auf Insektenbisse (Insektenstichallergie)

Verglichen mit einer Hausstaub- und Blütenstauballergie ist eine Allergie gegen Insektengift sehr rar. Häufigste Auslösung allergischer Bissreaktionen sind die Toxine der Honigbienen und Wespen, die durch den Biss des Insekts in die menschliche Körperhaut eindringen. Hummel- und Hornissenstiche können auch eine Insektenbissallergie verursachen.

Einige Speichelbestandteile, die bei einem Stich oder Insektenstich auf den Menschen übertragbar sind, lösen auch eine allergische Reaktion aus. Erst nach mehrmaligem Umgang mit dem Schadinsektengift tritt eine Allergie gegen dieses auf. Sie können Insektenbisse über Jahrzehnte tolerieren und eines Tage eine Insektizidallergie auslösen. Ein Insektenstich ist keine Bedrohung für normalerweise sensible Menschen.

Die Injektionsstelle tut oft weh, quillt so groß wie ein Fingernagel und kratzt sehr schnell, aber innerhalb weniger Tage ist der Insektenstich in Vergessenheit geraten. Im Gegensatz dazu können Insektenbisse bei Menschen mit einer Allergiereaktion auf Insektengift zu schweren Allergiereaktionen und einem anaphylaktischen Schlaganfall (Kreislaufkollaps) kommen. Die schweren und teilweise lebensbedrohenden Allergiereaktionen auf einen Insektenstich treten vor allem bei Allergikern gegen Bienenstiche, aber auch bei Mückenstichen auf.

Die Allergie gegen Insektengift durch Insektenstiche manifestiert sich durch unterschiedliche Beschwerden, die oft in einer gewissen Abfolge auftauchen. In den meisten Fällen sind diese Beschwerden an der Injektionsstelle lokalisiert. Schon nach wenigen Augenblicken entsteht eine runde oder unregelmäßige Rötung der Haut um die Durchstichstelle. Der Hautrötungen schwellen zu einer Dollarzelle an, schmerzen oder jucken massiv.

Zum Beispiel kann ein Moskitobiss in der Handfläche die ganze Handfläche aufquellen. Was verursacht allergische Reaktion auf einen Insektenstich? Bei sehr wenigen durch Moskitos verursachten Allergien gegen Insektengift tritt ein Symptom außerhalb der Injektionsstelle auf. Nicht auf die Injektionsstelle beschränkte Beschwerden werden als Systemreaktionen beschrieben. Diese Erkrankung ist beileibe nicht so schlimm, wie sie im Vergleich zu Insektengiftallergie durch einen Bienenstich oder Wespenstich auftreten kann.

Ausbreitung

Vor allem die Stacheln der staatsbildenden Hymenopteren lösen allergische Reaktion aus. Die sogenannten kurzköpfigen Wespen sind in Deutschland für einen Großteil der Allergien mitverantwortlich. Auch in den USA, Mittel- und Südamerika werden viele Reaktion durch Brandameisen ausgelöst. Die Urwald- und Wanderameisen haben nur einen sehr kleinen Stachelapparat, weshalb ihre Stacheln kaum zu Allergien anregen.

Bei Insektenstichen können im Bereich der Injektionsstelle lokal allergische Reaktion auftreten. Es sind aber auch solche Symptome möglich, die nichts mit der Injektionsstelle zu tun haben. Europaweit schätzen Wissenschaftler, dass je nach Gebiet und Beruf 0,3 - 7,5% der Menschen an allergischen systemischen Insektenstichen leiden. Mit zunehmender Stichhäufigkeit nimmt das Gefährdungspotential zu, so sind z.B. die Imkerinnen und -züchter stärker davon betroffen. 2.

Laut Anaphylaxie-Register-Sequenzdaten gehören Insektenbisse zu den wichtigsten Auslösern eines Schocks bei erwachsenen Tieren. Bei den Systemreaktionen gehen Fachleute für die Bundesrepublik von einer Verteilung zwischen 0,8 und 5% aus. Bisher gibt es nur falsche Angaben für örtliche Einflüsse. Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass mehr Menschen örtliche als allgemeine Reaktion erfahren.

Zur genauen Verteilung in der Kindheit gibt es keine Angaben. Es ist jedoch bekannt, dass bei Kindern unter 12 Jahren ein geringeres Wiederholungsrisiko besteht als bei Erwachsenen. Bei Erwachsenen (ab 40 Jahren) mit früheren physischen Belastungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder asthmatischen Beschwerden besteht ein gesteigertes Erkrankungsrisiko.

Patientinnen und Patienten, die bereits eine starke Reaktion auf einen Insektenstich erfahren haben, sollten mit ihrem behandelnden Arzt über die Möglichkeit der immuntherapeutischen Behandlung reden (siehe auch "Therapie"). Die allergischen Reaktion auf Insektengift wird durch Proteine im Giftsystem ausgelöscht. Gefahrenfaktoren für allergische Insektengiftreaktionen: Bei Insektenstichen können folgende Aktionen auftreten:: Herkömmliche Lokalreaktionen ohne allergische Immunreaktion mit einer Quellung von weniger als 10 Zentimetern Diameter.

Die Schwellungen lassen in der Regel innerhalb weniger Wochen nach, wodurch der Jucken an der Injektionsstelle mehrere Tage andauern kann. Starke örtliche allergische Reaktion mit einer Quellung von mehr als 10 Zentimetern Diameter. Starke, allergische Systemreaktion mit Brechreiz, Emesis, Durchfall bis hin zum Herzstillstand.

Im Übrigen können auch bei Allergikern in Ausnahmefällen heftige Beschwerden auftauchen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass eine Person zur gleichen Zeit von 50 - 100 Tieren gebissen wird (bei Kinder ca. 10 - 50 Stiche). Der Doktor wird die exakten Verhältnisse des Stachelns, die Veranlagung zu einer Allergie und die exakte Reaktion aufzeichnen.

Bei der weiteren Therapie ist es von Bedeutung festzustellen, welches Tier die allergische Reaktion auslöste und wie hoch das Infektionsrisiko für (weitere) schwerwiegende Nebenwirkungen ist. Die Sensibilisierung gibt an, ob eine Person nach einem vorherigen Biss bereits bestimmte Antibiotika gebildet hat, d.h. ob sie bereit ist, an Allergien zu leiden. Das Ergebnis dieser Untersuchungen kann keine Allergien nachweisen, liefert aber dennoch wertvolle Informationen über die allergischen Ereignisse im Organismus.

Die Hautuntersuchungen werden bei Patientinnen mit einem hohen Anaphylaxerisiko meist ambulant ausgeführt, um das Auftreten einer schwerwiegenden Reaktion auf den Versuch zu mindern. Die zufällige Provokation - also die zielgerichtete Auslösung eines Insektenstiches - erfolgt nur bei Menschen, die sich bereits seit 3-5 Jahren einer erfolgreichen Impfung unterziehen.

Patientinnen mit einer schweren Schadinsektenallergie können mit einer speziellen immuntherapeutischen Behandlung (SIT) versorgt werden. Nicht nur die Krankheitssymptome, sondern auch die unmittelbare Auslöser einer allergischen Reaktion werden durch die körpereigene Behandlung beseitigt (mehr dazu hier). Bei einer Stimulierung des Immunsystems mit dem Allergen Insektengift über einen längeren Zeitabschnitt (!) von 3-5 Jahren reagieren 95% der Wespengift-Allergiker nicht oder nur sehr schwach, wenn sie wieder gebissen werden.

Etwa 80% der Bienengiftallergiker sind vollständig abgesichert, die restlichen 20% reagieren in der Regel weniger stark als bisher. Daher kann eine lebenslängliche immuntherapeutische Behandlung für Menschen mit sehr hohem Infektionsrisiko in Betracht kommen.

Auch interessant

Mehr zum Thema