Allergie nach Bienenstich

Die Allergie nach dem Bienenstich

Die Bienen- und Wespenstiche sind besonders schmerzhaft und verursachen in einigen Fällen eine allergische Reaktion. Bei einer solchen Insektengiftallergie kann der Verlauf tödlich sein. Nach einem Insektenstich ist die erste Maßnahme die Entfernung des Stachels. Es ist jedoch gefährlich für Allergiker, die auf das Gift allergisch reagieren. an der Einstichstelle eine Quaddel - zum Beispiel bei einem Bienenstich.

Austriaische Apothekerkammer: Bienen- und Wespenstich

In der sonnenreichen Saison gibt es eine spezielle Insektenaktivität. Nützliches, wie z. B. Honigbienen und Wespen, aber oft auch Lästiges, wie z. B. Mücken, Bremse oder Zecke, kommt von Zeit zu Zeit mit Menschen in Berühre. Für manche kann ein Insektenbiss ein unvergessliches Erlebniss sein. Bei einer solchen Allergie gegen Insektengift kann der Ablauf fatal sein.

GIFTIGE REAKTION: Das vom Insekten eingespritzte Gifte bewirkt die örtliche Histaminfreisetzung an der Injektionsstelle. Schon die örtliche Wirkung des Insektengifts kann zu einer Schwellung der Schleimhäute mit - im äußersten Fall - Verstopfung der Atmungsorgane führen; außerdem kann ein solcher sofortiger Schmerzstimulus eine Kreislaufreaktion einleiten. Allergiereaktionen: Das Risiko einer Allergie gegen Insektengift wird oft unterbewertet.

Die allgemeinen Abwehrreaktionen, auch bekannt als Anaphylaxe, werden durch die komplexe Giftzusammensetzung der Tiere ausgelöscht. Bei einer Insektenallergie können innerhalb weniger Stunden nach dem Stachel schwere Nesselsucht, anaphylaktischer Kreislaufzusammenbruch oder Kurzatmigkeit auftauchen. Schwellungen der Schleimhäute oder ein allergischer Schock können lebensgefährlich sein.

Lies auch: "Insektengiftallergie - der Kampf gegen die Zeit". ERSTE HILFE: Die erste Massnahme nach einem Insektenbiss ist die Beseitigung des Bisses. Vor allem bei der Biene kann der Biss mit der angebrachten Giftspritze in der Schale hängengeblieben sein. Nach dem Biss erhält der Allergiker sein Notfallmedikament nach den Anweisungen seines behandelnden Arztes. 2. Sie haben eine entzündungshemmende oder antiallergische und abschwellende Wirkung, reichen aber keineswegs aus, um eine schwerwiegende Allergie (Anaphylaxie) zu unterdrücken.

Erstes Warnsignal sind juckende Nesselsucht und Schwellungen der Lippen, des Auges, des Gesichts oder der Handfläche und als Konsequenz daraus gerötete und laufende Nasen- und/oder Asthmabeschwerden, Brechreiz, Erbrechen, Schwitzen, Herzrasen und bei vollem Ausdruck ein allergischer Schlag mit Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit. Die Applikation sollte aber wirklich sofort nach dem Biss stattfinden.

Dem gleichen Ziel dient das altbekannte Haushaltsmittel, eine heiße Lösung an die Injektionsstelle zu pressen.

Schutzvorkehrungen gegen Bienenstichallergie nicht abgeschlossen

Zubereitungen zur Überempfindlichkeitsreaktion bei Bienenstichallergie sind nicht immer vollständig geschützt. Für viele Allergene ist es der Beginn ihrer Furcht vor Bienenflecken. "Die allergischen Reaktion auf Insektengift ist potentiell lebensgefährlich und eine der schwersten Überempfindlichkeitsreaktionen", erläutert Dr. Simon Blank, Leiter des Allergie- und Umweltzentrums (ZAUM), das vom Helmholtz-Zentrum München und der TUM geleitet wird.

Eine allergenspezifische immuntherapeutische Behandlung - besser bekannt als die so genannte Unterempfindung. Die Gifte werden in sehr kleinen Mengen in die Patientenhaut injiziert. Dies soll es dem Organismus ermöglichen, sich daran zu gewöhnen und eine übermäßige Immunreaktion bei einem Bienenstich zu verhindern - und einen anaphylaktischen Erschütterung.

Jedoch ist der Bienenstichschutz teilweise lückenhaft, berichtet die Fachzeitschrift Human Vaccines and Immunotherapeutics. "Das ist ein Gift für Bienen. Vor allem fünf Bestandteile sind für Allergiker besonders relevant", erläutert Blank in einer Pressemitteilung. "In unserer Studie über kommerzielle Präparate konnten wir jedoch nachweisen, dass diese so genannten Hauptallergene nicht flächendeckend in ausreichenden Mengen vorhanden sind - einige davon sind deutlich unterschätzt.

Zunächst produzierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre Analysen zunächst Abwehrstoffe gegen die fünf Einzelallergene des Bienengiftes. Anschließend haben sie ihren Gehalt in vier unterschiedlichen Zubereitungen zur Sensibilisierung getestet und auch unterschiedliche Partien untersucht. Waren in einigen Zubereitungen alle Giftbestandteile in ausreichenden Konzentrationen enthalten, waren in anderen bis zu drei der fünf Allergieauslöser in zu kleinen Konzentrationen vorzufinden.

Etwa sechs Prozentpunkte der Patientinnen und Patienten sind ausschliesslich auf diese drei Allergieerreger eingestellt. Sind diese in den Zubereitungen nicht in ausreichenden Mengen vorhanden, ist fragwürdig, wie gut die Überempfindlichkeit gegen den Bienenstich dem Menschen zugute kommt und ihn vor einer allg. Eine weitere Studie konnte vor kurzem aufzeigen, dass eine Sensitivierung, insbesondere gegen Api m 10, ein gesteigertes Immuntherapieversagen auslöst.

Inwieweit dies auf einen kleinen Teil von Api m 10 in den Zubereitungen zurückzuführen ist, wurde in der Untersuchung nicht erforscht.

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