Allergie Hausstaubmilben Therapie

Milbenallergie Therapie

Bei einer Milbenallergie stehen verschiedene therapeutische Maßnahmen zur Verfügung: Menschen mit Allergien reagieren auf den Kot der Milben. Geringfügige Straftäter: Hausstaubmilben können schwere Allergien auslösen. In der Regel ist die Therapie gut verträglich. Hausstaubmilben verursachen bei rund fünf Millionen Menschen allergische Reaktionen.

Neuartige immuntherapeutische Maßnahmen gegen Hausstaubmilben

Hausstaubmilben sind die häufigste Ursache für ganzjährige Allergie. "Rund 500 Mio. Menschen weltweit sind an allergischer Schnupfenkrankheit und rund 300 Mio. an asthmatischem Syndrom erkrankt. Über 50 Prozent der Fälle sind allergisch gegen Hausstaubmilben", sagt HNO-Arzt Dr. med. Peter 0stertag vom Kufsteiner Haus. Die Pollenallergie quält die Erkrankten zwar nur saisonal, ganz anders ist die Situation bei Klagen über Inhaltsstoffe toter Hausstaubmilben oder deren Exkremente.

Die Allergieauslöser verursachen hier das ganze Jahr über Beschwerden wie z. B. Heu-Fieber, Augenkonjunktivitis oder asthmatische Beschwerden. Die kleinen Arachniden vervielfältigen sich im Hochsommer am besten in Stoffen (Bett, Teppich, Kleidung) bei 25°C und 75°C. Die Allergieauslöser werden in der kühlen Jahreszeit besonders gut in der Raumluft durch die Beheizung verbreitet.

Die Lüftung ist mangelhaft, die Menschen sind zunehmend drinnen. So sind in Ã-sterreich rund 37 % der Menschen, die fÃ?r Allergene beim Einatmen anfÃ?llig sind, fÃ?r Hausstaubmilben empfindlich, in Ã-sterreich waren es in der Regel rund 20 %. Nicht nur die Allergiker sind betroffen: 15% aller Menschen mit einer Allergie haben auch eine Erkrankung.

Andererseits erkranken 60 bis 80 Prozente der Betroffenen auch an einer allergischen Nasenkatarrhose. Kortisonsprays, Antihistamine und Leukotrien-Antagonisten mildern lediglich die Erkrankung. Ursache ist ausschliesslich eine "Hyposensbilisierung", bei der eine regelmässige Verabreichung niedriger Allergendosen zu einer immunologischen Verträglichkeit führt.

Eine Therapie könnte jetzt leichter werden. Neben einer "Gras-Tablette" gibt es nun auch eine "Hausstaubmilben-Tablette". Seit drei Jahren nimmt der Betroffene sie einmal am Tag unter die Lupe und verwendet die zugesetzten Allergieauslöser zur Abwehr. Bei groß angelegte klinische Untersuchungen wurden die Beschwerden der allergischen Nasenschleimhaut während der Therapie um etwa die Haelfte reduziert.

Hausstaubmilben: Milben-Therapie unterstützt Neurodermitis-Patienten | Thema

An der Universität Hannovers haben Forscher Neurodermitis-Patienten auf Milbenallergien untersucht - und festgestellt, dass 90 % der Neurologie auch gegen die Milbe reagiert - ohne es zu wissen. Sie waren in 30 bis 40 % der FÃ?lle gar so empfindlich, dass die Allergie als "klinisch relevant" eingeschÃ?tzt wurde. An neun Haut- und Allergiekliniken in den Städten Bern, Köln, Bonn, Köln, Stuttgart, München, Köln, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Köln werden Neurodermitispatienten derzeit mit einer speziellen immuntherapeutischen Behandlung gegen Milbenallergien versorgt - sie werden immer wieder mit geringen Allergenmengen injiziert.

Infolgedessen gewöhnen sich die Menschen an den Textilstoff und reagieren nicht mehr auf ihn. Erste Resultate geben Hoffnung - bei vielen Patientinnen und Patienten haben sich nicht nur die Beschwerden der Hausstaub-Allergie verbessert, sondern auch das Erscheinungsbild der Haut. Rund 3 Prozentpunkte der Erwachsene und 8-16 Prozentpunkte der Kleinkinder leidet in der Bundesrepublik an Neurose.

70 prozentige Ursachen der neurodermitischen Erkrankung sind genetische Veranlagungen und 30 prozentige Auslöser wie Nahrung, Heimtiere, Blütenstaub oder Hausstaubmilben.

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