Allergie haben

eine Allergie haben

Zur Risikogruppe gehören Kinder aus Familien, in denen bereits mehrere Personen eine Allergie haben. Die Lebensumwelt sollte möglichst allergenarm sein, d.h. die Belastung durch Hausstaubmilben und Tierhaare sollte reduziert werden. Vererbung spielt eine große Rolle bei der Entstehung von Allergien.

Die allergischen Symptome bei Verwandten ersten Grades (Vater, Mutter, Geschwister) erhöhen das Allergierisiko für den Nachwuchs. Aber solche Redewendungen haben eine wahre Essenz.

Warum Kinder in der Stadt öfter allergisch sind

In ländlichen Gebieten ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind an einer Allergie leidet, geringer. Nun denken sie, dass es mit einem Teil der Bakterie und einem bestimmten Ferment zu tun hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass auf dem Bauernhof wohnende Kleinkinder an einer Allergie erkranken, ist geringer - die Wissenschaftler sind dem dahinter liegenden System ein wenig angenähert. Ein wichtiger Bestandteil sind daher die von den Keimen freigesetzten und vom Menschen über die Schleimhaut aufgenommenen Stoffe.

Experimente mit MÃ??usen haben ergeben, dass sie bei tÃ?glicher Einnahme weniger empfindlich auf allergene EinflÃ? Die Schutzwirkung wird durch das Entzündungsenzym C20 bewirkt, das die Entzündungsreaktion im Organismus auslöst. Bei Kindern auf dem Bauernhof oder mit Heimtieren in ihren Häusern werden mehr Pilze und Bakterien über den Stallstaub eingeatmet.

Insbesondere gewisse Mikroorganismen bei Rindern werden als allergiehemmend eingestuft. Der luftgetragene Feinstaub beinhaltet neben vielen anderen Teilchen auch diverse endotoxische Stoffe - also feste Komponenten der äusseren Zellmembrane von Bakterium. Nun hatten die Wissenschaftler um Prof. Dr. Martijn Shuijs von der belgischen Uni Ghent und Prof. Dr. med. Dr. Erika van Muhammad von der Ludwig-Maximilians-Universität MÃ?

Danach wurden die Hausstaubmilben in beiden Tiergruppen freigesetzt, die auch beim Menschen Allergien hervorrufen können. Bei den mit endotoxischen Substanzen verabreichten Versuchstieren seien keine Allergiesymptome aufgetreten, doch die Arbeitsgruppe habe dies getan, berichteten die Wissenschaftler. Ähnliches wurde bei der Entstaubung der Versuchstiere auf heimischen Höfen erreicht. Mit Hilfe von Lungenzellkulturen von gesunden Freiwilligen und Asthmapatienten wurde analysiert, wie die Zelle auf endotoxische Stoffe reagiert.

Die Untersuchung besagt, dass sich bei gesunder Person weniger der für eine Allergie charakteristischen entzündlichen Moleküle ausgebildet haben. Diese Testpersonen zeigten bei A 20, dass es in grösseren Konzentrationen in den Körperzellen vorkommt als bei Asthma. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass dieses Ferment ein wesentlicher Bestandteil der Schutzfunktion eines landwirtschaftlichen Betriebes oder einer Tierhaltung ist.

Eine ausgewogene Immunabwehr vernachlässigt Allergieauslöser wie z. B. Haushaltsstaub oder Blütenstaub. Beim Allergiker hingegen wird der angebliche Gegner mit aller Kraft bekämpft: Die Atmungsmuskulatur ist eingeengt, die Schleimhäute der Atemwege schwellen an. Untersuchungen haben ergeben, dass bei Kindern, die auf einem Hof aufwachsen, viele alte Schwestern haben oder frühzeitig im Kindergarten sind, die Wahrscheinlichkeit von Allergie und Krankheit geringer ist.

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