Allergie gegen Obst

Obstallergie

Blütenstauballergiker sind oft auch gegen Obst allergisch. Nahezu jeder vierte Deutsche ist gegen alles allergisch: Pollen, Gräser und andere Pflanzen gehören zu den häufigsten Allergenen. Ein spezifischer Antikörper kann gegen jedes dieser Epitope gebildet werden. Früchte auch für Allergiker (Kreuzallergie). Bei Allergien gegen Obst, Gemüse, Nüsse und Kräuter ist das anders.

Die Därme rebellieren gegen Muttermilch und Obst - gesund und gesund.

Erster Teil: Inkompatibilitäten und Allergie. Eine Ärztin oder ein Arzt erläutert, wie sich die Betroffenen benehmen sollen - und welche Möglichkeiten sie haben. Nach dem Genießen kommt der Ärger: Einfach den schmackhaften Streichkäse und ein Gläschen Vollmilch dazu essen, schon knurrt es im Magen - das Essen ist unangenehm. Etwas später setzt die Durchfallerkrankung ein.

Laktose muss im Darm abgebaut werden, damit sie verwendet werden kann. Dies kann zu Flatulenz und Durchfallerkrankungen führen. Es gibt Menschen, die schon bei kleinsten Mengen in der Nahrung Diarrhöe haben - andere müssen wenigstens ein Gläschen Muttermilch trinken", sagt Dr. Mathias Riedel, Facharzt für Innere Medizin und Ernährung bei med icumam.

"So kann es vorkommen, dass jemand, der seit Jahrzehnten viel Muttermilch, Jogurt und Quark zu sich nimmt, mit einer Intoleranz zu kämpfen hat", sagt er. Am zweithäufigsten ist nach Angaben des Arztes die Fruktoseunverträglichkeit, auch Fruktoseunverträglichkeit oder Fruchtzuckerintoleranz bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt treten Abdominalschmerzen, Flatulenz oder Durchfälle auf. Der Grund dafür ist, dass die Fruktose im Darm nicht richtig in das Herz eindringt.

Fruktose ist nicht nur in Obst, sondern auch in verschiedenen gezuckerten Nahrungsmitteln zu finden. "Selbst wer keine Frucht ißt, aber nach dem Essen immer wieder Magen-Darm-Probleme hat, sollte deshalb auf Unverträglichkeit untersucht werden", sagt Mathias Riedel. Eine Glutenintoleranz (Zöliakie) ist laut Riedel relativ rar. Glutenhaltiges Essen führt zu einer Darmentzündung, die die Schleimhaut des Dünndarms beschädig.

Vor und nach dem Trinken eines Glases Vollmilch oder Obstsaft wird die Wasserstoffkonzentration in der Atemluft bestimmt. Dies ändert sich je nachdem, ob die Laktose oder Fruktose im Verdauungstrakt weiterverarbeitet werden kann oder nicht. Zugleich prüft der behandelnde Arzt, ob der Kranke die für ihn charakteristischen gastrointestinalen Beschwerden aufweist.

Weiterführende Untersuchungen, wie z.B. ein Bluttest oder Stuhltest, sind nicht erforderlich und er empfiehlt keine so genannten IgG-Tests, sagt Mathias Riedel. "Oft reicht es aus, immer weniger Milchzucker oder Obstzucker zu konsumieren", sagt er. "Bei Milchzuckerunverträglichkeit müssen sich die Betroffenen nicht zu sehr beschränken, denn es gibt lactosefreie Vollmilch und mehrere Hart- und Weichkäse, die wenig oder gar keine Lactose haben.

Doch wer schon aus geringsten Laktose- oder Fruktosemengen Diarrhöe kriegt, dem empfiehlt er, die Trigger ganz wegzulassen. Dies ist bei Fruktose nicht so leicht, da sie in vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln enthalten ist. Nein, sagt Riedl: "Was Obst uns mit Vitamin versorgt, ist auch im Garten. Für uns ist es sowieso besser, viel Obst und viel Obst zu essen, da Fruktose die Bildung von Fett-Leber und damit die Bildung von Zuckerkrankheit anregen kann.

Ist es möglich, den Verbrauch ohne Muttermilch, Jogurt und Frischkäse zu befriedigen? Ja, sagt Riedl: "Mandeln und grüne Gemüsesorten zum Beispiel bieten viel Calcium, das auch im Wasser vorkommt. Reklamationen wie Flatulenz und Diarrhöe durch Lebensmittelunverträglichkeiten können auch andere Gründe haben, wie zum Beispiel eine Ansteckung des Magen-Darm-Traktes mit Erregern.

"Im Falle einer Magen-Darm-Infektion sind die Symptome oft ausgeprägter, die Symptome halten an und es kommt oft auch noch Brechreiz hinzu", sagt Riedel. "Die Entzündungen verhindern, dass der Verdauungstrakt das milchabbauende Ferment Lactase so gut produziert." "Auch Nahrungsmittelallergien müssen von Lebensmittelunverträglichkeiten unterschieden werden." Bei einer Allergie handelt es sich um eine übermäßige Immunantwort auf gewisse Substanzen, die für andere Menschen unbedenklich sind.

Intoleranzen können sehr unerfreulich sein, sind aber in der Regel ungefährlich, bei Allergie ist allerdings spezielle Sorgfalt vonnöten. "Eine Allergie kann zunehmen. Wenn die Immunabwehr zunächst nur leicht übermäßig auf ein Allergieerreger anspricht, kann die Wirkung später stärker und möglicherweise gefährlicher sein. Die Betroffenen müssen deshalb auf Lebensmittel mit einer Allergie verzichtet werden, damit das Ganze nicht in Rauch aufgeht", sagt die Ernährungsberaterin.

"Mit solchen Beschwerden sollte man auf jeden Fall zum Doktor gehen", sagt er. Anschließend überweist er den Betroffenen an einen Allergenologen, der diverse Untersuchungen zum Erkennen von Allergie durchführt. www.daab. de Die Bundesvereinigung Allergie und Asthma e. V. fungiert als Patientenvereinigung für Allergiker, Asthmatiker, COPD und Neurodermitiker.

Ausführliche Informationen zu Lebensmittelallergien und Lebensmittelunverträglichkeiten bietet der DAV. AuÃ?erdem gibt es Tips, die bei den individuellen Allergie- und UnvertrÃ?glichkeiten im Umgang  mit Lebensmitteln zu bedenken sind. wwww.dge. de de der Deutschen Gesellschaft fÃ?r ErnÃ?hrung in Deutschland ( "DGE") mahnt vor sog. IgG-Bluttests, die zum Beweis von LebensmittelunvertrÃ?glichkeiten durchgefÃ?hrt werden und erklÃ?rt sie fÃ?r nicht geeignet.

Das Food Intolerance Portals (NMI) gibt Auskunft über die verschiedenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, zum Beispiel gegen Fructose, Lactose und Histamine, und erläutert, warum Allergie und Unverträglichkeit zwei unterschiedliche Ursachen haben. Dazu gibt es ausführliche Verzeichnisse, in denen Nahrungsmittel aufgelistet sind, die mit der entsprechenden Unverträglichkeit unproblematisch sind sowie Verzeichnisse mit unverträglichen Lebensmitteln. www.allum. de Das Kinderarztportal Alleum befasst sich mit den Bereichen Allergie, Umweltschutz und Gesundhei....

Die Unterschiede zwischen Allergie und Unverträglichkeit werden detailliert besprochen.

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