Allergie gegen Katzen

Katzenallergie

Katzenallergie ist relativ häufig und betrifft aufgrund der besonderen Eigenschaften der auslösenden Allergene nicht nur Menschen, die Katzen selbst halten. Stellt sich heraus, dass sie gegen ihre eigene Katze allergisch sind, ist dies meist eine mittlere Katastrophe für die Besitzer. Katzenhaarallergie ist eine Überempfindlichkeit gegen ein Protein im Speichel von Katzen, das verschiedene allergische Reaktionen auslösen kann. Richtig sollten diese nicht als Katzenhaarallergie, sondern als Katzenepithelallergie bezeichnet werden. Die Katzenallergie äußert sich in allergischen Symptomen wie laufende Nase, Niesen, Husten, Juckreiz und Hautausschlag.

Katzen-Allergie vorzubeugen?

Es ist nicht jedermanns Sache, den Beginn einer Allergie so drastisch zu erleben. Beim Katzenbesitzer kommt es oft recht langsam und verschlechtert sich plötzlich, so dass ein stimmiges Miteinander mit der Katz nicht mehr möglich ist. Auch Menschen, die noch nie eine Hauskatze besaßen, können eine Allergie entwickeln. Ungefähr jeder zehnte Mensch, der an einer Atemwegsallergie erkrankt ist, spricht auf das Katzenallergieerreger "Fel d 1" an.

Dies ist ein Protein, das im Speicher der Katzen enthalten ist und sich bei der Pflege des Fells über die gesamte Fellhaut ausbreitet. Nach dem Trocknen des Speichels bilden sich sehr feine Schwebstoffe und Ablagerungen, die sich in der Raumluft ausbreiten. Bei Allergikern muss man nicht zwangsläufig eine Nieskatze kennenlernen:

Über Bekleidung und Schuhwerk erreichen die Allergieauslöser die Kindertagesstätten, die Schule, Krankenhäuser, Bibliotheken und Appartements, über deren Türschwelle nie eine Samttatze ging. Allergieauslöser sind überallDer Niesanfall kann zu jeder Zeit wieder aufflammen, auch wenn die Betroffenen nicht mehr mit ihrer Katze zusammentreffen. Der " Katzenstäube " ist überall weit verbreiteter und führt das Allergieauslöser in jede Nasenspitze.

Daheim können Allergieauslöser noch Monate durch den Zimmer schwimmen, obwohl die Katz schon lange die Ferienwohnung verlässt. Bei vielen Betroffenen hängt die Symptomatik jedoch von der Dosierung ab: Je mehr Allergieauslöser sie um sich herum haben, desto stärker reagiert sie. Manche Katzenhalter wiesen keine Anzeichen auf, bis eine neue Katzenart hinzugefügt wurde.

Wenn schwerwiegende Symptome auftauchen, ist es an der Zeit, sich von Ihrer Hauskatze zu trennen - die Allergene sind sich einig. "Katzenhaarallergie ist eine schwere Krankheit, die oft zu einer Art Lebensgefahr wird", mahnt Dr. med. Horst Müller von der Allergie- und Allergieklinik in Bad Lipspringe. Deshalb empfiehlt er, von Naturheilverfahren abzuraten, solange deren Wirksamkeit nicht nachgewiesen ist: "Oberste Prämisse ist nach wie vor die Abschaffung der Katzen.

"AllergikerhilfeEs gibt Arzneimittel für akute Attacken, die gegen Niesreiz, Risse und Verstopfungen der Nase wirksam sind. Mit dieser symptomatischen Maßnahme können die aktuellen Symptome gelindert werden, aber sie verändert nichts an der Allergie selbst. Allergie kann dauerhaft mit einer Unterempfindlichkeitsbehandlung behandelt werden. Katzenallergiker reagieren darauf nicht immer, auch die Behandlungen sind langwierig: wöchentlich über mehrere Wochen.

Selbst bei einer solchen Therapie ist es unumgänglich, sich wenigstens zeitweise von der Hauskatze zu lösen, da die Unterempfindlichkeit schwierig ist, wenn viele allergieauslösende Stoffe weiter in der Ferienwohnung schwimmen. Da sich der Pflegebedürftige an Katzen gewöhnen sollte, muss er zu Beginn möglichst geringe Mengen des Allergenes einnehmen.

Weitere Massnahmen zur Reduktion von Allergenen im Haushalt (siehe unten) können nicht nachteilig sein. Es ist auch darauf zu achten, dass der Kontakt mit Allergenen vermieden wird: keine Katzen, keine Katzenbesuche und viel Frischluft. Vorbeugung tipsOwners, die nicht zu ihrer Katze allergisch sind, aber auf Katzenhaar im Haartest können die Allergenlast in ihrem Haus reduzieren, indem sie eine Anzahl von Ma?

Es gibt drei Angriffsoberflächen, um den Allergie auslösenden Teilchen entgegenzuwirken: Bekämpfung der Entwicklung von Allergenen bei Katzen: Katzen, die sich gut benehmen und Geduld haben, können einmal pro Woche gebadet werden. Katzen im Freien haben weniger Möglichkeiten, ihre Allergieerreger im Haus zu verbreiten, sind aber häufiger an einer ansteckenden Krankheit wie z. B. Infektionen wie z. B. Infektionen mit dem Virus erkrankt.

Die in der Raumluft zirkulierenden Allergieauslöser abfangen: Häufige Wechsel der Bettbezüge und die Nutzung von Spezialmatratzenbezügen, so genannten Ummantelungen, können dazu führen, dass sich weniger Allergieauslöser anreichern. Durch das Besprühen mit einer verdünnten Gerbstofflösung sollten die Allergieauslöser unbedenklich sein. Allerdings ist die Loesung bei groesseren Katzenallergenmengen kaum effektiv und die Farbe von Moebeln und Teppichböden kann sich aendern.

Sie ist jedoch in erster Linie für die Behandlung von Hausstaubmilbenallergenen bestimmt und beinhaltet daher auch Benzylbenzoate gegen die Milbe. Dieses Produkt kann von Katzen nicht toleriert werden, daher sollten Sie es nur verwenden, wenn Sie keine Katzen mehr haben.

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