Allergie gegen Heu

Heuallergie

Heuschnupfen ist im medizinischen Sinne eine allergische Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis), die z.B. durch Pollen verursacht wird. Eine Gräserpollenallergie wird oft als Grasallergie oder Heuschnupfen bezeichnet. Die meisten der eigentlichen Allergene befinden sich nicht im Heu selbst, sondern in den mikroskopisch kleinen Pollenkörnern der Pflanzen, die durch Luft oder Wind verbreitet werden.

Die bereits sensibilisierte Immunabwehr von Heuschnupfenkranken klassifiziert dann nicht nur den Pollen, sondern auch bestimmte Früchte oder Gemüse, Nüsse oder Gewürze als "gefährlich" und löst eine allergische Reaktion aus. Heuschnupfen, vom Arzt als allergische Rhinitis oder Rhinitis allergica bezeichnet, ist eine allergische Erkrankung.

Graspollenallergie: Anzeichen und Hinweise zur Grasallergie

Die meisten der tatsächlichen Allergieauslöser befinden sich nicht im Heu selbst, sondern in den kleinen Blütenstaubkörnern der Bepflanzung. Grasallergiker erleiden zwischen Mitte Mai und Ende Juni am meisten. Blütenstaub breitet sich durch Winde und Mücken aus.

Doch auch der Niederschlag hat oft nicht die gewünschte Wirkung, da Blütenstaub durch den Wasserkontakt allergene Eiweiße freisetzt, die nach dem Austrocknen noch mehr austreten. Weshalb wird eine Allergie hervorgerufen? Bei Berührung mit feuchter Oberfläche wie der Schleimhaut setzt der Blütenstaub Eiweiße ab, die das lmmunsystem als gesundheitsschädlich mißdeutet.

Tatsache ist jedoch, dass es in den vergangenen Dekaden immer häufiger zu Allergieerkrankungen gekommen ist. Es wird vermutet, dass Umgebungseinflüsse, übermäßige Hygienemaßnahmen und schlechte Ernährungsgewohnheiten den Ausbruch von Allergie auslösen. Grundsätzlich kann jede Anlage eine Allergie auslösen. Allerdings sind einige wenige Gräser für die Streuung besonders aggressiver Blütenstaub verwerflich. Besonders der Blütenstaub von Gräsern aus der Süßgrasfamilie gilt als besonders allergikerfreundlich.

Die allergieauslösende Wirkung ist bis zu 5-mal so hoch wie bei anderen Getreidesorten. Außer der Roggensorte, aber eher selten, können auch Getreide, Gersten- und Haferstauballergien auslösen. Der Graspollen fliegt zu verschiedenen Jahreszeiten, so dass es bei Allergikern oft zu monatelangem Stress kommt. Eine Gräserallergie hat ähnliche Beschwerden wie eine Schnupfenerkrankung.

Die Allergie ist mit einer Schleimhautreizung und der daraus resultierenden körpereigenen Verteidigungsreaktion verbunden. Die verräterische Sache bei einer Allergie ist der sogenannte Bodenwechsel. Ist eine Allergie nicht behandelt, kommt es häufig zu einer weiteren Entwicklung. Wenn Sie die Beschwerden von Heuschnupfen oder Grasallergie bemerken, sollten Sie sich von einem Facharzt auf die unterschiedlichen Blütenpollen untersuchen und untersuchen lassen.

Man sollte auch die vielen Querallergien berücksichtigen, die es gegen die unterschiedlichen Blütenstaubarten gibt. Nur wann auf welchen Blütenstaub man reagierte, kann der Mediziner eine passende Therapie einleiten. Kann man bei vielen anderen Allergien den Umgang mit dem Allergen vermeiden, ist es bei einer Blütenstauballergie fast ausgeschlossen.

Kann man sich vor Graspollen absichern? Zur Reduzierung des Kontaktes mit Blütenstaub kann während eines Spaziergangs ein Nasensieb getragen werden. Sie können auch Ihre eigenen 4 Wänden mit Pollenschutz an Fenstern und Toren gegen das Polleneindringen absichern. Der bereits im Haushalt vorhandene Blütenstaub kann mit einem allergischen Sauger entfernt werden.

Eine Luftreinigungsanlage kann aber auch Graspollen aus der Innenraumluft herausfiltern und die Pollenbelastung im Haushalt reduzieren. So gibt es einige Massnahmen, die Sie selbst treffen können, um die Pollenbelastung zu reduzieren. Es ist sehr gut, dass Sie sich sofort nach einem Rundgang umziehen, der Blütenstaub setzt sich oft in Ihrer Bekleidung ab und breitet sich im ganzen Haushalt aus.

Der Blütenstaub ist omnipräsent, der Umgang mit den Allergieerregern ist nicht vollständig zu verhindern, kann aber reduziert werden. Wer in einer ebenen, ländlich geprägten Region lebt, ist vermutlich am stärksten betroffen. Sind die Beschwerden weniger stark, können die allergischen Beschwerden mit Antihistaminen gut kontrolliert werden. Der beste Therapieerfolg bei einer Grasallergie ist die Unterempfindlichkeit, bei der der Organismus speziell mit einer Allergeninjektion oder einer mündlichen Dosis zur Akklimatisierung belastet wird.

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