Allergie gegen Hausstaub

Hausstauballergie

Auch die beste Hausfrau kann nicht mit den ungebetenen Gästen mithalten. Durch die winzigen kleinen Spinnentiere kann eine Nachtruhe zu einem Ärgernis für Allergiker werden. Diese winzigen Tiere sind an sich harmlos, aber viele Menschen sind gegen ihre Exkremente allergisch. Auf diese Weise bewaffnet man sich gegen Spinnentiere. In der Vergangenheit haben Allergologen immer wieder die Annahme geäußert, dass eine frühzeitige spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) Hausstaubmilbenallergiker vor dem Auftreten weiterer Allergien schützen kann.

Allergie gegen Hausstaub?

Rötungen der Haut, Gerüche, Atemnot bzw. Erkältungskrankheiten oder Erkältungskrankheiten sind typische Symptome einer Milbenallergie. Aufgrund der Länge des Wortes wird es oft als Milbenallergie oder Haushaltsstauballergie bezeichnet - obwohl diese Begriffe täuschend echt sind. Auslöser der Allergie ist nicht der in den eigenen vier Wände vorhandene Hausstaub, sondern trockene, winzige Exkremente, Ei und Überreste von Haushaltsstaubmilben, die für die Überempfindlichkeitsreaktion zuständig sind.

Aufgrund ihrer geringen Größe mischen sich diese Teilchen mit dem Hausstaub und lösen sich in der Raumluft auf. Staubmilben sind kleine mikroskopische Arachnide, die zwischen 0,1 und 0,5 Millimeter groß werden. Die Bezeichnung ist wissenschaftlich "Dermatophagoides" und steht für die Bevorzugung von Kleintieren: abgestürzte menschliche Hautschüppchen.

Bis zu 1,5 g Hautschüppchen pro Tag gehen jedem Menschen verloren. Damit können etwa 1,5 Mio. Haushaltsstaubmilben für einen Tag gefüttert werden. Die Hautschüppchen müssen jedoch erst von Pilzen der Art Schimmelpilze der Art C. S. a. P. a. verdaulich gemacht werden, bevor sie von den Wildmilben verwendet werden können. Praktisch trägt die Milbe diesen Schimmel auch auf ihrem Organismus, so dass er sich mit ihren Bewegungsabläufen ausbreitet.

Bei 25 bis 30 °C und einer Feuchtigkeit von 65 bis 80 v. H. findet die Hausstaubmilbe ein optimales Lebensumfeld vor. Nach Schätzungen von Fachleuten ist jeder zehnte Mensch in der Bundesrepublik an einer Allergie gegen Milben erkrankt. Seitdem die Exkremente der Hausstaubmilbe über die Atemluft in den Organismus eindringen, haben sie ihren ersten Atemwegskontakt.

Daher kommt es zu einer Rhinitis in der Nasengegend. Starker Juckreiz und echte Nisalvenen sind auch typische Symptome einer Rhinitis. Die Allergieauslöser können aber auch unmittelbar in die betroffene Stelle dringen und eine Allergie auslösen. Die Milbenallergie sollte genauso ernst zu nehmen sein wie jede andere Allergie.

Das atopische Hautausschlag (Neurodermitis) kann auch durch Milben verursacht werden. Bereits beim ersten Befund sollte ein Allergiker aufsucht werden, um die genauen Ursachen der Beschwerde zu klären. Weil die Staubmilben nicht nur in einer Höhe von über fünfhundert Metern, in der Wüste sowie im Polargebiet auftreten, weil sie keine Hitze (und auch keine große Kälte) mögen, sollte man den Schlafbereich nach Möglichkeit nicht erwärmen.

Latex- und Schaummatratzen sind von Vorteil, wenn es um die Milbe geht. Sie sind nicht notwendig, wenn Bettdecken und Kopfkissen das so genannte Nomitenzeichen haben. Weder die Milbe noch die Schuppen können dann in das Ticking vordringen. Im Grunde genommen sind Feder- und Bettdecken selbst ein ungünstiges Habitat für die Milbe. Angenehme Stoffeigenschaften wie schnelle Wärmeentwicklung im Schlaf und schnelle Feuchtigkeitsverschlechterung bei der Belüftung beeinträchtigen die Milbe.

Außerdem sind die Innentemperaturen der Daunendecke im Schlaf zu hoch, als dass die Milbe überleben könnte. Die Hauptwirkstoffe des Nietbaums, die Azadirachtine, machen die Nahrungsbasis der Milbe nicht essbar. Die Hautschüppchen sind nicht mehr gut schmeckend, die Milch nimmt keine Nahrungsmittel mehr auf, so dass ein monatelanges Anhalten von Wuchs und Entfaltung möglich ist.

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