Allergie gegen Gräser

Gräserallergie

Das Heuschnupfen ist eine saisonale allergische Rhinitis als Reaktion auf Pollen. Unter Allergie versteht man eine abnorme und übermäßige Abwehrreaktion des Immunsystems. Worauf sollte man bei einer Gräserpollenallergie unbedingt achten? Wenn Sie allergisch gegen Gräser sind, zeigen wir Ihnen den besten Weg durch die Pollensaison. Die Gräser sind auf der ganzen Welt verbreitet und setzen große Mengen an Pollen als Windblumen frei.

Hinweise für Allergien gegen Gräser

Im Falle einer Graspollenallergie (auch Grasallergie genannt) zeigen sich die für sie charakteristischen Symptome. Diese werden durch Graspollen hervorgerufen, auf die unser Abwehrsystem mit einer übertriebenen Wirkung reagiert. Oft sind Juckreiz in den Ohren und Kratzer in der Nose oder im Rachen die ersten Zeichen einer Überempfindlichkeit. Graspollenallergie sollte immer ernst gemeint sein, sonst gibt es grössere Gesundheitsrisiken, wie z.B. den Übertritt zu einer Erkrankung.

Wenn sich die Allergie jedoch verschlimmert, sollte man über die geeignete Behandlung nachgedacht werden. Grundsätzlich kann eine Gräserallergie jeden betreffen, aber mit steigendem Lebensalter sinkt die Gefahr. Jeder, dessen Mutter oder Vater bereits an einer Allergie leidet, ist einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Ab wann fliegt der Graspollen, gegen den ich eine Allergie habe?

Ab dem Frühling fliegt der kleine Graspollen, die ersten Pollen-Konzentrationen werden oft schon im Monat April errechnet. Der Graspollenflug findet zwischen den Monaten Juni und Juni eines jeden Jahrs statt. Hier gibt es mehrere hundert Grasarten, von denen bekannt ist, dass sie Allergie auslösen. Manche Menschen sind nur auf eine Grasart angewiesen, während andere auf eine Reihe von Grasarten anstoßen.

Ab wann tritt eine Graspollenallergie am öftesten auf? Die Pollenkonzentration in der Atemluft ist umso größer, je größer die Allergieerscheinungen sind. An heißen und wunderschönen Tagen gibt es eine erhöhte Graspollenkonzentration. Der regnerische Tag dagegen ist für viele Betroffene eine Erleichterung, da der Blütenstaub buchstäblich aus der Atemluft ausgewaschen wird.

Sofort sollten Sie immer die richtigen Medikamente einnehmen. So gibt es Zubereitungen, die die ganze Allergie hemmen, oft in Tablettenform. Eine Allergie wird dadurch jedoch nie ganz geheilt, sondern nur zeitweise. Wenn die Probleme weiterhin bestehen, wird ein Besuch beim Arzt empfohlen. Er wird eine Allergie richtig erkennen und eine anschließende Behandlung auslösen.

Im Anschluss an eine Analyse wird ein Allergie-Test vorgenommen, der zweifellos eine Allergie gegen Gräser bestätigt. Der Stacheltest, bei dem Allergieauslöser unter die Schale gekratzt werden, wird am meisten eingesetzt. Allergieauslöser können auch aus dem Vollblut zuverlässig bestimmt werden. Je nach Ausmaß der Allergie beginnt der behandelnde Arzt dann mit der entsprechenden Nachbehandlung.

Es kann auch zur Verbesserung der Immunabwehr im Organismus beitragen, z.B. soll die Akkupunktur Abhilfe schaffen. Häufig ist die Therapie eine Unterempfindlichkeitsbehandlung, die den Organismus im Hinblick auf das Allergieerreger sensibilisieren soll. Dies ist besonders bei einer Grasallergie von Vorteil, da die Erfolgsrate bei ca. 80% liegt.

Vorraussetzung ist jedoch, dass die Behandlung über mehrere Jahre aufrechterhalten wird. Das korrespondierende Graspollenallergen wird in der Klassikervariante mehrmals im Jahr von einem Spezialisten in steigender Dosierung injiziert. Idealer Termin für alle Formen der Hyposensibilisierung ist der Herbst, denn der Organismus ist keinem oder nur wenigen äußeren Allergieauslösern unterworfen.

Grundsätzlich kann jedoch zu jedem Zeitpunkt mit der Behandlung begonnen werden. Inzwischen gibt es auch eine neue Sublingualimmuntherapie mit Gras-Tabletten, die jeden Tag einnehmen. Der Behandlungszeitraum ist drei Jahre, mit einer Unterbrechung während der Grasflugzeit. Jeden Tag löst sich eine Kapsel unter der Haut auf, so dass die Behandlung zu Hause ohne Probleme durchgeführt werden kann.

Doch wer das Mittel toleriert, kann seine Allergie komfortabel und mit hoher Wahrscheinlichkeit abwehren. Das kann auch zu Allergien auf der Oberhaut, in der Regel Jucken, fÃ?hren. Leider haben auch viele Menschen, die gegen Gräserpollen allergisch sind, eine Lebensmittelallergie. Das liegt daran, dass sich die Eiweiße in einigen Früchten, Gemüse und Getreide, wie z. B. Soja, Tomate und Staudensellerie, kaum von denen in Gras unterscheidet und daher vom Organismus verwirrt werden, was eine Allergie auslöst.

Nach Möglichkeit sollte der Umgang mit Graspollen vermieden werden, da dann die Tendenz zu einer Allergie abklingt. Wenn Sie nicht auf eine angemessene Frischluftdosis angewiesen sind, sollten Sie einen Pollenschutz vor Ihr Sichtfenster stellen. Selbstverständlich sollten Grasallergiker darauf achten, ihren Garten nicht zu zermähen.

Im Idealfall verbringen Sie weniger Zeit im Außenbereich, während Sie allergische Probleme haben. Wenn Sie nicht darauf verzichten können oder wollen, sollten Sie vorher wenigstens ein entsprechendes Medikament (Antihistaminikum) einnehmen. Zu Hause können Sie den Blütenstaub von den Gräsern mit einem Luftfilter beseitigen. Auch andere Blütenpollen werden dadurch sicher beseitigt und sollten daher in keinem Allergiker-Haushalt fehlen. 2.

Fazit: Allergien gegen Gräser sind in der Regel nicht zu befürchten. Jedoch ist es unerlässlich, einen Doktor zu konsultieren, wenn sich die Grasallergie verschlimmert und vor allem, wenn es schwerwiegendere Beschwerden gibt, wie z.B. Kurzatmigkeit.

Auch interessant

Mehr zum Thema